Ich sah es mal, mein erster Impuls war es sofort zu kaufen, las die Rezensionen und habs verworfen. Für ein simples Quizspiel wars mir zu teuer. Außerdem sind all meine Regale voll.
Später wurde es verramscht, aber es viel in meinen 42-Tage-nichts-kaufen-Marathon und ich ließ es abermals vorüberziehen.
Klaro höre ich täglich mehrere Songs von Motorhead, so wie der Gläubige täglich seinen Rosenkranz betet, oder sich fünf mal am Tag nach Osten bückt. An irgendetwas müssen auch wir Atheisten glauben.
Und da man mein Faible für den lauten RocknRoll, meine Textsicherheit der Songs, und mein inhalieren von allem Lebensweisheiten von Lemmy kennt, bekam ich im laufe der Jahre immer weitere Devotionalien geschenkt. Nichts davon hab ich mir jemals selbst gekauft, außer die nahezu jährlichen Konzertkarten. Nicht mal das Motorhead Shirt, ich war damals so selbstbewusst in einem Manowar Shirt zu Motorhead zu gehen und wurde belächelt als hätte ich einen pinken Minirock an.
Ich bekam ein Shirt geschenkt, eine Gürtelschnalle, Poster, eine Tasse, eine Uhr, eine Miniatur, ein selbst geschriebenen Text meines damals 6 jährigen Sohnes, jede Menge Dinge mit einem Pik Ass, vieles mehr und zum endgültigen Abschied von einem guten Freund ein selbstgemachtes Motörheadbild mit den typischen Snaggletooth. Am bedeutsamsten war wohl der Backstagepass für ein Konzert, und das Händeschütteln und anstoßen mit Lemmy himselfs.
Als er starb, starb nicht nur ein alter Mann, sondern eine letzte lebende Legende, der Grund warum man keine Angst vor dem altern haben muss, schließlich rockt, säuft, vögelt und konsumierte der als alter Sack mehr als tausende 20 Jährige in ihren kühnsten Fantasien. Solche Superstars gibt es in unserer Zeit einfach nicht mehr, erst recht nicht derart beinhart authentische.
Lange Vorgeschichte zu einem simplen Quizspiel, muss aber sein, damit ich Dich emotional mitnehmen kann, was dieses doofe Spiel in mir auslöst, denn ich bekam es nun doch noch geschenkt. 
Ausgepackt. Das Zeug ist nur ein bisschen Pappe und ein wenig Plastik. Materialwert von nur ein paar Cent.
Und dann bekam ich feuchte Augen!
Alter Falter, die beiden Boxen für die Karten sind ja der NUMBER ONE AMP von Lemmy in klein! Yeah!
Und was raschelt da noch?
Ich schlucke.... Plektons von Motorhead?
Jedes ein anderes Cover auf der einen Seite und die Bandmitglieder auf der anderen, und sogar eines seiner bekantesten Hymne übers spielen?
Was steht auf dem Spielbrett? "And gambling is for fools"? 
Mein eigenes allererstes schnell gezimmertes Titelbild zur Gruppe war mit Motorheadschrift und dem Liedtext von Ace of Spades. Man war das hässlich, man unterstellte mir ich betriebe eine Naziseite. So fing mal alles an. 
Weiter ausgepackt, die Quizfragen sind gar nicht so doof wie ich dachte und nicht nur Spezialmotorheadwissen, was man mit nur drei Leuten im Universum spielen könnte. Nein, da stehen Fragen zu IRON MAIDEN, genau an dem Tag als ich aufs Iron Maiden Konzert gehe... Das Spiel ist wohl genau für mich und genau diesen Tag produziert worden! \m/
Mir schoß ein Gedanke in den Kopf, DAS WIRD DER ABSCHLUSS MEINER SPIELESAMMLUNG, besser und passender gehts nicht mehr. Der Anfang, Inhalt und ein würdiges Ende.
Aber Scheiß aufs Spiel!
Ich werde meine Gitarren und den Bass niemals mehr mit etwas anderes spielen als mit diesen Pleks. Und die Papppoxen des NUMBER ONE stelle ich genau neben die Lemmyfigur zu einem Schrein.
ich hab noch nie so viel unerwarteten Spaß bei einem unboxing gehabt!
ROCK SCIENCE MOTÖRHEAD GAME
“I’ve had a fun life for sure. Playing this will help me remember it!”
– Lemmy
The riffin’, the loudness, the drinks, the girls, the songs, the lyrics, the fights, the fuck-ups and the wins, plus much, much more…
The Rock Science MOTÖRHEAD Game includes 1,600 questions that will take you from Lemmy’s first steps into the Rock 'n' Roll
business through the awakening of the monster that MOTÖRHEAD is today.
The Rock Science research team consists of true MOTÖRHEAD fans who’ve had one goal only: to make the most authentic MOTÖRHEAD game ever!
“About f***ing time” – Phil Campbell
Round up your friends and play the loudest trivia game in the world. Three levels of difficulty and tense betting means that the novice can give the hardcore fan a fair fight.
Did you know that Lemmy was a roadie for Jimi Hendrix,
saw The Beatles at The Cavern Club and got into rock
when seeing Cliff Richard, surronded by girls, on television?
Do you know how he established the awesome and long lasting trinity with Phil Campbell and Mikkey Dee?



Das Mantra von AceofSpades gilt weiterhin und ist immer noch Gruppenregel in der FB Gruppe Brettspielen Köln. \m/
"If you like to gamble, I tell you I'm your man,
You win some, lose some, it's all the same to me,
The pleasure is to play, makes no difference what you say...
Playing for the high one, dancing with the devil,
Going with the flow, it's all a game to me,
You know I'm born to lose, and gambling's for fools,
But that's the way I like it baby,
I don't wanna live forever,
And don't forget the joker!"

http://www.musicradar.com/news/guitars/motorhead-releases-rock-science-board-game-588017
Hier unser allererster Videodreh, schon mehrere Wochen alt, und nur eines von vielen, aus dessen Material man lockerleicht 20 Outtakes schneiden kann, aber kaum einen sinnvollen Beitrag. Stef und ich haben Stunden nebeneinander an unseren Rechnern gesessen, das gegenseitige Material wegen Kopfhörern gar nicht gehört oder gesehen, sondern nur das Gelächter vom anderen mitbekommen und mussten immer Tränen mitlachen. Wahrscheinlich wegen der Situationskomik für dritte gar nicht so nachvollziehbar. Wir klopfen uns seit Wochen immer noch die Schenkel. Im übrigen immer noch ein supergeiles Spiel! Bringe ich Morgen nochmals mit! FB Beitragrecycling aus 2016 mit aktuellem Video! "Das Spielchen lag uns! Wir waren Mitglieder einer Rockergang, und spielen mit Bierdeckeln darum, wer der neue Boss wird. Die Spielregeln passen ebenso auf einen Bierdeckel, die Grafiken sind mal Endgeil. Das Spielchen hat einen Bluffmechanismus, der definitiv Schadensfreude samt laute Lacher produziert. Jeder legt einen Deckel ab, bis jemand eine "Herausforderung" damit ansagt, in dem er eine Anzahl Deckel die er aufdecken möchte, ohne das ein Totenkopf umgedreht wird. Diese Zahl darf jeder erhöhen. Je nachdem ob jemand passt oder nicht, kann man ungefähr abschätzen, wer einen Totenkopf gelegt hat, ODER AUCH NICHT, denn das Spiel lebt von Bluff und Mimik wie beim Pokern. Das bring ich mit in die Kneipe zum Gruppentreffen, und wehe da stellt jemand sein Bier drauf ab! \m/ Nachtrag: "Nach mehreren Wochen Schachtel immer wieder nach Ehrenfeld schleppen, haben Darren Rae und ich es nun endlich doch noch zu einer Erklärbärrunde 51st State geschafft. Bine Di, dann wird es auch mit der bereits xmal verschobenen Rock'n Rodeo Runde noch was. Wort! Und ich hatte einen "Aha"-Effekt. Und nicht nur ich. Ich wurde angesprochen, das wir "Skull" beim letzten mal nicht regelkonform gespielt hätten und wir es nun mal korrekt versuchen können. Hatten wir getan, ich hatte bisher immer sofort jeden sofort das zocken und bluffen erlaubt, schon nach dem legen des ersten Bierdeckels. In den Regeln steht, das aber jeder erst mal einen legen muss.
Also probiert und mit der Originalregel war die Runde schnarchlangweilig, hatte nur noch 1% der Lacher und dauerte ewig. Ich war selbst verblüfft, wie groß der Unterschied ist, bei der nur winzigen Änderung. Geändert hatte ich es wohl mal wieder rein aus dem Bauch heraus, mir war gar nicht bewusst das man es im Original anders spielt, und wir werden es wohl auch nie wieder so spaßbremsig wie im Original spielen. Mein Appell, auch wenn Elisabetta und Anke mich deswegen teeren und federn.... traut euch was, ändert eure Spiele, verbessert sie, spielt sie so wie es euch mehr Spaß macht. Euer Spiel, eure Regeln, Basta! " Ps: Gero Niemeyer, danke für den Tipp!"

Eigentlich wollte ich mir am heutigen Samstag ja das Arkham Horror LCG ansehen, dass ich auf der Zwischenstation von Nicole zu Pepe noch bei mir liegen habe, doch das wurde aufgrund der vielen Karten, Sortierungen und der Lautstärke im 6-Kinder-Haushalt erstmal gekickt ...

... stattdessen nun also Mein Traumhaus mit den drei Kleinsten (1, 5 und 7, also incl. Wuselkleinkind) + Tochter-Unterstützung durch die Herrin des Hauses.

Um es direkt zu sagen: Mein Traumhaus sieht nicht nach einem Metal-Spiel aus, entsprechend mau konnte ich mir meine Chancen gegen das Team Barbie-Girl + Mama bereits zu Beginn ausrechnen, aber zumindest den Paule sollte man doch schlagen können beim Wohnungen einrichten. Also: losgelegt mit den Erklärungen mit etwas vereinfachten Regeln und  .... den ersten Satz noch nicht zu Ende gesprochen kommt direkt "... und wieso sind bei den einen Karten die Zahlen unten und bei den anderen oben?" (Disclaimer: Ich liebe meine Frau, aber ...)

O.k., nach einigen Rückfragen der Kids und einer optimalen Verteidigung gegen die Grapschattacken der Kleenen starten wir also damit, unsere Wohnhöhle mit Räumen, Dekorationen und Dächern auszustatten. Das klappt mit den Kindern erstaunlich gut, obwohl das Spiel als 8+ ausgezeichnet ist. Wohnzimmer zu Wohnzimmer, Bad mit Whirlpool bestückt, Garage nur halb gebaut und dann mit einem Weinkeller zugestopft, wohin mit dem Baumhaus? .... und am Ende ein fast oder sogar ganz einfarbiges Dach bei allen. Passt alles, schönes Spiel.

Und die Wertung? Nun, mein Sohn hat mich knapp geschlagen und das Barbie-Team lag nochmal etliche Punkte davor ... ich startete dann die nächste Runde mit meiner größeren Tochter (10)  und konnte sie tatsächlich schlagen - mag daran liegen, dass sie gerade durch eine Erkältung etwas unkonzentrierter ist ... und gerade erst aufgestanden ... Egal, gewonnen! Cthullu kann kommen ...
Bester Ersatzfreund!

Es war einmal... eine Freundin, von der wurde ich mal als Ersatz in den Stand zu ihrem besten Freund erhoben. Wir vertrauten uns, sahen uns fast jede Woche, telefonierten regelmäßig.

Und dann geschah etwas, das unsere Freundschaft veränderte.

Wer kennt es nicht, das fulminante Epos der TV Geschichte, "Bauer sucht Frau"? Seit Äonen ein Strassenfeger. Sobald diese Sendung hochgradiges Bildungsfernsehen läuft verwandeln sich die Städte in Geisterstädte. Niemand ist mehr auf den Straßen Lokalen oder Geschäften, ich kenne niemanden der nicht absolut süchtig danach ist.

Märchenprinzen und Prinzessinen sind out, jede hübsche gebildete Dame sucht ihr Leben lang nur nach ihrem Bauern, sie nehmen alles, Hauptsache er trägt Tierfekalien mit seinen Gummistiefeln in die heimische rustikale Wohnstube. Und die reichen Bauer, deren Gehöft meist größer ist als der Buckingham Pallast, sehen sich nach einer strunzdummen Bäuerin aus Asien.

 Nach all den zahlreichen Folgen, womit 35 Jahre
 lang das Privatfehrnsehen die Bildungselite von
 Montagswanderern in einem östlichem Tal
 motivierte, und in allen Bundesländern eine
 superbe politische Kraft etablierte. Endlich und
 lange erwartet dringt es nun auch in die Gefilden
 von Pappe, bunter Farben und Plastik über, um den
 Brettspielern und Familen das geheißungstvollste
 Werk seit Erfindung des Knöchelchenwerfens auf
 den Tisch zu bringen.
 Eine Anleitung, so etwas profanes, benötigt dieses
 absolute Meisterwerk nicht! Es genügen ein paar
 Zeilen, auf die beiden Seitenteile des
 schachtelfüllenden Inlays bedruckt und im Duktus
 der Zielgruppe beschrieben.

Das Spielziel birgt ungeahnte Spannung, frau muss nämlich einen Bauern aus einem Kartenstapel nehmen, und für diesen eine Frau aus den anderen Kartenstapel suchen.

Wie macht man das?

Jeder Bauer und seine Glückritterin, haben 2-5 Sterne, und die müssen zusammen passen!

Wie kommt man an die Karten?

Frau dreht an einem magisch anmutenden Schicksalspfeill!!!!!!!111elf!!

Chapeau!

Schon beim schreiben dieser Regeln wird es abermals eng im Schritt. Dieses Spiel ist episch, sucht seines Gleichen. Es ist ein Meisterwerk, stammt wahrscheinlich direkt von Luzifer selbst. Dagegen ist Jumanji wie "Kinderschlecken".

Allein wie das Spielbrett glänzt und funkelt, man muss die Fenster schließen, sonst muss man in jeder Sekunde des Spieles Angst haben, vor einem Schwarm Elstern, die sich das Brett greifen und für immer von dannen fliegen! Beim spielen rate ich zu diesen Spezialbrillen, mit denen man eine Sonnenfinsternis betrachten kann, um eure Augen von dem engelsgleichem Glanz zu schonen.

Ich rate unbedingt zur Erhöhung eurer Hausratversicherung, das Spiel verwandelt eure Mitspieler in gierige verschlagene graue Gnome, die Nachts bei euch einsteigen um euch euren "SCHAAATZZsss" zu stehlen.

Genau so muss es Anke ergangen sein, sie hielt die Wirkung dieses Diabolische Bildungswerk nicht mehr aus, und gab es in die treuen Hände von Esther, die wohnt in gänzlich anderen Gefilden, noch hinter Weitweitweg.

Und so geschah es!
Anke fiel ihr ehemals allerbester Ersatzfreund ein, dem sie die wertvollste aller Schachteln zum Transport übergab.

Mir!

So begab ich mich auf eine lange Reise, um den Bauern von Esther, der Landprinzessin zu treffen. Hand in Hand liefen wir so schnell wie wir nur konnten in den Erftstätter Pallast um der Herzallerliebsten von Stefan die frohe Kunde zu überreichen. Alsbald sollte auch Esther in Hochglanz Pappe Ihren Bauer suchen dürfen, obwohl sie schon einen ihr eigen nennt.

Ich selbst hatte ja bereits mehr als genügend Bäuerinnen und auf meine letzten Tage dann doch etwas zur Ruhe gekommen. Ich würde keine Partie mehr überleben und dankte zu erst höfflich, dann aber immer wieder und auch bestimmt zu einer schicksalsträchtigen Runde ab.

Es nützte nichts!

Unerwartet besuchten uns Esther und ihr bereits geblendeter Stefan, in Silkes Domizil in noch weiterweg auf der Unterseite der Erdscheibe, nahe einem winzigen Rinnsales Namens Düssel.

An Stefans Gesichtsausdruck konnte ich schon erkennen, das etwas mit ihm nicht stimmte. Seine Augen waren wie von einem glühendem Doch geblendet.

Es kam wie es kommen musste.

Nun hocke ich hiermit 666 Bäuerinnen, die gemeinsam auf einen IQ von 11 kommen.

Meine Wertung... 11 Punkte für das Spiel.... von 1.000.000.


Epilog

Vor meiner Kenntnis dieses Teufelswerk, hatte ich mich bereits gefragt, warum sich Anke nicht mehr meldet. Entweder wurde sie vom Spiel verschluckt und darbt nun ihr Dasein als eine 7 Sternerin auf einer der Spielkarten, oder sie hat sich auf ewig in Schande verbarrikadiert, weil sie uns dieses Spiel übergab!


http://www.familienbrettspiele.de/bauer-sucht-frau/

http://spieluniversum.blogspot.de/2011/11/gesellschaftsspielbrettspiel-bauer.html
Ich wollte auch mal einen Verriss schreiben, und das von mir am meisten gehasste Spiel ist Trango. Nicht wegen dem Spiel selbst, sondern wegen der dreieckigen Verpackung.

Anzahl der Spieler:

2 bis 4 Spieler
Spielzeit:
30 Minuten
Altersfreigabe:
Frei ab 8 Jahre
Durchschnittswertung:
1/10 bei 1 Bewertungen
Ich weiß nicht mehr woher ich das Spiel habe, ich weiß nur, dass ich es seit Jahren immer wieder versuche irgenwie sinnvoll unterzubringen, zu stapeln und welche Unruhe die Form der Schachtel in mir auslöst. Ich bin völlig frei von Zwangsstörungen oder Ticks, aber bei der Packung weiß ich wie sich solche armen Seelen fühlen müssen.

Dazu bekommt man die Schachtel nicht mal auf, sie klemmt derart, das man sich fühlt wie ein Rentner vor der 2mm Blisterpackung und als einzigem Werkzeug nem Plastikeierlöffel.

Anleitung lesen hat ich keine Lust bei so nem abstrakten Spiel, also erst mal eine Rezension rausgesucht und zwar von den von mir geschätzten Cliquenabendlern. Nein, das meine ich nicht ironisch, ich mag deren Bewertungen wirklich, die sind nur allzu oft genau auf meinem Geschmack.

Was lese ich da, nur 1 von 10 Punkten?
Und den einen erbärmlichen Punkt auch nur als Gnadenpunkt?

Dazu soll das Spielmaterial noch mies und unspielbar sein?

Klang nach exakt einem guten Kandidaten für meinen geplanten Verriss!

Aber man kann nur miesmachen was man auch kennt, also ne Proberunde mit meinem brettspielhassenden Sohnemann, Kamera voll drauf, das wird ein Spaß werden.

Regeln gar nicht erst gelesenm Sohnemann hat Muster auf dem Schachtelrand und zahlen gefunden, und allein darauf völlig korrekt die komplette Spielanleitung erschlossen.

Nun kann es aber losgehen mit den Verriss!

Und dann... ist das Spielmaterial gar nicht so mies wie beschrieben, im Gegenteil, es funktionierte ganz gut beim zusammenstecken, blieb aber auch stabil wenn man das Gebilde in die Hand nahm.

Und dazu machte es meinem Brettspielhasser sogar Spaß!
So sehr, das ich das Spiel nicht verschenken darf, sondern auf jeden Fall behalten muss!

Hm... ok.
Mika liebt LEGO und das ist ähnlich, wird an Ihm liegen, nicht am Spiel.

Nächster Tag, Nils(6) kommt zu Besuch, die beiden verkrümeln sich.
Kennt ihr das?
Wenn man von seinen Kids NICHTS hört?
Dann wird man als Eltern misstrauisch, meist machen sie dann Unsinn.

Ich stürme ins Zimmer, da sind sie nicht.
Die sitzen in der Küche und spielen beide Trango.
Auch Nils ist von dem Spielchen begeistert.

Liebe Cliquenabendler!
Mit nur einem beschämenden Punkt habt ihr in eurer Bewertung mal eben um 180 Grad, an der auf der Packung angegebenen Zielgruppe vorbeigeschossen!

Passiert mal, ist nicht schlimm.
Ich hätte sogar 0 Punkte gegeben nur wegen der Schachtel.

Aber das Spielchen selbst ist gar nicht mal so schlecht.
Die Kids wollen es nun mal zu viert mit allen Farben spielen.

Zuerst haben sie mit den vier Spielerfarben aber mal irre Muster und Formen damit "gemalt" und "gebaut" und sind immer noch begeistert.

Von mir gibts ne 3,5 /10... ich kenne bedeutend schlechtere Spiele!

Am Ende des Videos zeige ich noch ein paar nicht rechteckige Spieleschachteln, welche mir schon bein reinen ansehen die Wimpern verknoten lässt und mir die Sackhaare jucken. Es geht tatsächlich NOCH SCHLIMMER!!!

http://www.cliquenabend.de/spiele/130100-Trango.html

Es gab den weltweit weltbesten Kuchen der Welt, da hat Michaela Forbrig die Latte hoch gelegt und er schmeckte! 
Es gab eine Brettspielversteigerung, DasHü war inhaltlich gut vorbereitet, viele machten massive Schnäppchen, kein Spiel ging für mehr weg als es Punkte bei BGG hat.

Es gab Brettspielschrottwichteln und so schrottig wars gar nicht.

Es gab ein rate-wieviel-Würfel-im-Glas-sind-Spiel mit einem Brettspiel als Preis.

Es gab einen Brettspielflohmarkt

Es gab weitere Brettspiele zu gewinnen

Es gab Kinderpunsch, Glühwein, Sekt, Bier, Limmo Chips und allerlei Snacks.

Ich persönlich wurde unerwartet mit einem Oskar für mein Lebenswerk ausgezeichnet... Quatsch, ich hab als Initiator von allem, ein Heavy Metal Spielbuch geschenkt bekommen, Andreas meinte das würde zu mir passen wie die Faust auf Auge. Recht hat er! Dazu später mehr... Kurz, ES ROCKT!

Und wir haben bis in die Nacht durchgezockt!

Ihr seid geilo!

Wir haben wieder geöffnet!

Jeden Dienstag ab 18 Uhr!

Yeah!

Hatte ich den supergummiguten Kuchen von Michaela erwähnt? Danke nochmals dafür!

Ich werd nen Teufel tun und hier um Likes oder Abos betteln, ich hab ein LIKE Brettspiel ersteigert, das genügt mir an Likes. 

Time of Crisis

Das römische Imperium ist im Aufruhr, der Senat streitet sich, einflussreiche Familien schachern um gute Positionen und Generäle mit ihren Legionen mischen auch noch mit rum. Die Barbaren fallen auch noch überall ein. Und hat sich da eben etwa auch noch ein Gebiet vom römischen Imperium losgesagt??? Das schreit nach einem neuen Imperator!

Deckbuilding mit Brett auf dem intrigiert, ausgebaut, marschiert und gekämpft wird. Es gibt drei Währungen die für unterschiedliche Aktionen ausgegeben werden können und auf den Karten sind auch noch unterschiedlichste Aktionen zusätzlich mit drauf.

Es ist ein Wettrennen um Punkte und die längste Zeit auf dem Thron. Konfrontation ist Haupttagungspunkt. Es gilt sein Deck zu verbessern, möglichst viele Gebiete zu besitzen und die auch noch irgendwie gegen Angriffe auf zwei Ebenen durch die Mitspieler und einfallende Barbarenhorden zu verteidigen. Und man darf sich auch noch aussuchen was man nachzieht...bis nur noch Schrott im Nachziehdeck ist den man grad so gar nicht gebrauchen kann :D

Hat mir sehr gut gefallen, die Runde von gestern hat sich auch direkt auf ne Revanche verständigt, ich bin gespannt ob es dann nochmal nen Schritt nach vorne macht und meinen bisherigen Deckbuilder-Eroberer "A Handful of Stars" vom Thron stoßen kann. Bisher 8/10

Brügge mit Erweiterung

Das wurde ja in letzter Zeit dauernd und mit Begeisterung in der Gruppe gespielt, da war ich natürlich neugierig. Man zieht Karten in unterschiedlichen Farben und die Karten ermöglichen einem dann gewisse Aktionen die entweder Kosten oder Wirkung in Abhängigkeit der Farbe haben. Mit den Aktionen baut man in Brügge Kanäle, Gebäude, lässt in die Gebäude Personen einziehen und heuert Handlanger an. Alles gibt irgendwie Siegpunkte, aber manches doch ein bißchen effektiver. Manche Karten funktionieren auch besonders gut mit manchen anderen Karten zusammen. Geld sollte sehr rar sein, wars durch eine gute Kombo meiner Karten ab der Mitte eher nicht.

Die Erweiterung fügt nen fünften Spieler hinzu, gibt noch eine Zusatzoption beim Kanäle bauen und jede Runde ein "Event", dass ein paar Mal benutzt werden kann.

Alles in allem ein schönes Spiel, dass einem eine Menge Möglichkeiten bietet, dabei aber auch ein wenig einschränkt und durch Würfel und Karten ziehen auch teilweise etwas unplanbar. Wenn ich ne Persönlichkeit spiele die rote Häuser haben will, brauch ich rote Karten um rote Handlanger zu kriegen mit denen ich dann weitere rote Karten in rote Häuser umwandeln kann. ...blöd nur, wenn man über die nächsten drei Runden nur eine einzige rote Karte kriegt.

Hat trotzdem Spaß gemacht und über kurz oder lang gleicht sich sowas ja üblicherweise auch immer aus. Würd ich problemlos nochmal spielen: 7/10


Love Letter mit Erweiterung

Thematisch gehts darum sich bei Adligen einzuschleimen und die anderen Schleimereien "aufzudecken" um am Ende entweder als letzter oder mit dem hochrangigsten Adligen "verbündet" zu sein.

Ich fand Love Letter als Absacker immer super. 3-4 Spieler sind 15-30 Minuten beschäftigt und währenddessen hat man geknobelt, gewitzelt, Zufälle gefeiert und taktiert.

Die Erweiterung ändert das total. Die Kartenzahl wird verdoppelt, die maximale Spieleranzahl auch und schon braucht man zu acht locker 2 Stunden bevor die Partie vorbei ist.

Hat auch Spaß gemacht, ist aber komplett anders und bei der Länge würde ich tendentiell eher was mit mehr Tiefgang anstreben und so kriegt die Erweiterung zum 8/10 Grundspiel leider nur 7/10.



Pioneers

Pioniere machen sich auf in den Wilden Westen, natürlich per Postkutsche. Wir organisieren diese Postkutschfahrten und versuchen Bedürfnisse von Städten zu erfüllen um so ein Wege und Einflussnetz aufzubauen um möglichst viele Punkte abzusahnen.

Weihnachtsgeschenk von den Schwiegereletern und die beweisen mal wieder eine gute Hand. Letztes Jahr haben sie mich mit Scythe instant total aus den Socken gehauen, diesmal das Spiel ausgepackt und erstmal keine Ahnung gehabt was da vor mir ist. Queen Games ist ein Verlag von dem ich vieles mag. Einfache Regeln, einfaches aber solides Spielmaterial...und dann hat man da manchmal ganz schöne Knobelbrocken. Bewertung auf BGG 7,2 und noch nie was von gehört...ich bin gespannt.

Gestern also Regeln inhaliert (super easy aber ausführlichst erklärt) und los gehts. Geld nehmen, Kram kaufen, Kutsche fahren und einen aussteigen lassen und dessen Spezialaktion nutzen. Danach noch rumfragen ob noch einer wen aussteigen lassen will. Klingt einfach, ist es eigentlich auch, wenn nur das Geld nicht ultra-knapp wäre, die anderen in ne Richtung fahren wo man eigentlich gar nicht hin will und auch nie die Passagiere in Reichweite sind, die man eigentlich vor hatte zu setzen.

Wie bei Brügge musste man sich sehr auf die aktuelle Situation einlassen und "das beste draus machen", allerdings ist im Gegensatz zu Brügge der Kram überhaupt nicht zufällig und unvorhersehbar, sondern rein abhängig von den Mitspielern, so dass man sich durch umsehen schon Gedanken machen kann wer wohl wen wo abliefern will.

Trifft sehr meinen Geschmack und macht aus wenigen Regeln mal wieder viel Denksport. Das könnte mit den nächsten Partieen sogar noch steigen, aber erstmal kriegts ne 8/10 mit Tendenz nach oben.


Dead Drop

Gestern abend noch mal kurz auf den Tisch gebracht und es gefällt mir besser und besser. So einfach in Spielmaterial und Regelwerk und hat trotzdem Gedächtnis, Kombinieren und Logik en Masse. Neben Dead Mans Draw mein liebster Absacker, deswegen wirds um einen Punkt aufgewertet: 9/10




Von Stefan Burkhardt

"Kennt ihr das... Ihr sitzt mit Freunden vor einem Spiel und wisst sofort "oh nein das kenne ich, dass ist übler Mist" und sucht verzweifelt nach einer Ausrede nicht mitspielen zu "dürfen".

So erging es mir die Tage mit Vienna. Ich war gerade mitten im Aufbau und der Sortierung von Euphoria und dann kam der Gastgeber auf die Idee noch was Kleines und Schnelles zu spielen ... 
Den ersten Anlauf konnte ich noch mit der Ausrede abblocken: "Ich muss Aufbauen und habe keine Zeit". So jetzt lag es aber direkt in der Nähe und lachte mich schon so hämisch an. 

Das erste Spiel des Abends war nun Geschichte. Ich war glücklich, der Triumph war meiner und der neue Besitzer des Spieles freute sich direkt über seine Neuerwerbung.
Damit hätte der Abend einen schönen Abschluss finden können.
Meine Müdigkeit und Gesundheit hätten sich gefreut. Leider wurde nicht vehement genug Nein gesagt auf die Frage ob  noch was geht. 
So jetzt lag aber dieses Spiel vom Anfang noch in der Nähe, ja es kam was kommen musste... Es kam auf den Tisch. 4 der 5 Spieler diskutierten heftig über die Regeln. Ich wollte eigentlich meinen Sieg feiern und heimfahren.
Naja also dann mitspielen und es mit Würde ertragen, aber leider war das übermüdet und verschnupft nicht so einfach. 
Ich fand es ja bei meiner ersten Partie schon übel und es wurde bei der zweiten Partie auch nicht besser. Im Gegenteil es wurde immer Schlimmer. 

Das Spiel war für mich totaler Mist und meine eigene Laune ging rapide zwei Stockwerke unter den Keller und war leider nicht mehr Sozialverträglich.
Dadurch resultierte dann natürlich auch ein negativer Effekt für meine Mitspieler, auch Ihnen gefiel das Spiel so gar nicht. Keine Ahnung ob das Spiel wirklich nichts kann ist oder eben es nur meine eigene Übellaunigkeit war.

Als Wiedergutmachung zauberte unser Gastgeber, welcher mit Ruhe und Würde meine Nervensägerei ertrug, Yedo aus dem Hut...
... Was soll ich sagen... Manchmal fährt man besser nach Hause.

Es ist nicht immer unbedingt das Spiel schlecht nur weil es einem nicht gefällt. Manchmal liegt es an der Spielrunde und manchmal auch ganz einfach an einem Selbst oder am eigenen Fitnesslevel.
Im Nachhinein betrachtet tun mir meiner Mitspieler aus dieser obigen Spielrunde echt leid ... Schließlich durften Sie meine Launen ertragen, für die ich verantwortlich war."


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Antwort von Michael Tabel,

Zuallererst mal... Stefs "Mimimi" hat mit einigen hunderten Views mehr Views als alle bisherigen 45 Artikel zusammen. Und das ohne Bilder, ohne Videos, nahezu ohne On-Topic Content. "Drama" scheint die Generation Privatfernsehen mehr zu interessieren als alles was wir brettspielthematisch auf den Kopf stellen.

Dazu passen auch die durchnittlichen Ansehzeiten unserer Youtube Videos.

Rezensionen und Brettspielvorstellungen werden im Schnitt kaum länger als 100 Sekunden angesehen. Die Top Ten unserer am meisten angeklickten und am längsten angesehen Videos sind die wo es kaum um Brettspiele geht. Es sind die wie ich ein ehemaliges Nonnenstift von innen filme, wo ich vier Hände voll schreiender Kleinkinder filme, oder zwei fette Kerle mit Strickbärten und nen Dampfplauderer mit Strohzylinder filme.

Stefs Mimini Post lockte 100 mal mehr Leser nur mir der Überschrift an, evtl. liegts daran, das ich die Kölner Brettspielgruppe ganz bewusst stark personalisiert habe.

Exakt das ist auf der Messe an unseren eigenen Messestand von einem Hamburger, den ich vorher noch nie gesehen habe an mich völlig begeistert herangetragen worden.

"Das ist der Wahnsinn!
"Nun sehe ich euch alle mal in echt!
"Das fühlt sich so an, als würde ich euch alle bereits seit Jahren kennen, da ist der Achim, da der  Stefan, da hinten steht "DasHü"!
"Das liegt daran, Michael, weil du einen ganz besonderen Schreibstil hast, es geht bei Dir nicht nur um Brettspiele, sondern ums brettspieleN, und um die Mitspieler. Nicht nur um Spielmechaniken und Spielmaterial, sondern wie du und deine Mitspieler sich bei einem Spiel fühlen."

Klar wusste ich das, aber das es zumindest EINER mal nicht nur wahrgenommen, sondern auch ausgesprochen hat, hat mich gefreut.

Ich sehe ja auch andere Brettspielgruppen und Treffen, die nicht gerade durchgängig das ganze Jahr immer ausgebucht sind, die außer posten kaum mal gemeinschaftliche Aktionen auf die Reihe bekommen. Ich bin mir der besonderen Unterschiede der Mitglieder der BrettspieleN.Köln und wie man eine solches Miteinander führt bewusst.

Es ist nicht immer alles schön, bei homophoben und rechtspopulistischen Gesinnungen, bei Betrug, Diebstahl und Verleumdung  reagiere ich deutlich und berechenbar, so jemand hat in unserer Runde nichts zu suchen. Es ist wie die 4.000 Bewerber die schon vor meinem Tisch saßen, neue Mitspieler müssen auch charakterlich zu unserer Runde passen.

Wir sind ein großes Team, sehen uns mehrfach die Woche, spielen nicht nur immer wieder zusammen, kaufen gemeinsam ein, transportieren uns gegenseitig den Kram, unternehmen auch Abseits des Brettspielens eine Menge, es bilden sich Freundschaften.

Freundschaften!

Wie habe ich meine Moderatoren/Mitadmins ausgesucht?

Ganz einfach, man muss sich gegenseitig vertrauen können, erst recht wenn man(n) mal nicht einer Meinung ist, evtl. auch mal persönlich betroffen ist, und in schwierigen Situationen untereinander immer einen respektvollen Konsens finden können. Das wurde mit Achim, Stef, Heiko, und mit "DasHü" hervorragend geprüft und hat immer gepasst. Deswegen wurde es zuallererst Heiko, dann Stefan, DasHü und sogar der stets mit eigener Agenda-Achim.

Aber mit Stef ist es anders.
Wir laufen beim 100 Meter Lauf zwar in der gleichen Liga, sind uns aber doch sehr ähnlich, müssen uns nicht mal zusammenraufen, macht euch klar, das hier ein überzeugter CSU Stammwähler und ein linksgrünversiffter Gutmensch oft mehrfach die Woche über Stunden friedlich zusammenhocken und grundsätzlich über alle Themen des Lebens anderer Meinung sein können.

Auch über ein Brettspiel!

Und darum gings es Stefan nicht nur.
Der ganze Abend war aus unserer Sicht der anderen Spieler völlig harmlos. Wir haben nicht mal bemerkt, warum Stef sich entschuldigen hätte müssen.

Wir haben drei Spiele an einem Abend gespielt, der Tag war lang, die Regelerklärungen durch das dauerhafte Zwischenbombardement an Fragen anstrengend aber der Abend war gefühlt für alle lustig, und durchaus ok. Auf meiner persönlichen "schlimmster Spieleabend" liegt er auf Platz 17.367.

Aber ich kann erklären was da sonst noch zusammen kam.

Wir waren zu viert verabredet, klassisches Lineup, Päärchenabend, Stef ich und unsere bessere Viertel.

Per Whatsapp bimmelt aber seit Wochen das einsame Gewimmer von Tommes auf meinem Smartphone. Ich hab schon den Klingelton abgestellt, damit es kein Dauerton ist.

Und wieder die Nachricht, in der er sich selbst irgendwo einladen möchte, ansonsten sich sofort vernachlässigt in seine Couchritze stürzen würde, wenn er nicht sofort irgendwo mitspielen könne.
Also ludt ich ihn ein, aber er brauchte noch 20 Minuten länger als geplant.

Ich steh vor meinen 16 Meter Spielregal, und suche etwas das man in 20 Minuten spielen kann, bis Tommes endlich kommt. Ahh... Vienna, richtig coole Idee, super einfaches Spiel, vor allem ist es nahezu identisch von der Spielmechanik zu dem Spiel, was wir gleich spielen wollen, taugt also prima als Vorbereitung.

Bei Vienna und auch bei Euphoria, hat jeder 4 Würfel, würfelt diese und kann 1 bis 2 Würfel davon aufs Brett ablegen und damit Aktionen auslösen. Vienna ist eine "Doppellight" Version von Euphoria, wenn man ein Auge für Spielmechaniken hat.

Stef sagte nicht, dass er das Spiel bereits kannte, oder das er es Scheiße findet, er sagte "Ich bin raus, ich sortiere noch das Spielmaterial von Euphoria und muss noch aufbauen.". So unterschiedlich können Wahrnehmungen sein obwohl man nebeneinander hockt.

Zu Beginn fragte ich noch, "Will jemand Kaffee?" Alle verneinten, also verzichtete ich auf meinen eigenen Kaffeewunsch, Tee wollte auch keiner, also Wasser.

Irgendwann kam Tommes dann, und er hatte sich wohl beeilt, weil auf seiner Glatze waren Schweißtropfen so groß wie Murmeln. Erst mal ne Serviette genommen und ihm ungefragt die Glatze trocken gerubbelt. Unter lautem Gelächter der anderen selbstverständlich. Ich hab noch ne Femtosekunde gedacht, ob dem Tommes das so recht war, aber ich werd nen Teufel tun und jede Mimose in Wattebällchen betten.

Also begann Esther wie immer sehr gut die Regeln zu erklären. Esther und Heiko sind mit weiten Abstand die besten Spieleerklärerinnen die ich kenne.

Aber Esther stockte, weil Tommes mit seinem üblichen 100 Fragen startete, noch bevor sie einen dritten Satz zu Ende sagen konnte. Kenn ich... dann springt Stef ein und übernimmt, tat er auch diesmal. Und die beiden wechseln sich dann harmonisch ab, es funktioniert wie ein einstudiertes Duett.

Wir konnten spielen. taten wir auch. Alles klappte, keine besonderen Vorkommnisse außer den üblichche zahlreichen Veralberungen, das gegenseitige Hops nehmen, die scherzhaften ironischen Unterstellungen.  Ich hatte gerade in meinem allerletzten Spielzug den Sieg bereits auf der Hand, da bekommt Stef ausgerechnet durch mich einen Siegpunkt geschenkt und beendet genau vor mir das Spiel. Geil!

Irgendwo dazwischen fragte Stef doch nach nem Kaffee, ich kochte zuerst das Wasser mit dem Wasserkocher und kochte flugs meine 17.367 Kanne Kaffee. Soweit so gut.

Hauptspiel gespielt, man schaut sich an, macht noch ne kurze Spielnachbesprechung, lachen, haben Spaß, aber die Gäste machen keine Anstalten zu gehen. Silke fragte, hören wir auf, oder spielen wir noch was kleines?

Ach da stand ja noch Vienna hinter meiner Stuhllehne.

Nun wo wir die Spielmechanik von Euphoria drin haben, brauch ich die von Vienna kaum erklären, die Symbole auf dem Brett sind so selbsterklärend, das Spiel ist für Kids ab 8 Jahre geht nur 4 schnelle Runden, taugt als Absacker, danach würfle ich meine Gäste raus, ich hatte zur hiesigen weiteren Gestaltung des Abends noch etwas mit Silke in einem 2er Spiel vor.

Irgendwann war der Kaffee leer, jemand meinte ich solle noch einen machen, Tommes übernahm. Ich war mal bei Tommes, er kochte uns Kaffee. Sowas habe ich noch nie gesehen. Der hat ne Bauanleitung für Kaffee an der Wand hängen und wiegt mit einer Küchenwaage jede einzelne Zutat minutiös bis auf subatomare Ebene alles ab.

Ich fragte noch ungläubig... "Was machst Du da?"

"Der Kaffee muss perfekt sein!"

Ok - jeder Jeck ist anders, und dieser hier ist noch jecker.

Nun machte Tommes Kaffee bei mir, ohne Waage, ohne Anleitung und vor allem ohne Kaffeemaschine, ich hab nur zwei Bodum Kannen, die Dinger wo man einen Metalfilter runterdrückt.
Tommes schaut mich hilflos an..."Ähhh wie geht das? Du weisst schon noch wie ich sonst Kaffee koche?"

Ja wusste ich noch, diese Scene bei ihm ist in mein Kleinhirn lebenslänglich eintätowiert und ich war mit Tommes in der Nippesser Kafferösterei. Für Tommes ist Kaffee was für mich ein multipler Orgamus ist. Anscheinend.

Also zeig ich ihm wie ich es abwiege, Kaffeedose in die Hand, Kaffeepulver "us dr lameng" mit einem großen Schwups in die Kanne... und ich versuchte gleichzeitig den nörgelenden Stef die Regeln von Vienna zu erklären. Was Thommes mit dem Kaffee machte sah ich nicht.

Auf einmal redeten alle über die noch nicht von mir erklärten Spielregeln und zwar gleichzeitig und durcheinander, niemand hörte zu.

Zwischendrinn bat mich Silke, ich solle doch schon mal Wasser für den Kaffee kochen. Ich füllte den Wasserkocher, stellte ihn an, es blubberte laut, "nee Wasser hab ich bereits", sagte Tommes,  das Wasser war schon in der Kanne. Wasserkocher wieder aus, weiter versucht die Regeln in den Millisekunden Sprechpausen der anderen versucht zu erklären... bis ich nur noch Stef hören konnte.

"ES WÄRE SCHÖN WENN NUR EINER DIE REGELN ERKLÄRT; UND ZWAR DER DER DAS SPIEL KENNT!"

Er war gut zu hören, aber das Geplapper stoppte nicht.

Steff griff zu seiner zweiten emotionalen Regung, ich wusste bis dahin gar nicht das er eine zweite besitzt!

Der Anfang ging irgendwie unter aber das Ende war wieder gut zu hören. "... SONST RUFE ICH MIR EIN TAXI UND FAHRE ALLEINE HEIM!"

Das war das Signal für Tommes, er schenkte Stef Kaffee ein, Stef nahm einen Schluck und ich dachte sein grimmiges verzogenes Gesicht gehörte zur Taxidrohung. Perfekte schauspielerische Leistung... ganz neue Facetten in Stefs Mimik! Ich bin begeistert!

Stef versenkte nahezu soviel Zucker und Milchpulver in seiner Tasse, wie man in der Flüssigkeit auflösen konnte, sagte aber nichts mehr, die Paste muss ihm den Mund verklebt haben!

Wir spielten Vienna die 4 Runden durch, Stef versuchte destruktiv zu spielen hielt aber bis zum ende mürrisch durch.

"So... nun nun stehen die auf, bedanken sich für den Abend und den tollen Kaffee." ...ja der Kaffee ist in der Gesamtbetrachtung wichtig, "...und ich kann mich Silkes Lieblings 2er Spiel widmen."

DENKSTE!

Hier wieder die unterschiedliche Wahrnehmung.... Stef schrieb, er wollte vor Vienna schon gehen blieb aber sitzen und antwortete "Wir können noch was spielen, ich hab noch bis 3 Uhr Nachts Zeit und niemand regte sich oder machte Anstalten zu gehen.

Also 10 Minuten meine Regale durchsucht, diesmal darf es keine Kaliber wie Vienna sein, das war ja nur ein Absacker. Ich hab YEDO aufgetischt, die Regeln müsste ich noch drauf haben. Ich musste dann doch ein paar Dinge nachblättern wo ich unsicher war, aber gespielt, und gewonnen und aus die Maus. Alles doch noch gut, die Gäste gingen.

Da stand noch die volle Kanne Kaffee, ach trink ich die noch Ex aus.

Ich nahm nen Schluck Kaffee und es war als hätte ich auf der Straße eine Pfütze mit Hundescheisse ausgeleckt. Bah war das widerlich!

Thommes hatte auf das Kaffeepulver das lauwarme Leitungswasser aus dem Hahn gekippt, OHNE DAS ES KOCHTE!

Müsst ihr unbedingt mal probieren!
Ich mache es niemals wieder und stecke eher meinen Arm in einen Laubhäcksler!

Und Stef hat das eisern ausgetrunken!

Silke und ich gingen ins Bett und schliefen tatenlos sofort ein!

Am anderen Tag fragte selbige aufgeregt, ob ich das Posting vom Stef gesehen habe, der würde sich entschuldigen. Ich fragte nur "Häh, bei wem und wofür?"

Silke vermutete noch, das Stef sauer sei, weil wir beim Spiel Vienna versucht haben bairisch zureden, dabei äfften wir den östereichisch-wienerischen Dialekt nach, welcher sich von bairisch so sehr unterscheidet, wie Thomas Glatze und die Frisur von Tina Turner, oder der Taille von mir und Stef zu einer Magersüchtigen, oder der ekelhaften Plörre die Tommes da anrührte und etwas das man entfernt Kaffee nennen könnte.

An dem Abend war überhaupt nichts wofür sich jemand entschuldigen müsste, außer für den Kaffee!

Ich hab für mich mitgenommen, das Vienna als Aufwärmer für das spieltechnisch identische aber komplexere Euphoria evtl. funktioniert hätte, aber man eine "LightLight" Version nicht NACH einem Brocken spielen sollte.

Zwei Tage später, hocken Stef und ich stundenlang auf 120 cm zusammen vor der Kamera im Wiki, machten gemeinsam ein Video über.... VIENNA ...  ich hab Kaffee gekocht und wir lachen uns schlapp....

Gruß
Michael


Update, das Spiel ein weiteres mal gespielt!

https://www.facebook.com/groups/brettspielenkoeln/permalink/2142768505845734/







Ratz-Fatz-Rezis - von Andreas Hüttig

- London
Enginge Builder bei dem man in London Stadtteile entwickelt und eine schwierige Balance zwischen Krediten, Armut und Fortschritt finden muss. Stimmig aufbereitet, interessante Mechaniken, mal wieder ein sehr gutes Spiel das Darren Rae da gefunden hat: 8/10

- Gierige Goblins
Wildes Echtzeit-Rumstöbern in Plättchen um Minen zu füllen und seine Goblins geschickt zu platzieren, aber aufpassen, etwas Dynamit dabei haben ist gut, zuviel führt zu Unfällen! Und Helferkarten gibts auch noch.
Nettes Einsteigerspiel von Richard Garfield (dem Erfinder von Magic), die Runden sind kurz und kurzweilig: 7/10

- Voodoo Prince
Stichspiel bei dem man eigentlich keine Stiche will...obwohl eigentlich schon, denn gar keine zu haben ist am Ende auch schlecht. Aber früh geben sie den Gegnern Punkte.
Wer schon zu viel Wizard, Half-Pint-Heroes und Co. gespielt hat und neue Stichspiele sucht sollte sich das mal ansehen, wer oben genanntes noch nicht gespielt hat, kann aber auch zugreifen: 7/10

- Castle Panic
Kooperatives Orcs wegmachen bevor sie die Burg erreichen. Karten werden getauscht und eingesetzt, die Gegner aus nem Beutel gezogen und per Würfel platziert.
Bisher nur "nett", es gibt aber noch Addons die das ganze wesentlich verbessern sollen. Ich bin gespannt. So gibts "nur" 6/10

- Aargh! Tect
Zwei Teams gegeneinander, der Teamkapitän kriegt ne große Keule, hampelt rum und grunzt um irgendein Bauwerk von seinen Gehilfen vollendet zu kriegen. Macht man was richtig, gibts nen klaps mit der Keule, macht mans falsch kommen zwei. Wer zuerst fertig ist gewinnt. Großartiges Spiel für Parties und mit Alkohol, müssen wir aber auch auf jeden Fall mal im Brettspielcafe testen 
Viel zu lachen, direkt gefördert vom Spiel: 8/10

- Vienna
Würfel einsetzen um Majoritäten zu kriegen und am schnellsten das Siegpunktziel zu erreichen. Irgendwie wie Kingsburg nur schlechter: 6/10

- Dynasties
Karten ausspielen um Aktionen zu nutzen und mit Hilfe von Adeligen und Waren die eigenen Familienmitgliedern in wichtigen Positionen im europäischen Adelszirkus zu platzieren. Die Mechanik funktioniert gut, das Thema kommt trotzdem durch, mittelschweres Euro: 7/10

- Wikinger 878 A.D.
Die Wikinger kommen und die Engländer rüsten sich. Während die Wikinger immer in Horden kommen und Landstriche verwüsten, versucht man als Engländer das ganze einzudämmen und hinterher zurückzuerobern.
Wir habens zu viert gespielt, aber eigentlich würde ich behaupten es ist eher ein Zwei-Spieler-Spiel. Thematisch und Mechanisch solide, wunderbar asymmetrisch, nicht all zu viele Regeln aber dennoch ausreichend strategische Tiefe: 7/10

- Nusfjord
Worker Placement um Fischfang und Gebäudebau. Als typisches Rosenberg mal wieder viel zu wenige Worker, untypisch für Rosenberg: Das Spielmaterial lässt zu wünschen über. Die Fische sind klein, das Geld ist WINZIG (siehe meinen Rant). Trotzdem immer noch 6/10

- Chaos in der alten Welt
Die Chaosgötter der Warhammer Fantasy Welt streiten sich darum wer die Welt zuerst untergehen lässt. Tolles Area Control Spiel mit asymmetrischen Parteien die vom Quellmaterial her gut eingefangen wurde. Die Spielmechanik funktioniert auch gut, auch wenn es zumeist eher taktische als strategische Entscheidungen gibt. Greift zu, solange es noch Restposten gibt, FF hat die Warhammer Lizenz nicht mehr! Wirklich tolles Spiel und gerne immer wieder: 8/10

- Mombasa
In Kolonialarmeen investieren, Kaffee, Bananen und Baumwolle handeln, die Armeen auch noch kontrollieren und am Ende gibts nen riesen Punktesalat. Ein Brain-Burner an dem wir zu viert mit Erklärung fünf Stunden gesessen haben, aber die Zeit verging wie im Flug: 8/10

- Dam it!
Centuries in weniger komplex, dafür Einsteigerfreundlich und super zügig. Eine Partie dauert 20 Minuten und man steht trotzdem immer wieder vor schwierigen Entscheidungen. Für einmal wars toll, langfristig könnte es mich wohl unterfordern: 7/10

- Deckscape - Der Test
Ein Escape Room in einem Kartenstapel wo man gemeinsam Rätsel löst und gegen die Zeit kämpft. Die Rätsel waren von einfach bis knifflig, aber definitiv alle lösbar (auch wenn wir zwei Fehler gemacht haben, die wir hinterher glücklicherweise noch streichen durften) und wenn man gut durchkommt ist es in ner Stunde geschafft. Leider wie immer nur einmal spielbar, dafür kostentechnisch auch recht angenehm und man muss nichts zerstören. Spiel ich nie wieder (;D) aber würds durchaus weiterempfehlen: 7/10

- This War of Mine
Ein Spiel das zwar keinen Spaß macht, aber trotzdem großartig ist. Es berührt einen (wenn man sich darauf einlässt), zwingt einen immer wieder vor moralische Fragen, ist gemein, deprimierend und hat hunderte schlimmer Geschichten zu erzählen. Mit mehreren spielt man trotzdem nur das "Solo Spiel", aber die Diskussionen, Entscheidungen und Ausschmückungen lassen mich das trotzdem für 2-3 Leute locker empfehlen. Wahnsinnig tolles Spiel: 9/10


https://www.facebook.com/groups/brettspielenkoeln/permalink/1466562036799721/


Ich hab Dead Drop für 2€ auf der Spiel gekauft, das Spiel besteht aus nem knappen Dutzend Karten, ner Anleitung und das alles war "formschön" in nem Zip-Lock-Beutel verpackt.

...für 2€ macht man ja kaum was falsch und ich hab irgendwie 3-4 kleines Spiele da gekauft und auch nocht 2-3€ runtergehandelt...also wars schon quasi fast umsonst.

Und das Spiel kam dann gestern auf den Tisch...und es war erstaunlich gut.
Vier Karten mit Wert 0, dreimal 1, zweimal 2 und 3 und jeweils einmal 4 und 5. Mischen, eine kommt verdeckt in die Mitte, pro Spieler eine weitere offen in die Mitte, der Rest wird gleichmäßig unter den Spielern verteilt.

Ziel ist es die verdeckte in der Mitte zu ermitteln.

Ist man dran tauscht man entweder mit einem anderen Spieler eine Karte, tauscht eine Karte mit der Mitte oder hält einem zwei Karten hin und wenn er ne Karte hat deren Wert der Summe der beiden Karten entspricht, gibt er einem die Karte und man gibt ihm eine der beiden gezeigten.

Und optional kann man danach noch zwei Karten offen neben die verdeckte Spielen und geheim drunterschauen. Haben die zwei Karten in Summe den Wert der verdeckten (5 zählt als 0) kriegt man nen Punkt, sonst legt man alle seine Karten offen in die Mitte und ist raus.

Wer als erstes drei Punkte hat, hat gewonnen.

Gibts auch als Print&Play im Internet oder man nimmt einfach aus nem Poker-Set vier Bilder (zählen 0), drei Asse (1), zwei Zweien und Dreien und jeweils ne Vier und ne Fünf. Aber das Original gibts in 8 tollen Varianten, von Western über Spione bis zu Monstern ist alles dabei und durchaus hübsch gezeichnet.

Gedächtnis, kombinieren, bluffen...für 13 Karten kann das Spiel NE MENGE! Ist irgendwie wie Hanabi gegeneinander. Irgendwie. Wird in Zukunft definitiv öfter als Absacker auf den Tisch kommen: 8/10

 https://boardgamegeek.com/boardgame/161926/dead-drop

Print&Play
https://boardgamegeek.com/filepage/105080/dead-drop-pnp-cards-rules-english


Vor ein paar Wochen haben wir als brettspielen.koeln bzw. im Rahmen unseres Brettspielcafés im Wikipedia-Treffpunkt Lokal K in Ehrenfeld eine Anfrage zur Teilnahme an der Dominion-Jubiläums-Meisterschaft und der Eintragung des Lokal K als Hot Spot gestellt.

Mittlerweile kamen die ersten Antworten: Wir sind dabei (!!) und werden in die Karte der Hot-Spots eigentragen (bisher nicht geschehen). Ich habe zudem eine offiziöse Tabelle und ein paar Regeln bekommen, es sollen aber weitere Downloads u.ä. kommen - ich bleibe am Ball und informiere euch natürlich über alles.

Die offiziellen Regeln zur Teilnahme und andere Informationen gibt es auf der Website.

1. Dominion-Turnier im Lokal K
Hier ein paar Impressionen von dem spontan zusammengerufenen 1. Dominion-Turnier im Hot Spot Ehrenfeld ergo Lokal K / brettspielcafé am 1. Januar: Wir waren 8 Leute, konnten also an zwei Tischen spielen.
Als Start gab es erstmal eine Runde Pako Saco zwischen mir und meinem Sohn - wurde live hier übertragen. Danach trudelten Dirk , Felix und David ein und wir konnten die erste Runde mit 5 Leuten spielen: Basis+Seaside und der Dirk hatte ein fieses Deck aus Piratenschiffen, Embargos, Hexen, Bürokraten, Milizen, Taktikern, Eingeborenendörfern, Inseln, Kellern und ... Burggräben zur Verteidigung zusammengestellt. Dauerete entsprechend bei so vielen Angriffsoptionen und vor allem die Piratenschiffe, Flüche der Hexen und die Embargos haben das ganze ziemlich verlängert.

Derweil trudelten Uschi, Sarah und Judith ein und überbrückten die Wartezeit mit einer Runde Bunny Kingdom (niedliche Karnickel, muss ich auch noch ran). Nach der oberen Runde gesellte ich mich dann zu den Damen während die vier Jungs ihr fieses Programm in zwei weiteren Runden ausfeilen konnten. Bei uns lag das Basisspiel auf dem Tisch in einer 15 Jahre alten Version - noch vor der SdJ-Verleihung von Sarah gekauft! Hier gab es weniger Aggression, dafür mehr +Aktionen: Dieb, Hexe, Spion, Burggraben, Markt, Dorf, Keller, Mine, Werkstatt und Miliz. Uschi feilte zuletzt an der Spion-Spion-Dieb-Kombi, konnte Sarahs Sieg damit aber nicht verhindern.

Alle Ergebnisse des Tages wurden dokumentiert - Fotos und Tabellen sind nun auch offiziell an die Spieleleiter der Meisterschaft verschickt und können hoffentlich regelkonform in die Wertung eingehen.

All in all: Zu Dominion darf man geteilter Meinung sein - wir zumindest hatten sehr viel Spaß mit dem Klassiker, den vor allem Salvador Nik ja seit Monaten regelmässig ins Lokal schleppt. 2018 wird es dienstags entsprechend noch etliche Runden geben, wir wollen unser Dominion ja ins Finale spielen