Ein Spielbericht von David Haupt

Verdammt...... Elisabeth (jede Ähnlichkeit mit fiktiven oder realen Personen sind rein zufällig und entbehren jeglicher Absicht😉), meine Elisabeth.. und nebenbei noch die Tochter des Gouverneurs.. ist von schädlichen Piraten in der Karibik entführt worden.

Und das Lösegeld, was diese ruchlose Bände für die aufgerufen hat, habe ich nicht beisammen.... noch nicht.

Denn nun gilt es mit dem mir zur Verfügung stehenden Handelsschiff möglichst vor meinen boshaften, unwürdigen Konkurrenten Häfen anzulaufen, Waren aufzuladen und teuer zu verkaufen..... mit meinem Piratenschiff (ja ja.... Doppelmoral) konkurrierende Handelsschiffe aufzubringen und zu berauben... und die Kriegsschiffe des Gouverneurs gegen meine Konkurrenten aufzustacheln.
Wahrlich kein einfaches Unterfangen.... ich muss ständig auf der Hut sein, muss mich weiter entwickeln um schlagkräftiger zu werden..... all das in der Hoffnung als erstes das nötige Kleingeld für das Lösegeld zusammen zu bekommen...

Black Fleet (erschienen 2014) aus dem Verlag "Space Cowboys" ist ein Spiel für 3 bis 4 Spieler und dauert ca 60 bis 90 Minuten.

Hierbei handelt es sich um ein schön gestaltetes Familienspiel. Dabei steuert man bis zu drei Schiffe, neben den beiden eigenen Schiffen (Handelsschiff und Piratenschiff) noch eines der beiden neutralen Kriegsschiffe.


Interaktion wird hier groß geschrieben und macht in meinen Augen den spielerischen Hauptreiz dieses Spieles aus.

Über einen Kartenmechanismus bestimmt man, welche Schiffe man wie bewegt.... schippern so verschiedene Häfen an um Ware aufzuladen (sehr schön die Plastik Modelle der Schiffe die hierfür extra Ladeflächen aufweisen) und man kann im Laufe des Spiels helfende Eigenschaften durch bezahlen frei schalten.

Das Spiel ist leider nicht mehr im Handel erhältlich und soweit ich weiß auch auf dem Gebraucht Markt schwer zu bekommen. Ich bin froh, dass ich es noch in meiner Sammlung habe. Denn gerade bei Wenig- und Familienspielern sorgt es immer für ein a und o wenn ich es auspacke und auf den Tisch bringe.... und auch spielerisch weiß es zu gefallen.

Hier gehts zu einer vollständigen Rezi:

https://www.spielkult.de/blackfleet.htm
https://www.facebook.com/groups/brettspielenkoeln/permalink/2757178687738043





























Ich befasse mich schon länger mit dem Gedanken, angestoßen laaaange vor Corona einmal durch Torben, wem ich denn mal den ganzen Brettspielkram übergeben könne, in welcher Form und das man mit der Gründung eines Vereins, die ganze Orga der Events nicht immer alles allein machen müsste...

Gestern dann eine Frage von Peter in die gleiche Kerbe und diesmal ist es dank Pandemie noch näher, in meinem Umfeld gabs es bereits Tote.

Folgender Dialog:


+++
Peter: "Darf ich mal was sehr persönliches fragen? Was tiefgründiges?

Michael:  "Du machst mich neugierig."

Peter: "Daniel und ich haben uns gestern i.A. mal Gedanken um Vorsorgevollmachten u.s.w. gemacht und da stand die Frage im Raum: was soll mit der Spielesammlung passieren wenn wir beide nicht mehr sind. Einstimmig sind wir für einen guten Zweck. Aber was ist da passend?? Kinderheim? Hast du da Ideen?"

Michael: "Daran hab ich auch schon oft nachgedacht, gerade weil ich massiv viele Spiele gehortet habe. Ich hab noch keine richtig gute Lösung, die meisten meiner Spiele sind eher nicht für Kinder."

Peter: "Naja, du kannst es deinem Sohn vermachen.

Michael: "Der hasst Brettspiele. 🙂
Aber der Erlös sollte ihm zu gute kommen. In unserem Fall wäre er mein Erbe, und das Familiengericht würde jemanden bestellen und der hätte keine Ahnung was er mit 4 Zimmern voll mit Spielschachteln machen sollte. Die einzeln zu verwerten macht für einen Verwerter wenig Sinn, in Summe auch nicht."

Michael: "Vor allem.... der Gedanke war noch weit weg. Nun ist Mikas Mutter gestorben und wir haben ne weltweite Pandemie.... der Gedanke wird also dringender. Ich glaub am besten wäre, man versteigert die Spiele, welche nicht für Kinder geeignet sind und spendet dann für einen guten Zweck den man selbst gut findet.

Michael: Ein paar Spiele welche didaktisch passen können ja in Heime, Schulen usw."

Peter: "Das dann testamentarisch oder ähnlich verfügt? Weil, versteigern kann man selbst ja nicht mehr.... ich bin da ja sehr strange: solange der Platz da ist, werde ich kein Spiel verkaufen. Egal, ob es gespielt wird oder nicht. Nur Doppeltes kann weg."

Michael: "Is bei mir doch genauso... ich schleppe gerade tütelweise neue Spiele in die Wohung meiner Freundin, und die meckerte Gestern das erste mal. Zuletzt sagte sie, wir könnten zusammen ziehen, aber meine Wohnung soll ich als Spiellager behalten. "

Peter: "Meine Sorge ist, das es nicht verramscht werden soll. Das muss ja jemand mit Sachverstand für die gute Sache an den Mann/Frau bringen."

Michael: "Man könnte zu Lebzeiten jemanden benennen der es dann versteigern soll und ihn vorher fragen. Andreas könnte dies in meinen Brettspielgruppen tun,  oder wieder wie zuletzte auf der Bühne zB. der Spielscheune vom Ali Baba-Spiel. Ich muss ihn aber noch fragen."

Michael: "Könnte man so etwas öffentlich in der Brettspielen.Köln diskutieren?"

Peter: "Also meinetwegen kann man das ruhig in der Gruppe thematisieren, wenn gewünscht."

Michael: "Darf ich Dich dazu teilweise zittieren?"

Peter: "Ja, kein Ding."

+++
Also Gruppe... wohin mit unserem Kram, falls es einen von uns dahin rafft?

Doch nen Verein gründen, und der kümmert sich dann auch um solche Spielnachlässe?

Wohin mit den Spielen?
- Heime
- Schulen
- SpielClubs
- an BuT Bezieher abgeben
- versteigern und wohin spenden

Die 7 Mindestmitglieder für einen Verein hatte ich vorab mal angefragt und bekomme genug Leute zusammen.

Oder, wir machen es auch ohne Verein und bieten es als weitere unsere Hilfen und Projekte an?

Ps: Peter und Daniel, falls ich euch beide überlebe, erst mal als Notlösung, ich würde ich mich um die Versteigerung kümmern und das so, dass die Spiele in gute Hände kommen. Ihr solltet vorher entscheiden, wohin mit dem Erlös und dies entsprechend hinterlegen. Zum Erbrecht melde ich mich per PM.

Hier gehts zur Diskussion:

https://www.facebook.com/groups/brettspielenkoeln/permalink/2743334712455774/
Paradoxerweise spiele ich momentan seit Corona wieder mehr als noch vor Corona.

 Nur unsere Pandemierunde ist etwas eingeschlafen. Wir wollten Pandemie Legacy Teil 2 ja eh nur noch einmal im Jahr eine Partie spielen.... aber das uns mal ne echte Pandemie dazwischen kommt?

Mir lief schon so vor 2-3 Jahren, zuerst langsam und unbemerkt, und zuletzt recht heftig die Lust aus den Schuhen, ich kaufte Spiele nur noch, spielte sie aber kaum mal. Die Spielmesse in Essen hatte ich nun das zweite mal ausgelassen. Nach unserem eigenen Messestand dort, lies die Begeisterung "Messe" doch arg nach.

Seitdem unerwarteten Tod der Mutter meines Kindes, hatte ich seit letzten Herbst fast gar keine Lust mehr und es wurde ne Pflichtnummer.

Bad mood, zu laut im SpielCafe, keine Konzentration und irgendwie fühlten sich auch alle immer neuen Spiele nur noch wie "schon xmal gespielt" an. Hunderttausende unterschiedliche Spiele, aber nur 20-30 Spielmechaniken, rotierend immer wieder nur als Vikinger, Zombies, Raumschiffen oder Chtuhluh.

Nach nun 6-7 Jahren, mit immer 3-4 Spielen pro Woche, oft sogar pro Tag, darf einem ein Thema auch mal langweilen.

So schlief dann auch der ganze Rest etwas ein. Die Webseite, der Youtubekanal, das Instagram, das antesten von neuen Prototypen und das planen von immer neuen Events. Was hab ich alles schon angefangen und ist unvollendet wieder verreckt...

Zum Glück hatten Achim und Andreas weiter das Cafe auf und zu geschlossen.. Als die beiden weniger Zeit hatten, bin ich nur noch zum auf und zuschließen hin. Ich hatte kurz vor Corona schon auch andere Spieler gefragt ob sie mal auf und zu schließen würden. Als ich keinen fand, spielte ich bereits mit dem Gedanken, dass mit dem Spielcafe mal ne Zeit ausfallen zu lassen.

statt Brettspieltisch...
Ca. 1-2 Wochen später kam Corona.

Wenn das hier tatsächlich mein Multiversum ist, ihr seid alle nicht real und ich träume euch und eure Götter nur, dann habt ihr die Pandemie mir zu verdanken.

Auch auf das digital spielen und in Konferenzen reden, sich so sehen hatte ich die ersten beiden Monaten kaum Lust.



Das transporTabeln der versteigerten Spiele läuft noch weiter, meine gewohnten Mitspieler sehe ich so wenigstens kurz mit 2-3 Meter Abstand im Treppenhaus.

Zum dasHü fahre ich regelmäßig Kaffee trinken. Aber wir beide spielen schon seit Jahren kaum mal zusammen, wir quatschen über alles mögliche, aber kaum noch über Brettspiele. Irgendwie war darüber mal alles gesagt. Ich hab Andreas fast häufiger im Schwimmbad gesehen als im SpielCafe.

Aber jetzt... nach 2 Monaten Corona hab ich tütenweise Spiele mit zu meiner Silke geschleppt, und wir testen wieder ungespielte Spiele aus. Und ich vermisste irgendwann dann doch meine gewohnten Spielrunden, das smaltalken, das zwischenmenschliche, das gewohnte gegenseitige necken und veralbern beim spielen.
Also hab ich dann doch meine festen Spielrunden in die digitalen Spielewelten gelockt und mit Whatsapp, Skype, Dischord, Zoom usw hantiert. Spiele nur per Voice erklärt, mündlich Konferencen moderiert, und die Nachteile der digitalen Umsetzungen kennen gelernt.

Aber auch die Vorteile.

Wie gnadenlos hart einem hart eine digitale Version einem die bisher so häufig gemachten Spielregelfehler aufzeigt. Computer diskutieren und interpretieren nicht. :-)

Wenn man man die Hürde genommen hat, trifft es sich digital sogar sehr viel unkomplizierter. Es kostet durch die wegfallende Anfahrt weniger Zeit. Mit VoiceKonf, oder sogar VideoKonf ist das, was das gemeinsame am Tisch sitzen ausmacht, irgendwie doch, zumindest teilweise vorhanden.

Nun hatte ich wieder Lust bekommen, immer die Pappversion vorher anzuspielen, und danach die digitalen Versionen und es zu vergleichen. Silke ist auch wieder angefixt.

Vor Corona mussten wir immer die knape Freizeit aufteilen auch auf coole externe Events. Nun sind wir durch ne weltweite Pandemie bedingt fast absolute Stubenhocker.

Irgendwie ist es total cool, den Inhalt von 2-3 Spieleläden in seiner Bude, Keller und Garage zu haben. Es fühlt sich so an, als wäre mein Boardgamehording der letzten 6 Jahre so eine art "prepping" für eine Pandemie gewesen.  

Und ohne das ich es selbst bemerkte, spiele ich nun wieder 2-3 Spiele jeden Tag, mache wieder Fotos für Insta, Videos für Youtube, fummle an einem neuen Videotrailer, schreibe weiter an der Satzung für die Vereinsgründung, rechne nochmal ein bestimmtes Projekt durch, telefoniere wieder mit dem Liegenschaftsamt, lass mir das Brettspielen.Köln Logo auf nen Mundschutz sticken., bin wieder an einem Podcast dran und bastle an längst verstaubten Kram weiter.


Bald transporTabel ich endlich einen Stapel Spiele zu Arne nach Bremen, dem Autor von Era of Tribes. Den Besuch hatte ich vor drei Jahren schon angekündigt und immer kam was dazwischen.
Wir werden brettspielen bis wir gemeinsam müde unter den Tisch rutschen. Oder einfach nur stumm unsere Biere trinken und den Muscheln beim schubsen zuschauen.

Das Hobby Brettspielen wird das bisher einzige sein, welches ich wohl nicht wieder aufgeben werde.

Achja, ich war zuletzt mit Achim allein 1-2 Stunden im Spielcafe.
Wir haben uns gegenseitig zugeschaut wie unsere Bärte wachsen...

Ihr wisst schon, dass es ohne euch Besucher ziemlich langweilig dort ist?


Achim schrieb heute:

"Mal Hand auf's Herz: Wer spielt aktuell eigentlich noch?

Mit dem Aussetzen der Treffen - im Café oder auch in privaten Gruppen - sieht es zumindest bei mir extrem mau aus. Ich habe etliches hier rumstehen - teilweise auch einiges Neues und etliche Klassiker, aber spielen kann ich quasi vergessen.  Selbst solch eigentlich kleinen Spielchen wie "The Crew" bekomme ich seit Wochen nicht auf den Spieltisch, da es grundsätzlich an einer Viererrunde hapert...

Online-Spiele: Das reizt mich dann wieder nicht .... So wird jedes Wochenende, an dem ich mir mal wieder vornehme, was zu spielen, zu einem Desaster - Vorfreude, die sich bereits am Freitagabend in Wohlgefallen und Streit auflöst; und damit ist das restliche Wochenende dann auch verkackt - unfullfilled expectations .... Wenn das so weitergeht wandert meine Sammlung demnächst auf den Dachboden und das Hobby Spiel wird wieder vollends eingemottet. ....

.... und was soll das hier jetzt? Ich wollte nur mal rumheulen und sagen, dass ich euch und die Spiele vermisse!"

Gugong - Ein Spielbericht Von David Haupt

Nun entstamme ich schon einer mächtigen, chinesischen Familie.... und was hat es mir bislang genutzt? Nichts. Der Kaiser nimmt einfach keine Notiz von mir. Aber wie auch.
Er sitzt abgeschirmt in der verbotenen Stadt, auch Gugong ("Kaiserpalast" oder "Ehemaliger Palast" ) genannt. Abgeschirmt durch ein Heer von Beamten.... wen wundert es da, wenn man versucht durch Bestechung diese Abschirmung zu durchbrechen um zum Kaiser vorzudringen und sich sein Wohlwollend zu sichern.

Doch mit der Bestechung ist es so eine Sache. Man ist ja nicht alleine auf die Gunst des Kaisers aus. Ich muss also durch das Land reisen, Beamte beim Bau der Mauer bestechen, Dekret erlassen, wertvolle Jade Steine sammeln, in den Häfen entlang des Kaiserkanals Handel treiben, natürlich Intrigen schmieden.... und zu guter letzt zusehen, dass ich bei all den Anstrengungen überhaupt den Palast erreiche, um beim Kaiser vorgelassen zu werden.
Fürwahr, ein anstrengendes Unterfangen bei dem mir die anderen mächtigen chinesischen Familien versuchen zuvor zu kommen.

Gugong ist ein Spiel für 1 bis 5 Spieler aus dem Jahre 2018. Autor ist Andreas Steding und erschienen ist es im Verlag Game Brewer. Die Spieldauer wird mit ca. 90 Minuten angegeben, das Alter ab dem es gespielt werden kann ab 12 Jahren.

Bei Gugong handelt es sich um Strategie Spiel mit verschiedenen Elementen. Zentrales Element sind die Geschenk Karten, mit denen man die Beamten besticht. Wie ich finde ein sehr schöner Mechanismus: Man startet mit einem Set von Geschenk Karten (diese tragen Nummern von 1 bis 7) auf der Hand. Wenn man am Zug ist muss man eine seiner Karten von der Hand mit einer der sieben Karten auf dem Spielplan austauschen. Die Karten selbst zeigen jeweils eine Aktion, die Karten auf dem Spielplan liegen bei Orten die auch eine Aktion ermöglichen. Ob man die Aktion(en) umsonst ausführen darf hängt davon ab ob man mit einer niedrigeren Karte tauscht.

Durch diese Aktionen kann man sich dann am Bau der Mauer beteiligen, durch das Land reisen, Jade Steine erwerben und und und. Wichtig dabei ist auch nicht auch dem Auge zu verlieren, sich mit seinem Boten Zugang zum Palast und damit zum Kaiser zu verschaffen. Gelingt einem dies nämlich nicht, kann man das Spiel nicht gewinnen.


Im Großen und Ganzen gefällt mir Gugong ganz gut. Es ist kein Uberflieger, die angegeben ca 90 Minuten Spieldauer halte ich ab 4 Spielern für eine Illusion und das Spiel tischt bekanntes gut miteinander verzahnt auf. Wie schon gesagt gefällt mir der zentrale Mechanismus außerordentlich gut. Was aber absolut herausragend ist, ist die Material Qualität. Ich hoffe, das kommt auf den Fotos einigermaßen rüber. Absolut fantastisch ist das Inlay.... so passt dann auch alles in die prall gefüllte Box.... die auch entsprechend schwer ist.

Gugong ist ein schönes, gutes Spiel. Kein Uberflieger, aber das Material lässt es bei mir auf Dauer ein zuhause finden.

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Sanctum von David Haupt

Mir reicht's.... ich hab die Schnauze gestrichen voll.... immer mit dieser kleinen Gruppe von Taugenichtsen und Großmäulern gemeinsam in Dungeons ziehen, den anderen laufend den Arsch retten, sich dabei immer wieder dumm anmachen und angrabschen lassen.... und dann zum Schluss noch die Beute teilen und den Ruhm bekommen dieser nichtsnutzige Zwerge, dieser aufbausende Ritter und dieser aufgeblasen Magier.

Damit ist jetzt Schluss! Jetzt ziehe ich alleine los...Ruhm, Ehre und Beute nur für mich alleine. ICH AUCH..... habe ich Ihnen zum Abschied in ihre verdutzten Gesichter geschrien.. ICH AUCH!
Nun bin ich auf dem Weg, um den berüchtigten, gefährlichen Dämonlord Malghazar zu bezwingen und mir unermessliche Reichtum zu sichern..... allerdings wird mir langsam etwas mulmig.... zugegebenermaßen.


Ich bin zwar des Königs ältere Schwester.. aber so ganz alleine auf dem Weg durch dunkle Wälder und kalte, bedrohliche Gebirgswelten ist mir dennoch ab und an ein wenig schauerlich zu Mute.
Gut, dass ich mir in meinen bisherigen Kämpfen die eine oder andere Fähigkeit zugelegt habe.... aber ich werde diese ausbauen müssen. Denn schon auf der ersten Etappe meiner langen und beschwerlichen Reise musste ich mich zweier kleiner fieser Dämonen entledigen.
Und ich werde das Gefühl nicht los, dass außer mir noch jemand unterwegs ist zum Dämonlord.... ich muss mich beeilen und mich wappnen, kräftiger werden um die immer häufiger und stärker werdenden Geschöpfe der Finsternis zu besiegen.

In Sanctum für 2 bis 4 Spieler übernimmt jeder die Rolle eines Helden. Dabei kann man zwischen einer Jägerin, einem Gesetzlosen, einem Unheilstöter und einer Tänzerin wählen.
Jeder der Helden startet mit unterschiedlichen Fähigkeiten die weiter entwickelt können, mit einem Vorrat an Ausdauer, einem sogenannten Fokus Vorrat und natürlich mit einer Anzahl von Lebenspunkten.

Bei Sanctum muss man wissen, dass man Solitär spielt.... Also nicht vereint als Gruppe kämpft. So macht man sich abwechselnd auf den Weg und ist am Zug, um voran zu schreiten und Monster zu bekämpfen. Das voran schreiten erfolgt dabei über Etappen Spielpläne. Erreicht man den V. Etappen Spielplan, erreicht man die Mauern der Stadt Sanctum. Diese müssen eingerissen werden... Anschließend geht es in der VI. Etappe gegen den Dämonlord.


Mir hat die erste Partie gut gefallen. Zwar spielt man Solitär vor sich hin. Für uns war es aber ein spannendes Wettrennen. Und es machte auch Spaß dem anderen zuzuschauen wie er sich im Kampf schlug. Besonders gut gefällt mir das Begabungsverzeichnug und wie man seine Fertigkeiten weiter entwickelt.

Zudem finde ich das Material gelungen.... wenn auch der Preis ein wenig üppig ist.



https://www.facebook.com/groups/brettspielenkoeln/permalink/2722629521192960/
Zoom.....es ist der 7. Juli 1991.
Von David Haupt.

Ich finde mich im Finale des bedeutendsten Tennis Turniers der Welt wieder: Wimbledon. Mein Gegner: Boris Becker. Ausgerechnet mein deutscher Rivale, das Aufschlagwunder.
Nach 4 hartumkämpften Sätzen steht es im entscheidenden fünften Satz 2 zu 2 nach Spielen, Vorteil Becker. Ich serviere und Boris hat seinen ersten Matchball.

Natürlich gehe ich beim ersten Aufschlag volles Risiko und spiele auf Ass.... was leider misslingt.
Nun der zweite Aufschlag. Wieviel Risiko soll ich gehen? Spiele ich den Ball einfach mitten ins gegnerische Feld? Oder doch möglichst nah an die Linie oder hinter das Netz? Meine Finger zittern leicht, Nervosität macht sich bemerkbar.

Mein Aufschlag ist gut, geht aber nur genau mittig ins Aufschlagfeld. Dadurch hat Boris jetzt eine gute Position. Er schnippst den Ball lang in eine der beiden Ecken. So bedrängt entscheide ich mich nun Risiko zu gehen und mich aus dieser Bedrängnis zu befreien. Ich schnippse den Ball ebenfalls lang, ganz lang.... fast zu lang. Er bleibt genau auf der Linie liegen....

Set & Match bringt das Tennis Feeling extremst gut rüber. Hier mit wenigen und wirklich sehr einfachen Mitteln ein Spielvergnügen erzeugt, was im Brettspiel Bereich in Bezug auf sportliche Umsetzungen gar nicht oder nicht all zu oft gibt.

Dem Spiel liegen zwei "Bälle" bei. Da hat sich jemand Gedanken gemacht! Denn unter den einen klebt man mitgelieferten Filz. Was diesen "Ball" langsamer macht und man somit entscheiden kann ob man auf schnellem oder langsamen Belag spielen will.

Das Feld ist in Zonen unterteilt und es gilt per schnippen des "Balls" (Holzscheibe) beim Aufschlag in das Aufschlagfeld zu kommen. Dabei ist das Aufschlagfeld in vier bzw fünf Bereiche unterteilt. Je nachdem in welchen Bereich ich meinen Ball platziere schlage ich ein Ass (natürlich das kleinste Feld und am Rande des Aufschlagfeldes, also schwieriger zu Treffer und ein höheres Risiko auf einen Fehler) oder ich erhalte eine unterschiedliche Anzahl von Punkten (0 bis max 2 im Aufschlagfeld). Die Punkte die ich dadurch erhalte treiben einen kleinen Ball voran der sich am Spielfeldrand auf einer Skala von 0 bis 3 bewegt... in meine Richtung und in die Richtung meines Gegenspielers. Wer zuerst die 3 erreicht macht den Punkt.

So entwickelt sich einflottes, rasantes Match. Man versucht natürlich möglichst gut seine Bälle zu platzieren muss aber je nach Spielstand abwägen wieviel Risiko man geht. Und die Situationen, in denen man unter Druck steht und aus dieser Situation heraus einen fantastischen Long Line Ball genau auf die Grundlinie bringt sind klasse und emotional einfach geil.

Vorteil dieses Spieles ist es sicherlich auch, dass es in zwei Minuten aufgebaut ist und man sofort los spielen kann. Auch Doppel sind übrigens möglich und machen eine Menge Spaß.

Ich kann das Spiel jedem empfehlen, der mal was anderes sucht, emotionsgeladene Duelle mag, einen Faible für Sportspiele hat und Lust an Schnipp Spielen hat

Das Spiel kostet online derzeit ca 30 EUR.... wenn man es denn wo bekommt.



https://www.facebook.com/groups/brettspielenkoeln/permalink/2718300281625884/
Ein Spiel von 1974
Unser SpielCafe bleibt bis Ende April vorerst geschlossen.

Wir spielen online!
Schaut vorbei!

DasHü hat sie die Mühe gemacht die Infos zu erstellen und organisiert die Onlinetreffen!

Virtuelles Brettspielcafe

Wegen Coronaprävention.

Wir haben schon einen Brettspielen.Köln Discord Server und ich würde vorschlagen wir nutzen den einfach um uns zu treffen und virtuell ein paar Spiele zu spielen.

DISCORD:
Da muss man sich auf jeden Fall (so man noch keinen hat) einen (kostenlosen) Account erstellen. Das ganze ist ohne Werbung und ohne Kostenfallen, allerdings wird um sich zu finanzieren ein Abo angeboten mit dem man ein paar mehr Emojis und Streamingoptionen hat.

Link zur App für Android:
https://play.google.com/store/apps/details?id=com.discord

Link zur App für iOS:
https://apps.apple.com/…/app/discord-chat-for-g…/id985746746

Link zur Software für Windows/Linux:
https://discordapp.com/download

Discord geht auch im Webbrowser (angenehmer find ich aber die Software/App):
https://discordapp.com/app

Einladung zum Server: https://discord.gg/BcJKtBU  (neuer, der alte Link war abgelaufen)

TABLETOP SIMULATOR:
Steam für Windows, Linux und Mac gibts hier:
https://store.steampowered.com/about/

Auch hier wird ein kostenloser Account benötigt.
Den Tabletop Simulator gibts dann hier zu kaufen:
https://store.steampowered.com/a…/286160/Tabletop_Simulator/
Tabletopia und Tabletop Simulator bieten viele Spiele kostenlos (Tabletop Simulator kostet grundsätzlich 20€, bzw. ein bißchen weniger wenn man sich mit 4 zusammen tut).
TABLETOPIA:
Kann man per Browser spielen:
https://tabletopia.com/
Und in Steam gibts das auch als Software zum installieren:
https://store.steampowered.com/app/402560/Tabletopia/
(ist kostenlos, benötigt aber auch die oben genannte Steam Software und einen kostenlosen Steam Account)

Vorstellung der Simulatoren
https://www.facebook.com/Tabel.Michael/videos/3259134527450022/

Weitere Alternativen sind Brettspielwelt.de, Yucata.de und Boardgamearena.com, da sind die Spielmechaniken mit drin, es gibt wesentlich weniger Spiele (aber immer noch genug) und das ganze ist nur 2D. Boardgamearena ist zur Zeit meines Wissens nach auch auf zahlende Mitglieder beschränkt. Yucata kommt etwas altmodisch daher und ist auch etwas schwieriger zu lernen.

Lieben Gruß
Michael





So,

wie alle unsere bisherigen Veranstaltungen, muss ich immer aufpassen was ich so für Ideen von mir gebe, denn der Achim schaut dann immer sofort in den Kalender und schlägt mir sofort einen festen Termin vor.

Diesmal konnten wir beide unseren ersten Impuls sogar soweit unterdrücken, das wir uns VORHER um die Betreuung unserer Kinder kümmerten.

Die Idee schleppe ich nun schon etwas länger mit mir herum, mal unser zocken von Brettspielen mit unserem gezocke von Retrospielen verbinden.

Diesmal hat unser Wochenende das Motto:

"Alles was volljährig (über 18) ist!"

Ihr seid über 18?

Ihr wollt Brettspiele spielen die bereits über 18 Jahre alt sind?

Euro Computer und Konsolen Spiele sind über 18 Jahre alt?

Ihr wollt zuerst an vier Laptops ne Runde WarCraft spielen und danach in der sellben Runde mal Warcraft als Brettspiel?

Oder die 8 Bit Retro Box antesten, eine Papp-Konsole als Brettspiel mit Pappmodulen und spielbaren 8 Bit Konsolenspielen?

Kommt vorbei und spielt mit uns!

Ich bringe mit, volljährige Brettspiele und volljährige Konsolen, PS2, Nintendo, Amiga, spielbare Netbooks mit WinXP (sic!) usw, und uralte Brettspiele wie das Börsenspiel, auf Achse usw.

Was habt ihr noch so an Schätzchen, was man wieder ordentlich entstaubt werden muss?

Achja... ich hab auch ein Retrospielgrüppchen für Digitales!
https://www.facebook.com/groups/RetroGamingKoeln/

Samstag 29.Feb

Sonntag 1.März
Ich hatte dem Autor Jörg Trojan von Doublehead Kids - Doppelkopf für Kinder - (es ist nicht nur für Kinder!) versprochen, zu seinem Kickstarter etwas zu schreiben, und bin diesmal aus sehr privaten Gründen echt spät dran. Die Unterstützungsphase für das Spiel läuft bereits. Doppelkopf ist dieses seit Generationen bestehende hervorragende Kartenspiel, welches schon ewig eines meiner meistgespieltesten Spiele ist. Ich hatte bereits hunderte von verschiedenen Spielrunden. Es ist eines der komplexesten Kartenspiele, welche man mit einem normalen Romme Spiel oder zwei Skat Decks spielen kann. Die Fans lieben es, aber die Regeln sind auch guten Spielern kaum zu vermitteln. Zu den Regeln kommen dann noch mindestens genauso viele Ausnahmen, so das es immer erst einige Zeit benötigt, bis man sich auf gemeinsame Spielregeln einigt. 🙂 Jetzt kommt das Spiel in einer supergummiguten Version! "Doppelköpfchen" nannte ich das Spiel in der Vorstellung manchmal, wenn ich es neuen Mitspielern vorstellte. Manchmal lasse ich den Namen auch bewusst weg, viele Spieler winken sofort ab, sobald sie Doppelkopf auch nur hören und es löst spontan einen Fluchtinstinkt aus. Das liegt daran, weil Doppelkopf ein recht anspruchsvolles Spiel ist, mit zahlreichen Regeln und noch mehr Sonderregeln. Es Erwachsenen zu erklären ist bereits eine Herausforderung. Dieses Spiel Kindern ab 6 Jahren zu erklären hätte ich bis vor ein paar Wochen noch völlig abstrus gefunden. Doch dann kam Jörg Trojan von Doublehead Kids per Email auf mich zu, ob ich denn Lust hätte seinen Prototypen zu testen. "Doppelköpfchen" war schon so gut wie fertig, die Regeln selbst sind ja durch das Doppelkopf bereits vorgegeben. Aber irgendwie hatte Jörg es geschafft, dieses komplexe Spiel auf Kinder runter zu brechen. Die Symboliken, die Cartoonfiguren, das Zählsystem, die eindeutigen Farben waren sehr viel eingängiger, als Doppelkopf mit einem doppelten Skatblatt zu spielen.
Nach einigen Runden mit Kindern, fing ich an das Spiel mit Erwachsenen zu spielen, welche sonst vor Doppelkopf davon rennen würden. UND ES FUNKTIONIERTE AUCH DORT! Die Reaktionen waren oft die selben. "Doppelkopf wollte ich schon immer mal lernen, habs aber bisher nie verstanden. Die Version hier muss ich unbedingt haben!" Teilweise wollte man mir den einzigen vorhandenen Prototypen sofort stibitzen. :-) Ein paar Verbesserungen hatte ich noch vorgeschlagen. Normalerweise kenne ich Autoren so, dass diese bei Veränderungswünschen recht resistent sein können. Aber Jörg hatte beim nächsten Prototypen ALLE Änderungen umgesetzt! So wie das verbesserte Spiel nun war, habe ich es nochmals in einigen Runden mit Kindern und Erwachsenen, als euch mit beiden gemischt gespielt und es kamen kaum noch Fragen auf. Da hat sich das testen anscheinend gelohnt. Dabei waren die Änderungen eher banal, der Fuchs, war vorher ein Mensch, nun ist auf der Karte auch ein Fuchs abgebildet. Das Brautpaar sah vorher einzeln aus wie alle anderen, nun ist auf den Karten auch ein Paar abgebildet. Die zählweise der Punkte und Werte auf den Karten, war vorher zu kleinteilig, man musste jeden Punkt einzeln zählen. Das wäre für Kleinstkinder gut gewesen, war aber auch für die Kinder die Doppelkopf spielten zu mühsam. Es wurde auch noch geändert, dass nur noch die Königsfamiie Kronen auf dem Kopf hat, aber nicht mehr die Herzöge. Das hatte es einigen Kids schwer gemacht zu unterscheiden, wer nun König ist und wer nicht. Aber nun fluppt es nur noch und die Kids und auch die Erwachsenen Spieler fragten aktiv danach, ob ich das "Doppelköpfchen" dabei hätte. Wer Doppelkopf gar nicht kennt... Man spielt es genau zu VIER Spielern. Zwei Spieler bilden immer ein Team. Allerdings weiß man nicht mit wem man zusammen spielt. Dies muss man erst beim spielen herausfinden. Dazu kann auch jemand ein solo spielen, spielt dann geheim gegen die anderen drei, was die Verwirrung und das Misstrauen noch erhöht. Der Spielreiz liegt außerdem darin, das man auch bewusst seinem Feind eine gute Karte "schenkt" und diesen glauben lässt, das man sein Partner sei, und derjenige einen dann fälschlicherweise die guten Punkte zu schustert. Nach jeder einzelnen Runde Doppelkopf gibts es deswegen immer eine rege Nachbesprechung, wer wem welchen Stich gegeben hat, wer etwas hätte bemerken müssen, und immer ein riesengroßes Gelächter. Wer möchte kann ja mal in die Original Regeln schauen, versuchen es zu verstehen, und seinem Kindern beizubringen. Das nur um zu verstehen, wie gut Jörg das Spiel für Anfänger und Kinder angepasst hat, ohne groß die Original Regeln zu verändern. https://de.wikipedia.org/wiki/Doppelkopf Hier im Vergleich die Spielregeln von Jörg. https://doublehead-kids.de/wp-content/uploads/2019/10/Doublehead-Kids-Anleitung.pdf Wie genau ist Jörg eigentlich vorgegangen und wie kam er auf die Idee zu Doublehead Kids? Jörg antwortete: "Ich spiele mit 3 Jungs seit einem Jahr regelmäßig Doko, (früher schon mal während der Studizeit gespielt, aber dann 10 - 20 Jahre nicht mehr), aber am Anfang mussten wir bei jedem Treffen wieder ins Internet sehen um uns nochmal zu erinnern, -ja wie ist denn jetzt die Trumpfreihenfolge. Meine Kinder wollten dann recht schnell wissen was ich da Abends spiele. Dann haben wir es selbst mal zusammen mit den Kindern ausprobiert und kamen auf die Idee einer speziellen Kinderversion des Spiels.“

Sogar meine beiden Kinder, der eine ist sonst ein völliger Spielehasser, spielen es mit!
MEINE Kids spielen Dopelkopf! Hätte ich mir niemals träumen lassen!
Das Spiel ist bereits finanziert und wird also definitiv erscheinen!
Die kostenfreie Spielscheune Nippes geht in die nächste Runde! Erstmals wird sie als Kooperationsveranstaltung vom Ali Baba Spieleclub und Brettspielen.Köln organisiert. Beide sind für große, wöchentliche Spieletreffen in Köln bekannt und beliebt. Für die Spielscheune planen die beiden neben der riesigen Spieletheke mit über 1500 Titeln (250 speziell für Kinder), einen kostenlosen Escape-Room, kostenfreie Klask, und Cabo -Turniere, sowie ein großes Quiz im Stil eines Kneipenquiz, mit vielen Gewinnen. Zusätzlich wird es eine große Spieletauschbörse geben. Am Sonntag gibt es parallel zur Spielscheune im Innenhof des Altenberger Hofes das große Kinder- und Familienfest der AWO. Wenn Deine lieben Kleinen also eher toben und draußen herumtollen wollen, ist das auch kein Problem, während Du drinnen die Pöppel ziehst. Ganz wichtig! Alle Spielaktionen der Spielscheune und die Teilname an den Turnieren sind kostenfrei. Hier gehts zur Anmeldung der Teams: Anmeldung
Was verbraucht 20 Megawatt Energie und teilt einen Apfel in DREI Stücke?
Eine russischer Apfelteilmaschine, die Äpfel in VIER Stücke teilen soll.
Eben solch ein Mixer liegt hier in Form eures Smartphones animiert und mit Sounds unterlegt auf dem Tisch.

Das Spiel hier läuft gerade noch 6 Tage ein Spiel bei Kickstarter und der Autor Andreas Wilde hat mir noch flugs eines gesendet damit wir es im SpielCafe spielen konnten.
Zuerst hatte ich es zu Hause alleine ausprobiert um die Regeln erklären zu können. Allerdings waren in meiner Schachtel gar keine Regeln drin, außer einer Spielkarte, worauf stand, "installiere die App".
Also App installiert, und Regeln lesen war unnötig, die App führt durch Spiel.
Bei dem Spiel sind wir in Russland, zu einer Zeit der Mangelwirtschaft, man soll als Koch die Leute mit Essen versorgen, welches zumindest optisch so ausschaut wie man es gewohnt ist.
Auf den Spielkarten sind Objekte, Gemüse, Gammelfleisch, manche davon völlig ungenießbar, wie zB Autoreifen, oder Zehennägel, alles hat einen unterschiedlichen Farbton.
Dazu muss jeder Mitspieler eine seiner Karten in die Kamera halten, und gemeinsam mit den anderen die Farben eines Gerichtes mixen und treffen.

Ich bin als ausgebildeter Elektroniker technisch Interessiert, wird hier doch die Frontkamera des Handys genutzt, um Spielkarten zu erkennen. Das kann bei manch anderen Spielen immer recht fummelig sein, weil die Frontkameras oft von mieser Qualität sind und deren Autofokus erst recht. Aber hier funktionierte die App und die Erkennung des QR Codes auf der Karten Rückseite auf allen meinen vier Android Handys perfekt. Die Umsetzung finde ich richtig gut gelöst.
Witzig auch, man kann ins drehende innere des Mixers schauen, und erkennt dort sogar farblich die geschredderten Zutaten.

Das Spiel hat einen Solo Modus, aber ich mag nicht gern Solo spielen. Auch bei diesem Spiel fand ich den Solo Modus eher öde, fehlt hier doch das Hauptmerkmal, das man mit seinen Mitspielern irgendwie abstimmen muss, aber nicht kommunizieren darf über die Farbe seiner Zutat, die Karten selbst aber nicht zeigen darf.

Aber ich konnte mir schon denken, dass dieses Spiel mehrere Mitspieler braucht und genau davon lebt sich abstimmen zu müssen. Also Gestern im SpielCafe mehrere unterschiedliche Runden gespielt und fast alle fanden die SpielIdee und die Umsetzung witzig.
Das Spiel selbst hat einen urkomischen Stil, und das Essen selbst hat durch die völlig ungenießbaren Zutaten auch einen Giftfaktor, welchen man nicht überschreiten darf.
Es gab bereits letztes Jahr eine Soviet Kitchen Version vom selben Autor, Dieses Spiel ist eine Weiterentwicklung und hat einen Storymode. Unleashed ist KEINE Erweiterung, aber der Autor bietet den Käufern der vorherigen Version 50% Rabatt auf die neue.
Wenn euch eine witzige Spielidee mit guter technischer Umsetzung interessiert, habt ihr noch 6 Tage Zeit es zu ordern. Produziert wird das Spiel auf jeden Fall, es hat bereits die Finanzierungsziele erreicht.
Wenn ich seit ca. nem halben Jahr gefragt wurde, warum machste kaum noch Rezensionen, Youtubevideos oder Instagram Pöppelkunst, hörte ich mich zuletzt immer sagen, "Vor lauter spielen komm ich kaum noch zum spielen".

Ende 2018 hatte ich mir dank Platzmangel vorgenommen in 2019 den Konsumterror mal zu entsagen und meinen PileofShame von über 250 ungeöffneten Schachteln erst mal abzuspielen. Das hatte ich dann noch ausgeweitet auf meinen gesamten Konsum und kaufe seit Silvester nur noch Grundnahrungsmittel und entdecke in meiner Bude, Keller und Garagen noch zahlreiche anderer meiner Hobbys.

Aber 43 meiner bis dato ungeöffneten Spiele konnte ich bisher anspielen, hatte immer reichlich Fotos davon gemacht und zu jedem Spiel angefangen Textfragmente zu schreiben. Veröffentlicht davon hab ich bisher nichts.

Außerdem entdecke ich einen fast schon vergessenen Spaß, nämlich ein Spiel mehrere male zu spielen, und das mit allen Erweiterungen. Und wie lange schon hatte ich meine 9er Runde Eclipse angekündigt, über Monate an die 50 Eclipse Partien gespielt und gezielt immer mehr Mitspieler herangezüchtet. Har Har

Diesmal war es soweit, und ein Wackelvideo hab ich davon auch noch gemacht!



Irgendwann ist mir wohl nach dem Platzmangel und dem sonst durch stetiges Neukaufen abflauenden Endorphinen-Dopamin Mix, die Schreiblust aus den Schuhen gelaufen. Dazu kommt, ich muss rein gar nichts. Da ich dafür bekannt bin, keinerlei Rezensionsexemplare anzunehmen und auch meine Erektionen nicht von Likes abhängig sind, war nun PayDay und ich konnte mich solange antisocialmedial zurücklehnen, ohne das Jemand auf mich wartet.

Aber für ne 9ner Runde Eclipse... hach da hab ich dann doch Bock ein paar Zeilen nieder zuschreiben.




Kurz, es war episch.
Und überhaupt nicht kurz.

Und wer sagt, Eclipse sei die "light" Version von Twilight Imperium, es spielt sich schneller, der soll es mal nur mit der Grundversion mit 9 Spielern spielen.

Zuerst mal Regel erklären bei einem gemeinsamen Frühstück.




Es gibt im Spiel ZWEI Startspielmarker zugleich, welche um 180 Grad um den Tisch gehen sollten. Also nahm ich für 9 Mitspieler und 18 Brötchen, mit Absicht nur zwei Schmiermesser mit, damit dies schon mal in Käse und Brot über ging.

Ne "Stunde für ne Runde" war dann das geflügelte Wort am Tisch. Wir spielten bereits mit ZWEI Startspielermarkern gleichzeitig, spielten also tatsächlich gleichzeitig und trotzdem war die kürzeste der 3 von 9 gespielten Runden 1 Stunde und 15 Minuten. Ich würde Eclipse nun auch zu 4-6 mal mit den beiden Markern spielen. Prima Idee auch für andere Downtimespiele.

Bei der dritten Runde einigten wir uns einstimmig auf eine finale letzte vierte Runde.

Mit dem ganzen Kram aus der Erweiterung, ist das Spiel etwas Overload, kaum noch zu erklären, und die Stunde pro Runde wäre wegen der Nachfragen wohl doppelt so lang. Ich kam vor lauter Fragen beantworten eh kaum dazu einen einsamen Gedanken zu denken.

Wir war die 9ner Runde?

Saugeil!
Jederzeit wieder.
Und Jederzeit meint, wenn Jeder viel Zeit mitbringt.

Sascha, vom Tabletop Network ludt uns letzten Jahr bereits ein, was ich aber zeitlich nicht hin bekam, also konnte ich dieses Jahr auf keinen Fall absagen. Sascha fragte noch ob ein kleiner Tisch genügte, ich murmelte nur, das ich mit 9 Spieler ein Brettspiel spielen wolle und er trieb irgendwo dieses Monster von Tisch auf.



Eclipse zu viert ist auf normalen Tischen schon eng, Die Galaxie möchte dynamisch aufgebaut  werden, das Technologie Board musst auch irgendwo hin, und jeder hat noch dein überladenes Playerboard und die ganzen Plastikschiffe und das Spielmaterial müssen auch noch wohin.

Ab und an spielen wir es mal zu 6 Spielern, geht dann nur auf Tischen die viel breiter sind als das 90cm Standardmaß. Niko hat sich dazu ne große  Spanplatte für seinen Wohnzimmertisch gekauft, und auch die ist fast zu klein zu 6.

Achja, Niko lieh mir noch seine Eclipse Matte, ich hab noch gar keine große Lust sie ihm wieder zu geben.



Aber der Tisch passte, wir konnten aber die ganzen Stunden kaum mal sitzen und standen die ganze Zeit. Das war deswegen passend, weil wir ja als einzigsten Brettspieler zwischen lauter Tabletop Spieler waren.



Die kamen dann auch immer mal schauen und fragen, was wir denn da trieben.

"Wir spielen ein Brettspiel!"

Ungläubiges Stirnrunzeln, die Kollegen hatten wohl solch eine Art Brettspiel auch noch nicht gesehen. ;-)

Und wenn schon geil, dann richtig.

Mein 3D-Lieblings-Dirk hatte mir kurz zuvor auf einem seiner 3D Drucker die gesamten Halterungen für die Marker ausgedruckt und die Teile sind phänomenal. Sonst fliegen regelmäßig die Würfel von den Playerboards und auch die Marker vom Technomarkt. Diesmal hatte die Schwerelosigkeit im All keine Chance. Dirk wird von mir seit 2 Wochen immer heftig vor allen Mitspielern in unserem SpielCafe abgeknutscht. Seitdem kommt er immer wieder mit weiteren 3D Kram für Eclipse an. ;-)



Ok, da war noch ne volle Tasse Kaffee, die mein Spiel nun individualisierte, aber Jana war das so peinlich, das ich Ihren Vornamen besser nicht nenne. Ach, am Ende lächelte sie schon wieder.  ;-)



Wir spielten Eclipse nicht nur mit den Diplomaten, sondern auch mit den dazu möglichen Bündnissen. So ergaben sich Zug um Zug dann drei Dreierbündnisse, welche gemeinsam gegeneinander kämpften. In einer DreierKoa gabs auch intern mal stunk, aber Hü und Hott konnten dies beilegen.



Und wie soll solch eine epische Runde am besten enden?
In dem man mit seinem Team auch noch gewinnt!





Es gab im übrigen KEINEN VERLIERER, denn die anderen beiden Dreierteams hatten lagen am Ende punktgleich auf dem zweiten Platz. Zweiter bei ne 9ner Runde Eclipse, ist immer noch besser als SPD Vorsitzender. 
Ätsch!



Endlich ist auch die seit Jahren geplante 9ner Eclipserunde von meiner PoS Liste.

Und nun bereite ich die 8 Spielerrunde vom "eisernen Thron" vor!
YEAH!




https://www.facebook.com/groups/Tabletop.Network

http://www.brettspielen.koeln/2017/11/51-brettspielcafe.html


Alles verkauft sich besser mit einer lustigen Anekdote!
Irgendwann, nach ein paar zig absolvierten BrettspielCafes im Lokal-Wiki.K, ca. einer Milliarde Witze darüber wie viele Kinder Achim hat, und er auch immer mal ein paar davon zum spielen mitbrachte, hatte jemand die Idee, doch mal einen Spieletag nur für Kinder zu machen.
Mit Spielen die für Kids geeignet sind, unter Anleitung von uns Erwachsenen, die wir ja selbst auch Kinder haben.
Gesagt getan, ein paar Einladungen in unsere Gruppe. Wir wussten damals noch nicht worauf wir uns einließen, hatten Sorge,dass doch nur die selben Mitspieler ohne Kinder kommen, und wir uns ein paar fremde Kinder auf der Straße klauen müssten.
Aber es kam anders!
Fast jeder von uns brauchte seine Kids mit, manche mehrere. Dazu wurden bei uns auch einfach fremde Kinder für den ganzen Tag abgegeben und die Eltern nutzten dies, um sich einen kinderfreien Tag frei zu machen.
Das an diesen ersten Sonntag hauptsächlich nur Kinder im Lokal waren, war im nachhinein ein Volltreffer. Bis dato war schon das Finanzamt, das Ordnungsamt, die Gewerbeaufsicht und auch das Arbeitsamt mal im Lokal gucken, was wir da so treiben.
Aber es kamen auch zwei "Geschäftsleute", welche ich eher nicht auf meiner Freundeliste haben wollte, die "zuständig sind für Ehrenfeld" und die wollten auch nur mal schauen, ob wir im Lokal in ihrem Gebiet Umsatz machen. Ich bin mit den beiden durchaus freundlichen Typen vor die Türe, erklärte locker flockig, dass hier kein Geld fließt und alles für ömmesönx ist und die gern auch Ihre Kids zum spielen vorbei schicken könnten. Danach gabs noch ein paar ausgetauschte Floskeln und die beiden zogen von dannen.
Unser erster Kinderspieltag damals war toll, aber mit Abstand das anstrengendste was wir je veranstaltet hatten. Aber wir mussten künftig sauberer formulieren, denn ohne die anwesenden Eltern der Kids, war das so von uns nicht geplant. Bei den weiteren Treffen lief es besser, war aber nicht minder anstrengend. Einher ging auch eine Verantwortung und berechtigte organisatorische Vorgaben, an die wir damals gar nicht dachten. Sollte ja jedes Elternteil bei seinen Kindern bleiben.
Ich weiß nicht mehr genau wie und wann, aber Sarah bot an diese Kinderspieltage in Ihrer Praxis für Lerntherapie zu veranstalten. Da waren wir sofort dabei!
Bei Sarah sind die Kids sehr viel besser aufgehoben als bei einer Horde alter Männer ohne die entsprechende geforderte Eignung.
Ich hatte zuletzt etwas Sorge, hier in die großen Brettspielgruppe eine Veranstaltung einzustellen und einen riesigen Mob zu Sarah einzuladen. Sarah bat mich aber nun, das ich genau dies tun soll.
Also, überrennt die Praxis nicht und meldet euch entweder hier in der Gruppenveranstaltung oder in Sarahs privater Veranstaltung an, damit man ungefähr sehen kann wie viele Leute kommen. So ab 30 Leuten mit Kids wirds dann eng in der Praxis. Ab dann bitte bei Sarah nachfragen.
Das ganze Ding ist wie immer völlig kostenfrei, lebt aber davon das ihr mitmacht. Wie immer gilt BYOB, (bring your own bottle). Das bedeutet, jeder bringt etwas zu trinken, zu essen oder auch sein für Kids ab ca. 6 geeignetes Lieblingsspiel mit. Es sind aber bereits über 140 Spiele Vorort.
Gespielt wird diesmal in der
Praxis für integrative Lerntherapie und Lernförderung
Robert-Kochstr. 49
50931 Köln-Lindenthal
Ihr findet die Praxis und Infos über Sarah Hartmann und was sie genau tut hier: