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Zoom.....es ist der 7. Juli 1991.
Von David Haupt.

Ich finde mich im Finale des bedeutendsten Tennis Turniers der Welt wieder: Wimbledon. Mein Gegner: Boris Becker. Ausgerechnet mein deutscher Rivale, das Aufschlagwunder.
Nach 4 hartumkämpften Sätzen steht es im entscheidenden fünften Satz 2 zu 2 nach Spielen, Vorteil Becker. Ich serviere und Boris hat seinen ersten Matchball.

Natürlich gehe ich beim ersten Aufschlag volles Risiko und spiele auf Ass.... was leider misslingt.
Nun der zweite Aufschlag. Wieviel Risiko soll ich gehen? Spiele ich den Ball einfach mitten ins gegnerische Feld? Oder doch möglichst nah an die Linie oder hinter das Netz? Meine Finger zittern leicht, Nervosität macht sich bemerkbar.

Mein Aufschlag ist gut, geht aber nur genau mittig ins Aufschlagfeld. Dadurch hat Boris jetzt eine gute Position. Er schnippst den Ball lang in eine der beiden Ecken. So bedrängt entscheide ich mich nun Risiko zu gehen und mich aus dieser Bedrängnis zu befreien. Ich schnippse den Ball ebenfalls lang, ganz lang.... fast zu lang. Er bleibt genau auf der Linie liegen....

Set & Match bringt das Tennis Feeling extremst gut rüber. Hier mit wenigen und wirklich sehr einfachen Mitteln ein Spielvergnügen erzeugt, was im Brettspiel Bereich in Bezug auf sportliche Umsetzungen gar nicht oder nicht all zu oft gibt.

Dem Spiel liegen zwei "Bälle" bei. Da hat sich jemand Gedanken gemacht! Denn unter den einen klebt man mitgelieferten Filz. Was diesen "Ball" langsamer macht und man somit entscheiden kann ob man auf schnellem oder langsamen Belag spielen will.

Das Feld ist in Zonen unterteilt und es gilt per schnippen des "Balls" (Holzscheibe) beim Aufschlag in das Aufschlagfeld zu kommen. Dabei ist das Aufschlagfeld in vier bzw fünf Bereiche unterteilt. Je nachdem in welchen Bereich ich meinen Ball platziere schlage ich ein Ass (natürlich das kleinste Feld und am Rande des Aufschlagfeldes, also schwieriger zu Treffer und ein höheres Risiko auf einen Fehler) oder ich erhalte eine unterschiedliche Anzahl von Punkten (0 bis max 2 im Aufschlagfeld). Die Punkte die ich dadurch erhalte treiben einen kleinen Ball voran der sich am Spielfeldrand auf einer Skala von 0 bis 3 bewegt... in meine Richtung und in die Richtung meines Gegenspielers. Wer zuerst die 3 erreicht macht den Punkt.

So entwickelt sich einflottes, rasantes Match. Man versucht natürlich möglichst gut seine Bälle zu platzieren muss aber je nach Spielstand abwägen wieviel Risiko man geht. Und die Situationen, in denen man unter Druck steht und aus dieser Situation heraus einen fantastischen Long Line Ball genau auf die Grundlinie bringt sind klasse und emotional einfach geil.

Vorteil dieses Spieles ist es sicherlich auch, dass es in zwei Minuten aufgebaut ist und man sofort los spielen kann. Auch Doppel sind übrigens möglich und machen eine Menge Spaß.

Ich kann das Spiel jedem empfehlen, der mal was anderes sucht, emotionsgeladene Duelle mag, einen Faible für Sportspiele hat und Lust an Schnipp Spielen hat

Das Spiel kostet online derzeit ca 30 EUR.... wenn man es denn wo bekommt.



https://www.facebook.com/groups/brettspielenkoeln/permalink/2718300281625884/
Who the fuck is Michael?
Das mag sich der ein oder andere fragen, der neu zu der Gruppe stösst und auf den sympatischen Langlockenträger mit obligatorischem Slayer, Lemmy- oder Maidenshirt trifft. Einen Weg an ihm vorbei gibt es nicht - denn Michael ist der Türsteher, Gründer und auch Anpeitscher der lockeren Zusammenkunft Spielsüchtiger aus Köln und Umland, die er ursprünglich "Brettspiele(n) in Köln" und später (Hintergründe mal ausgelassen) "www.Brettspielen.Koeln" genannt hat.

Der bekennende Blumenfresser betont dann aber auch immer wieder: Mir geht es nicht um die Spiele sondern um das Spielen und die Spieler - getreu nach seinem Lebensmotto:

"If you like to gamble, I tell you I'm your man
You win some, lose some, all the same to me
The pleasure is to play, makes no difference what you say
I don't share your greed, the only card I need is the Ace of Spades."

Lernt man Micha kennen, hat man es mit einer vielschichtigen Person zu tun - und wenn man mit ihm spielt bekommt man eigentlich immer spannende Geschichten und Anekdoten aus einem halben Lebensjahrhundert erzählt - sei es die Geschichte um die Kölner food-sharer, die Axt im Auto oder die zahlreichen Job-Geschichten (Der Typ mit dem Arm in der .... ; o.k. lassen wir das ;). Ebenfalls eine wichtige Erfahrung im Spiel mit ihm: Wenn Michael Spiele und Regeln erklärt kann man sich drauf verlassen, dass 90% aus der Erinnerung stammen und dort teilweise mit anderen Spielen zusammengewürfelt wird - und man die restlichen 10% erst im Laufe des Spiels erfährt ("Achya - mit den Pistolen kann man auch schiessen - und du bist jetzt tot ...")

Beim Tabel stehen 1400 Spiele in der Wohnung - sie stapeln sich im Wohnzimmer, im Flur, im Schlafzimmer und auch auf dem Küchenschrank - und das als Ergebnis einer Leidenschaft, die erst vor ein paar Jahren begann; wegtun kann er nix, aber in den letzten Monaten kauft er nach eigenen Worten zumindest weniger. Er ist zudem alleinerziehender Vater und sein Sohn hasst Brettspiele, weil man da ständig rechnen muss ... Was ich vergessen habe? Natürlich das wichtigste: Michael ist vollkommen irre! Als nicht-hyperaktive ADSler verstehen wir beide uns auf einer Ebene, an die manch anderer vielleicht nicht heranragt - wenn ihr die Erfahrung mal machen wollt, schlagt einfach mal eine komplett irre Sache vor - und ihr werdet in Michael den eifrigsten Mitstreiter finden. So entstand das Brettspielcafé im Wikipedia-Raum, der Stand auf der SPIEL '17, etliche Spielvideos, die Beteiligung an der Museumsausstellung ... und letztlich auch die ganze Gruppe. Und er hat moralische Prinzipien - er ist Atheist, Blumenfresser, Headbanger, Spieler; man kann ihn für Kinderspieltreffen genauso gewinnen wie für die MEGACIV-Runde; er will gewinnen, kann aber auch verlieren.

Ich bin ein sexistischer Feminist! Brauchen wir eine Frauenquote?

Wir waren nun sechs Admins, wären damit nicht mehr beschlussfähig, also muss eine ungerade Zahl wieder hergestellt werden.

Das wir nur Kerle sind wurmt mich schon etwas länger, und eine Frauenquote brauchts eigentlich nicht. Es soll Diejenige den Job bekommen die ihn gerne und gut macht.

Ich hänge aber seit Jahren nur mit bärtigen Menschen zusammen wenn es um das Brettspielgrüppchen geht.

Brauchen wir etwas weibliche Wärme in unserem Adminreigen?

Wir haben da den einen, der für Subtiles Empathieloser ist als Mr. Spock, den anderen der niemanden die Hand geben kann, einen brutal stressfreien der von seiner selbst gezeugten Eishockeymannschaft gestählt ist, einen bärbeissigen Bajuwaren im Exil, den Drillinstructor und seine 40 Räuber, und mich den verhinderten Misanthropen.

Schaue ich mir die Anzahl der Beiträge an, taucht eine Frau immer mit unter den ersten drei Plätzen auf. Nicole versorgt uns mit dem Stoff aus Pappe, Holz und Plastik, nach der wir alle so gieren. Wenn es so weiter geht ist mein Nicoleloot bald größer als mein Messeloot.

Nicole ist bei fast jeden Brettspieltreffen in aller Munde. Warum Nicole das macht hat uns alle lange rätseln lassen. Das Hobby ist schon lange nicht mehr das brettspielen, das perfektionieren von Taktiken, das gewinnen. Wir kaufen ständig mehrere Spiele pro Woche, türmen einen immer größeren Pile of Shame ungespielter Spiele auf, und kaum ein Spiel wird zweimal gespielt.

Wir anderen machen es insgeheim genauso, können es uns aber noch nicht eingestehen. Nicole ist schon dort, wo wir noch hinkommen. Wäre es eine andere Droge würden wir Nicole wohl packen und in einer Entziehungskur schicken. Aber so ist sie unsere Drogendealerin und sie versorgt uns immer mit neuen Stoff.

Um Nicole herum hat sich im weiten Kölner Umland ein kostenfreies Transportnetzwerk gebildet, Stefan, Achim und Dirk fahren regelmäßig zu ihr und das dienstägliche SpielCafe in Köln ist der Hauptumschlagsplatz. Weil mein Kombi nun seit längerem ein Brettspieltransportzwischenlager geworden ist, mir wichtig ist das unser 0 Euro Projekt kostenfrei bleibt, nannte dasHü diese Logistik für umme "transporTabeLn".

Nicole ist für uns so etwas wie ein unsichtbarer Mäzen und steht unter meinem persönlichen Schutz. Wer Ihr verbieten möchte, dass Sie uns mit Ihren Spielen versorgt, den kicke ich.

Frauenquote?
Mir ist völlig schnurps welche Chromosome Nicole hat.

Nicole fragte mich ob sie denn die richtige sei.

Gerade was das Thema Geld angeht, geht es immer sehr um Vertrauen. Nicole gibt hier massiv Vorschuss an Unbekannte. Manchmal dauert das transportabeln etwas, da es oft durch zahlreiche Hände geht. Bei Nicole gabs nie Probleme, nie ein böses Wort, nicht von ihr, und auch nicht von dritten.

Außerdem, wir sind süchtig!


Mitspieler Teil 1 "Hallo Heiko!"
http://www.brettspielen.koeln/2017/11/mitspieler-teil1-heiko.html

Mitspieler Teil 2 Stefan
http://www.brettspielen.koeln/2017/11/mitspieler-teil-2-stefan-und-esther.html

Mitspieler Teil 3 dasHü
http://www.brettspielen.koeln/2017/11/mitspieler-teil-3-andreas-dashu-huttig.html

Mitspieler Teil 4 Achim
http://www.brettspielen.koeln/2017/11/mitspieler-teil-4-achim-wikisquirrel.html

Mitspieler Teil 5 Martin
http://www.brettspielen.koeln/2018/06/mitspieler-martin-brock-konzen.html

Martin Brock-Konzen ist nicht nur Mitglied im weltweit größten Brettspiel Verein, dem Ali Baba Spieleclub, was unter anderen daran liegt, das es außerhalb von Deutschland kein Vereinsrecht gibt.

Martin ist schon lange dabei und hat sich vereinsintern bis ganz nach oben geschlafen. Tief gestapelt wird bei Martin nicht, denn er hat Visionen, viele und große, die immer nur so aus ihm heraussprudeln.

Als ich mit der damals von mir gegründeten Gruppe "Brettspiele(n) in Köln" überlegte, ob wir einen regelmäßigen Spieltag in einem SpielCafe anbieten sollen, bin ich erst mal den Gang nach Canossa zu Martin, um ihm davon zu beichten.

Liegt der größte Ableger vom Ali Baba in Köln, doch fast vor meiner Haustüre. Dreimal stolpern und ich bin da. Bei Martins strengen Regiment ist das so üblich. Auch seine Mitglieder melden sich ordnungsgemäß bei ihm ab, wenn sie denn mal einen Blick bei uns in Ehrenfeld rein werfen wollen dürfen.

Martin fand meine Idee einen zweiten Spielclub in Köln aufzumachen super, zeigte das nur nicht so offen. Er ließ sich sofort besänftigen mit meinem Versprechen, "Wenn ich das mache, dann an jedem anderen Tag, außer dem Ali Baba Mittwoch!". So nahm ich dann den Dienstag.

Auch sonst kreuzen sich Martins Wege und meine immer wieder. Zuerst an meiner Garage, als ich ihm ein Kinderfahrrad für seinen Sohn schenken wollte. Er war auch in Sachen Vereinsgründung bei uns im SpielCafe, und wir hecken seit Monaten in meiner Küche an einer gemeinsamen Idee herum.

Zuletzt war ich mal wieder im Ali Baba, Martin und ich spielten wie immer nichts, quatschten nur, und einer der Besucher hatte uns beide für ihn unerwartet friedlich zusammen gesehen und angemerkt... "Ach ihr vertragt euch ja!"

Ja, denn wir haben eine gemeinsame Mission!
Wir wollen das Brettspielen unter die Leute bringen.

Und in der Szene geht man fair miteinander um, auch wenn Martin mit Nachnamen ähnlich heißt, wie ein mir ehemals befreundetes Päärchen, die ich wegen übler Charakterschwächen nun so mag wie die Kombo aus Schweißfüßen und Mundgeruch.

Heute ging es in der Bretttspielgruppe um eine Diskussion, aber Martin durfte nicht teilnehmen, weil FB ihn mal wieder gesperrt hat. Er darf nun nur noch in Gruppen schreiben, die er als Admin/Mod mitverwaltet. Also hab ich ihn flugs zum Mod freigeschaltet. Die Gruppe wächst, wir hocken eh ständig zusammen, können kreative engagierte Leute im Team gut gebrauchen  und haben noch einiges gemeinsam vor.

Martin ist etwas größenwahnsinnig, aber im Vergleich zu mir geradezu bescheiden. Er bearbeitet mich seit Jahren, das ich Mitglied im Ali Baba werde. Aber ich konnte halt Mittwochs nie, musste meinen kleinen Mika betreuen und die Mitspieler zu hunderten in meine kleine Küche locken.

Irgendwann veranstaltete mit meiner von mir damals spontan gegründeten Gruppe "Brettspiele(n) in Köln" Gruppentreffen, die wurden immer größer, ich bekam zwischen Weihnachten und Karneval keinen Raum, und so wurde daraus in Zusammenarbeit mit Achims Wiki Lokal das regelmäßige BrettspielCafe am Dienstag.

Ich wiederhole das mit meinem Namen "Brettspiele(n) in Köln" gerne noch ein drittes mal, weil ich zuletzt, in einem Gespräch mit anderen GruppenAdmins, vor mir selbst gewarnt gewarnt wurde, was ich denn für ein übler Namensdieb sei. Das geht nach über einem Jahr also immer noch per Stille Post durch die Runden, nur das ich als Beklauter nun als der Dieb dargestellt geworden bin.

Zuletzt hatte ich mit einem befreundeten Abmahnanwalt die Idee, dass ich ihm meinen Namen für den symbolischen Wert von einem Euro verkaufe, so das er, mein damaliges Gründungsmitglied, damit etwas Spaß haben kann. Er ist der einzige Abmahnanwalt den ich mag.  Ich werde das mal wie 2-Face auswürfeln, ob wir den Spaß machen oder es bleiben lassen. Ich bin da nicht arschig genug, ne andere Freundin ist um echt Kohle geprellt worden... evtl. lasse ich ja sie die Münze werfen. ;-)

Mein Sohn wird älter, ich wieder etwas autarker, und so schaue ich doch ab und an beim Ali Baba vorbei. Die Gruppe wird größer, also muss zwangsläufig auch das Moderatorenteam wachsen. Martin ist Journalist und passt zu uns wie die Faust aufs Auge. Das FB ihn gesperrt hat, und ich mit zwei Mausklicks ihn deswegen spontan zum Mod machte war längst überfällig. Warum sperrt FB den Martin? Weil er nahezu alle Möchtegern Nazis mit lauten Geschepper aus seiner Freundesliste wirft. Danke du künstliche FB-Script-Dummheit, diesmal bewirkte es etwas positives.

Mir fällt gerade auf.... Martin und ich haben noch nie zusammen etwas gespielt und vergehen immer in Organisation, Ideen, Vorschlägen und Finanzierungsmodellen... 

Martin.... was ist dein Lieblingsspiel?  ;-)



Mitspieler Teil 1 "Hallo Heiko!"
http://www.brettspielen.koeln/2017/11/mitspieler-teil1-heiko.html

Mitspieler Teil 2 Stefan
http://www.brettspielen.koeln/2017/11/mitspieler-teil-2-stefan-und-esther.html

Mitspieler Teil 3 dasHü
http://www.brettspielen.koeln/2017/11/mitspieler-teil-3-andreas-dashu-huttig.html

Mitspieler Teil 4 Achim
http://www.brettspielen.koeln/2017/11/mitspieler-teil-4-achim-wikisquirrel.html









Mein bisher angedrohter vorletzter Teil der Mitspielerreihe, in der ich meine Mitadmins/Moderatoren vorstelle. Dazu musste ich Achim heute Morgen erst mal zu einem solchen ernennen.
Ich habe damit bis zum allerletzten Tag, gar bis zu letzten Minute gezögert, bis es nicht mehr ging!

Erstens wollte er nicht, gestählt durch Jahrzehnte langer Adminarbeit, weiß er, was für Hirnspagate diese Neutralität und zugleich manchmal unangenehmen Kompromisse dies von der ureigenen Meinung verlangt. Zum anderen weil Achim ein nicht minder argumentativ starker Zeitgenosse ist, der mit seinen nahezu in betongerührten Standpunkten sehr gut in unsere breit differenzierende Runde passt uns sein Charakter nochmal völlig andere Ansichten in unser Tribunal bringt.

Was war ausschlaggebend?
Ich musste die Vaterquote erhöhen, wo jemand mehr Gewicht auf Kasual und Kinderspiele legt. Noch wichtiger war, die Bartquote zu erhöhen. Auf dem vorherigen Adminfoto zu viert, haben wir per Zufall entdeckt, das DasHüHeiko ten VoordeStefan Burkhardt und ich alle den selben Bart tragen! Nun stehen wir vor der geduldsamen oder radikalen Aufgabe, entweder zu viert Achim zu packen und sein Halsbiotop CI-konform zu stutzen, oder wir vier müssen mit der Kraft der Äonen gewächstechnisch nachlegen.
Zu Achim Raschka, in unserer Band wäre er der Manager, wir anderen vier passen seit dem Messestand höllisch auf, was wir uns wünschen, Achim verwirklicht jede noch so unbedachte geäußerte Idee!
"Lasst uns doch einen Messestand mieten, dann können wir unsere Tüten dort abstellen", war noch eine der am wenigsten durchdachten Ideen vom DasHü. Ich war sofort dagegen, hab 10 Jahre mit eigenen Produkten hinter Messeständen gestanden und wusste was die Vorbereitung an Aufwand und die Durchführung an Geld kostet und wie unzuverlässig diejenigen sein können, die Hilfe anbieten.
Ein paar Wochen später saß ich dann ungeplant und ungewollt mit Achim in einer Hotelbar, wir tranken nach dem Messeaufbau ein oder vier Bier, auf jeden Fall so viele, das Achim keines mehr wollte. Wir verbrachten die nächsten 5 Tage nahezu 24h pro Tag zusammen, in einem völlig überfülltem Gewusel aus Menschen, Farben, Musik, Geschrei, Gerüchen, Pappe, Holz und Plastik.
Das wir mit vereinten Kräften die Messe gerockt haben kann ich fast immer noch nicht glauben. Achim hat mit Wikipedia die Finanzierung einiger tausender Euro geklärt, hatte Projektanträge geschrieben, und dies sogar von weltweit unterwegs, und doch nahezu stets ansprechbar. Ich hatte Spielautoren besorgt, damit wir nicht an einem leeren Stand stehen. Mit Maximilian Laska wuppte ich schnell ein zeigbareres Logo, Esther Berkelließ es für einen winzigen Obulus so groß wie nur möglich drucken.
Mein Mika(10) hatte den vielen von allein mitmachwollenden Helferlein noch auf den allerletzten Drücker die Gruppenshirts designed und möchte nun später als Tshirtmacher arbeiten...
Besonderen Dank an Heiko ten Voorde, der unser, als gemeinsames geplantes
Projekt der neuen Webseite www.brettspielenköln.de, nahezu völlig allein stemmen musste, weil mir doch immer wieder unerwartet als erledigt gedachte Aufgaben zufielen. Wir wollten raus aus dem Darknet einer geschlossenen Facebookgruppe, und so war auch das Feedback auf der Messe.
Irgendwie schafften wir es mit gemeinsamen Kräften und einer unheimlichen Gruppendynamik das SpielCafe tatsächlich auf der weltgrößten Brettspielmesse aufzubauen und unser Stand wurde derart überrannt, das wir selbst kaum mal Platz fanden.
Alles in allem war es der ganze Rummel wert, und es hat dieser Gemeinschaft am Pöppelschiebern und Spielregelinhalierern gut getan. Der Dank von zahlreichen Spielautoren ist uns auf ewig gewiss, und auch die vorgezeigten Prototypen konnten sich sehen lassen. Hat jemand bemerkt, das der englischquasselnde Typ, ein bescheidener hochkaräter von BluyByte ist, und verantwortlich für Asassin Creed war? Ich schon. 
Goggelt den lieben Paul mal. https://de.linkedin.com/in/paul-toderas-89a64b22/de

Wie beschreibt Achim seine erste Begegnung mir mir? "Der hat nen Bart und ein Motorheadshirt an, der ist genauso verrückt wie ich, den kann man nur mögen!", ich dachte exakt das selbe!
Damit ihr wisst wie verrückt...Achim hat für Wikipedia 280 Artikel über unterschiedliche Eichhörnchen recherchiert und nicht nur eingepflegt, er hat jeden einzelnen davon gegen den Mob der Relevanzkritisierer verteidigt!
Das selbe macht Achim nun mit seinen Artikeln über Brettspiele in Wikipedia, im Rahmen von "Wikipedia spielt...". Seit unserem ersten Zusammentreffen haben wir es auch Achim zu verdanken, das aus meinen quartalsmäßig ausgerufenen und immer größer werdenden Gruppentreffen, nun das 50te wöchentlich stets ausgebuchtes SpielCafe wurde und wir das Wiki:lokal.K in eine Zockerhöhle verwandelten.
Für all das unser aller aufrichtiger Dank!
Zu Achims Profil.
+ Super lieber Kerl, man kann Eichhörnchen mit ihm stehlen!
+ verlieren oder gewinnen macht ihm gar nichts
+ er hat 6 Kinder, und liebt es mit denen zu spielen, bezeichnet sich selbst mit aufrichtigem Stolz, als Retro und Casualspieler
+ Er kann Kaffee kochen, der könnte die Zombieapokalypse auslösen!
- Er mag nach 2 Stunden anstrengender Verrenkung, mit seinem Kopf auf der Tischplatte das Spiel "Vudu´" nicht, das sah aber auch schmerzhaft aus
- er mag Club-Mate, ein Getränk gemacht aus vollen Aschenbechern!

Achims eigene Vorstellung, hier in der BrettspieleN.Köln Relevanzkriterien einzuführen... in einem allerersten Impuls gefiel mir die Idee, Aber wir werden Achim mit geeinten Kräften davon abhalten. 

Mitspieler Teil 3 Andreas "DasHü" Hüttig


Wie versprochen, hier mein Essay über den dritten Moderator dieser Gruppe, unseren verrückten Hutmacher.


Zuerst, wie kam "dasHü" zu seinem Namen?

Als ich geboren wurde gab es nur vier Namen, Micha-el, Gabri-el, Rapha-el und Uri-el. Äonen später kamen eine Handvoll weitere Namen hinzu, Ralf, Dirk, Thomas und auch Andreas.
Ganze Scharen von Unsterblichen wurden und werden seitdem, trotz aller Käwinns und Tschakelines, Andreas genannt. Ganz selten hat mal mal ein Quintett beieinander, in der nicht mindestens ein Päärchen von Andreassen mitunter sind.


Ich als Zero-Null Michael kenne das, ruft man meinen Namen, dreht sich nahezu jeder zweite um, bei Andreassen ist es jeder dritte.
Aus meinen ersten Andreas wurde "derAnde", aus dem zweiten "derAndi", dem dritten "derÄhndi", irgendwann gehen einem die Verunstaltungen aus. Ich weiche dann auf den Nachnamen aus. Aus Andreas wurde dann der "Hütti".
So eTabeLiert liessen sich die Andreasse voneinander trennen, bis zu dem Tag, an dem er mich bat, wenn ich schon "Hütti" sagem könnt ich das "G" auch noch mit sprechen und seinen Namen nicht verhunzen.
Solch eine Bitte kann ich selbstverständlich nicht abschlagen, das ist so als wenn mich jemand bitten würde nicht mehr "Hallo Heiko" zu sagen, aber den Geist bekomm ich eh nicht mehr zurück in die Flasche...
Eine der bis dahin in unseren Freundeskreisen weit bekannten und über Monate andauernde langwierigen Diskussionen begannen abermals. Wieder wälzten wir gleichzeitig mannigfaltige Diskussionen und Argumente in unseren Reigen.
Wieviel Millisekunden das "G" zusätzlich benötigen würde, welche für die Mimik zuständigen Muskeln dabei beansprucht werden, wieviele wichtigen Lebenssekunden für das G eingespart werden können, und wieviele Kalorien das G in einem Leben kostet, und viele im gesamten Freundeskreis vom "Hütti".
So richtig überzeugen konnte ich ihn nicht. Das "G" selbst war einfach zu wenig, die Einsparung zu kurz, als das man damit eine imposante Zahl statt Argument vorführen könnte.
Nachgeben geht auch nicht, aber total verfahren fiel mir keine Möglichkeit ein dem "G" mehr Gewicht zu geben. Ich schloss meine Augen, dachte nach, meine Partnerin reklamierte bereits, denn ich pausierte inmitten an entscheidender Stelle innerhalb unseres Koitus... und dann kam mir die Erleuchtung!
Einfach mal in die andere Richtung denken!
Da muss mehr weg, als nur das "G"!
Ich nahm testweise das "üttig" weg, und rief mehrfach mit donnernder Laustärke nur das "H" und zwar stumm. Das war zu wenig um ihn in einer laufenden Spielrunde mal anzusprechen. Ein Buchstabe musste ich Ihm noch gönnen.
Also "Hü"... zeitgleich schaute mein Sohn den Film, "Horton hört das Hu", und ich probierte "dasHü" zuerst in kleiner geschlossener Gesellschaft ohne ihn aus, um zu testen, wie sich dieser Name viral transportiert.
Er wurde mir quasi entrissen!
Und es dauerte nicht lange bis er auch beim "dasHü" ankam. Zuerst konnte er seine Freude nicht so richtig zeigen, irgendwann nannte ihn dann doch jeder so und Andreas erstellte sich eine FB Seite, unter dem er nun mittels dem Psydonym "DasHü" als Spielautor auftritt.
Für die Kurve, dass OnTopic zu bekommen hab ich etwas gebraucht. 
Zu den Eckdaten vom "dasHü", damit ihr wisst was ihr einladet.
+ Strategie und Taktikspiele
+ spielt auch die heftigsten staubtrockenen Strategiekracher
+ ist bei den dämlichsten Partyspielen sofort dabei!
+ ist ein Regel-Inhalator, so schnell wie er versteht liest keiner!
+ Hat den Blick für die Siegpunkte, gegen ihn gewinnt man
nicht mit nur 90% Aufmerksamkeit
- neigt zur detaillierten analytischen Nachbesprechung

Lenkt Andreas seinen Hang zur Pedanterie in konstruktive Richtung, kommen da ziemlich schräge aber geniale Dinge bei heraus. Zuletzt sein durchaus spielbarer Brettspiel Prototyp DES Retro Computer und Konsolenklassikers STREETFIGHTER.
Zuallererst nur auf normalen Rechenkästchenpapier seiner Tochter mit Bleistift gezeichnet, kam als zweites nicht eine bessere Version mir dickerer Pappe, oder besser sichtbaren Symbolen, nein... er hat sich erst mal einen Einplatinen Computer aus China bestellt, der auf 10 unterschiedlichen Kabeln und Knöpfen den Streetfighter Soundtrack abnudelte!
Und ja, das Ding war geil!!! 
Letzten Dienstag hab ich den Prototypen wieder gesehen, zwischendurch hatte er ein paar passende Illustrationen besorgt, die er sogar nutzen darf, diesmal standen schon zwei Kämpfer aus Plastik in halber Barbiehöhe auf dem Tisch.
Das "dasHü" kann man auch abseits vom Spieltisch alles zu gemeinsamen Unternehmungen fragen, solange seine Dietlind und Rosalie es abnicken ist er für alles zu haben.
Vom Typ Mensch her, einer der handvoll Leute, denen ich mit gutem Gewissen mein Kind anvertrauen würde.
Da er jederzeit zu jedem x-beliebigen Thema eine Gegenposition zu allem aufmacht was ich so ablasse, hatte ich auch ihn zu einem Moderator der Gruppe Brettspielen.Köln gemacht.
Hier gehts zu seiner "dasHü" Seite!


Als nächstes bekommt Achim Raschka noch seinen #Mitspieler, danach wird El Akeem le Bat autobiografisches Konvolut über mich preisgeben, womit die Serie vorerst endet.
Ich ließe mich höxtens im Rahmen der Frauenquote dazu bringen, auch etwas über Bine Di zu schreiben, aber nur wenn ihr sie dann irgendwie ankettet und einsperrt! 
Wie stellt man den Stef anständig vor?

Besucht man ihn das aller erste mal, schreitet man erst einmal über seinen halben Quadratmeter Bayern, nämlich seine Fußmatte am Eingang, 0,5 m^2 beflagt mit dem bajuwarischem blau-weiß. Da weiß man schon mal mit was für einem Schlag Mensch man es zu tun hat.
Bodenständig, aufrichtig, immer gerade aus, wenn er was sagt, dann ist das auch so gemeint, schlimmer ist wenn er mal nichts sagt. Dann aufpassen das kein Grill in der Nähe ist, denn er nimmt wirklich ALLES als Grillanzünder! Von Heiko hatte ich lediglich das von ihm in mühsamer arbeit photogeshopte Profilbild, wo Heiko sich Pixel für Pixel in ein Brettspielcover ondulierte. Von Stef aber gibt einen eigenen Youtube-Kanal, in dem er nicht nur zu sehen, sondern auch zu hören ist. Der Kanal ist neu, braucht noch Zuspruch, wird mit jedem mal besser, vor allem aber braucht der Stef statt guter Vorschläge auch ein paar Follower und Likes. Von Stefan höxt persönlich hab ich erfahren, das er mit Juhtuup Millionen machen wird! Als Stef seine Idee mit dem Kanal kam, fragte er, ob ich etwas dagegen hätte das im Namen dieser Gruppe hier zu machen. Ich fand die Idee sofort geilo, wollte sofort mitmachen. Aber das jemand vorher nett fragt, wenn er einen fremden Namen mitbenutzen möchte... soviel Anstand ist in 2017 gar nicht mehr so üblich. https://www.youtube.com/c/BrettspieleN.Köln Es kam auch bereits zu einem 2,5 Stunden Couchtalk mit Stef, Heiko und mir vor laufender Kamera, welcher die ersten 30 Minuten so lahm vor sich hindödelte, und wir uns nur gegenseitig veralberten. So war das auch geplant, denn wir wollten nur mal einen Test machen, wie wir so vor einer Kamera wirkten. Man hört es oft aus Containern und dem Dschungel und es stimmt, ab irgendwann vergisst man das die Kamera mit läuft. So plapperten und alberten wir etwas ums Thema Brettspiele herum, dieses Video sollte niemals veröffentlicht und am besten sofort wieder gelöscht werden. Nur nahm dann einer von uns sein Smartphone in die Hand, nennen wir ihn mal Heiko, und amüsierte sich über ein Shitstörmchen bei FB. Wir anderen beiden dann Fußreflexzonenartig auch in die digitalen Gucklöcher gestarrt und waren versucht den Unwissensvorsprung aufzuholen, der da auf dem Rücken meines bis dahin einzigen CoAdmins ausgetragen wurde.
Wir wunderten uns, lachten Tränen, kommentierten lakonisch, ironisch, sarkastisch und vergaßen, dass die Kamera immer noch alles an erpressungswürdigen Beweismaterial mitschneidet. Stef gab mir die 2,5 Stunden, und ich schaute sie mit noch bis tief in den Morgen an, immer und immer wieder noch tränen lachend. Ich sandte das brisante Material zu Heiko, und somit haben wir drei uns einen heiligen Schwur geschworen, uns gegenseitig niemals in die Pfanne zu hauen, weils ja dann doch jemand veröffentlichen könnte. Nur Sekunden daraus sind bisher an einen sehr kleinen Kreis gelangt und nicht Teile aus dem Video selbst, sondern nur epische Erzählungen über Stefans Nasendingeln! Seitdem dingeln wir alle unsere Nase bei jeder sich bietenden Gelegenheit. Achja, dingeln.... man kann Stef kaum vorstellen ohne die supergummigute Esther an seiner Seite! Wird man zu Stef und Esta, oder Ästa, (sie weiß es selbst nicht genau und probt Ihren Namen auch mal vor versammelter Mannschaft...) eingeladen, darf man vorher 2 Tage nichts essen. Da wird gastfreundlich aufgetischt, dagegen sind alle Götter die je in Frankreich waren hungernde Banausen. Stef verriet mir mal ein Geheimnis, er wüsste woher seine besonders ausgeprägte Bodenständigkeit käme. Oder in seinen Worten.... "Ich brauch keinen Thermomix, ich kann kochen!" und ja das können sie. Jedes mal freut man sich auf den fürstlichen Event in der Bude, mit einer Kopffreiheit des Kölner Domes, schleicht aber immer abgefüllt und mit schlechtem Gewissen weg, weil man zur Reziprozität nur Salzbrezeln und Tee bietet. Zu Stef als extreem angenehmen Mitspieler komm ich noch zu, aber nicht ohne vorher eines seiner besonderen Faibles zu erwähnen. 3.... ... 2... ... 1....
Der Kerl ist völlig gaga! Das ist der ungekrönte Inlay und Austausch-Meeple Veredler den ich kenne. Er malt seine Miniaturen nicht nur akribisch an, sein, 40 Euro Spiele bekommen bei Ihm noch ein 40 Euro Inlay, die Figuren erhalten Neodynmagnete unter die Füße geklebt, damit diese in Ihrem gelaserten benamten Platz im Inlay auch seitwärts stehen bleiben. Kaum ein Spiel hat bei ihm noch seine original Meeples, oder Würfel. Ich mag mit meinen eigenen Spielen schon gar nicht mehr spielen, weil seine Versionen einfach pornös sind. Menschärgerdischnicht Pöppel werden ersetzt durch Holzminis, die nicht nur bemalt sind, sondern auch noch zum jeweiligen gespielten Charakter passen. Stef sammelt das ausgetauschte Zeug in einer großen Box, und will damit nicht nur seinen Grill anzünden, damit kann er einen Winter lang heizen. Ich traue mich kaum ihm ein monitäres Angebot dafür zu unterbreiten, damit kann man zig neue Spielen designen. Stef, ich will das Erstkaufsrecht! So, mit Stef spielen.... ein Fest. Und wenn seine E/Ä-sther dabei ist noch ein größeres, denn Esther kann Regeln erklären als würde sie seit 99 Jahren nichts anderes 25 Stunden pro Tag machen. Da stimmt aber auch alles, der Inhalt, der feine Klang Ihrer Stimme, und auch das selbst ich sie niemalsnever von Ihrem Erklärpfad abbringen könnte. Ich kenne kein anderes Gesicht von ihr als das mit Ihrem entwaffnenden Lächeln. Und wenn Esther spielt, dann nicht um zu verlieren. Ganz anders als Stef, dem ist es scheißegal ob er nach ein paar Stunden gewonnen hat, oder keinen einzigen Punkt hat, eine unterschiedliche Regung gibts da keine. Stef spielt des spielens willen hat Spaß und muss nichts kompensieren. Wenn es ein gegenteiliges Wort zu Stress gibt, dann ist das Pendant zu Stress - Stefan Burkhardt. Aber täuscht euch nicht, spielt keine doofen Spiele mit Stef, sein Urteil zu miesen Spielchen ist unverblümt, da weiß man wo man dran ist! Profil: + Esther Berkel! + Strategie und Taktikspiele + Hat von allem die luxusveredelte Version + tischt auf als hätte er zwei Tischleindeckdich + Kann völlig emotionslos verlieren, auch oft - keine Partyspiele und mit KEINE MEINT ER ... K.E.I.N.E.! - zwingt man ihn Partyspiele oder Dominion zu spielen, kommts auf den Grill Wenn Heiko in unserer Band der Songtexter ist, dann ist Stef der Typ der uns immer die geilsten Drogen besorgt! Also, auf zu Stefs Kanal! Er selbst postet sie hier nicht, ist eher zurückhaltend, was mich nicht hindert ihn nun zu unterstützen. In Teil drei dann zu "DasHü, unserem verrückten Cover und Spezialeffektsdesigner und danach Achim Raschka unser Bandmanager, man muss bei Ihm wie bei einem Dschin drauf achten was man sich wünscht, er realisiert alles!

Mitspieler Heiko ten Voorde

In unserer Facebookgruppe gehts anders als in anderen Gruppen, gerade wegen dem lokalen Charakter, besonders um die Mitspieler, die Spiele selbst sind nur das Medium.

Nun erstelle ich von meinen "Lieblingsmenschen" Profile und stelle sie euch vor. Zuallererst mal die Hauptprotagonisten der hier Mitwirkenden.
Wären wir eine Rockband, wäre der stets perfekt zwischen ironisch und sarkastisch ausbalancierte Heiko ten Voorde unser Headsongwriter. Schreiben kann er, nicht nur Rezensionen, auch ganze Buchreihen. Wer nicht wie ich, über Jahre lange Gespräche, diese wunderbaren Menschen, unter dieser undurchdringbaren Schale von Logik, knacken möchte, empfehle ich Heikos Buchtrilogie, um ihn und seinen Humor auch nur annähernd zu verstehen. https://www.amazon.de/Die-Enigma-Verschw%C3%B6rung-Enigma-Tetralogie-Heiko-Voorde/dp/1515248356

Nein, "ten Voorde", bedeutet nicht 10Vorne und es ist nicht sein StarTrek Pseudonym, der Name steht so auch auf seiner Haustüre.


Heiko ist regeltreu, und das nicht nur ein bisschen, akribisch in der Vorbereitung und ich freue mich immer sehr, wenn ich dann doch mal eine winzige Nachlässigkeit bei ihm finden, und ihn damit aufziehen kann. Er macht mir dann auch stets die Freude, sich auch Tage danach noch zu ärgern und zu rechtfertigen.


Er ist nicht nur regeltreu, und genau, er zeigt auch klare Haltung, und diese deckt sich unabgesprochen nahezu immer mit meiner eigenen, und wenn nicht findet er entweder die überzeugenden Argumente, oder lässt sich überzeugen.

Als ich mich als Admin mal durch eine umständliche verwidrigte Verkettung selbst als befangen ablehnte, hab ich im ersten Gedanken Heiko ungefragt zum Moderator ernannt. In vielen Dingen ist Heiko auch konservativer als der Papst und entgegen meiner viel zu freiheitlichen Einstellung, die reinigende Kraft hier.

Seitdem kann ich mich entspannt zurücklehnen, seine seltenen aber bissigen Kommentare genießen, und man kann nur froh sein, das diejenigen welche er viel zu verklausuliert in seinen Spielberichten subtil erwähnt, es zu meist gar nicht bemerken. Diese hauchdünne Priese von Humor, ohne das auch nur einer von tausenden Muskeln seiner vulkanischen Mimikmaschine zuckt, ist immer wie ein Kindergeburtstag für Insider.

Wer bis hierhin meine Hommage gelesen hat, noch eine weitere Anekdote. Weil ich immer mal Flohmärkte nach Spielklassikern und Schnäppchen abgrase, bat Heiko mich vor Jahren mal darum, ihm eine "amerikanische keramische Cookie Dose" mit zu bringen, falls ich eine sehe. Ich sah in all der Zeit keine, aber ich bin wie ein Elefant, ich verzeihe alles, aber vergesse nie! Heute hab ich Heiko seine Keksdose neu gekauft.
Heiko mag es eher qualitativ und Intellektuell anspruchsvoll und sucht sich seine Spiele, und ebenso seine Mitspieler nach uns unbekannten, aber extreeem strengen Regeln aus. Wenn man von ihm in eingeladen wird, darf man sich schon zu einem der erlauchteren Kreise der www.brettspielen.koeln zählen. :-)
Zum Interview mit Heiko bin ich mit ihm zum Frittenwerk, und dort bekommt man neuerdings auf dem Wartezettel Comicnamen. Heiko war BRUCE BANNER und was gibt die Blondine mir? BOWSER, den dicken von MarioKart! Wir haben dann noch rumgeblödelt, das wenn Heiko mal wütend wird, er sich in mich verwandelt. Dabei steht Heiko gar nicht auf Blondinen, ich seitdem auch nicht.

Heikos Profil:
+ Strategie und Taktikspiele + ist ein Top Erklärbär
+ backt die besten Kekse des Rheinlands
+ Kann beides, grandios gewinnen & oft verlieren
+ Ist zuverlässiger als eine Atomuhr
- keine Partyspiele
- keine unmoralischen Kriegsspiele
- berührt Heiko nicht, er ist ein Kunstwerk! :-) Ps: Heiko hat keinen FB Account mehr.
Pss: Ich hab zuletzt wieder etwas mit Heiko gespielt. :-)