#TabelTalk Monopoly - Die Apokalypse der Brettspieler
Auf der einen Seite das eines der bekanntesten, meistverkauften, meistgespielten, aber auch meist verpöhnten Brettspiele.

Monopoly hat eine interessante Entstehungsgeschichte, die eigentliche Erfindern wird weder erwähnt noch hatte sie finanziell kaum etwas davon.

Monopoly steht für die meisten Brettspieler als Grund, warum bereits in jugendlichen Jahren brettspielen zum abgewöhnen war.

Monopoly ist dank Würfel und zufälligem Ereigniskartenstapel ein reines Glücksspiel, welches zudem viel zu lange dauert.

Und wie mannigfaltige viele Inkarnationen es davon gibt, zu fast jedem Thema eine Version, manchmal sogar ohne Geld, sondern man zahlt mit Karte und Geldautomat. Es bleibt scheußlich langweilig.

Das Neo Magazin hat eine türkische Erdogan Version davon gebaut. Wer mag schaut sie sich an.

Hier noch ein Video, warum man niemals nie wieder Monopoly spielen sollte.

Meine letzte Partie Monopoly, mit einer Sondersammlerversion,. inkl. einem seitenlastigen Strategieführer, inkl. Tabellen mit Wahrscheinlichkeiten, die einem aber alle nicht beim Würfeln nützen.

Aber... ich würde es wagen, mit dieser Gruppe hier, eine neue und SPIELBARE Version von Monopoly zu bauen! Ich hatte zuletzt DOG gespielt, welches eine sehr taktische Variante von Mensch-ärgere-Dich-nicht ist, aber die glückslastigen Würfel durch Spielkarten ersetzt.

Plötzlich wurde damit ein harmloses Kinderspiel, zu einer taktischen Kopfnuss!

Das selbe habe ich nun mit vereinten Kräften mit Monopoly vor. Lasst uns unsere Lieblingsspielmechanismen einbauen, lasst uns ein Legacyspiel draus machen, lasst uns unsere Ideen für unseren ersten gemeinsamen Gruppenprototypen zusammen werfen!
Ich hab schon ne Menge Ideen

Wer macht mit?


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Ich hab schon mal was über Monopoy geschrieben.




Einen noch... stöbere in einem Monopoly Karton und da liegt ein 160 seitiges Buch über Monopoly drin. Das Spiel hatte ich zu letzt als Kind mal gespielt und ist ja nicht komplex. Man würfelt, kauft, und bekommt Miete bis die Bank leer ist, der am meisten hat hat gewonnen. Ein reines Würfellastiges Pechspiel.

Und da beschreibt das Buch die dramatische Geschichte der Entwicklung des Spiels, allerlei Monopoly Rekorde noch vor meiner Geburt, zB 180 Stunden Unter-Wasser-Marathon oder 34 Tage am Stück in einem Kaufhaus... aber die restlichen 150 Seiten sind knallharte Strategiebesprechung inkl. aller möglicher Tabellen für jede einzelne Straße ink. des Invest, der Wahrscheinlichkeit, einem Index und der Umsatzrendite und dem Break Even. Ein paar taktische Tipps noch, warum man eigene Hotels zB wieder abreissen soll, um den Gegner die letzten Häuser wegzuschnappen und dann den Bau von eigenen Hotels zu blockieren. Und hinten noch etwas Lektion in Psychologie und Körpersprache wie man seine Mitspieler einschätzen kann. 200 Seiten in 30 Minuten gelesen... mehr und interessanter kann man über Monopoly nicht schreiben.



"Die Monopoly-Story

Charles Brace Darrow hätte es sich wohl damals nicht träumen lassen: Der arbeitslose Heizungsbauingenieur und „Erfinder“ des erfolgreichsten Brettspiels aller Zeiten wurde dank Monopoly zum Millionär. Die Entstehungsgeschichte von Monopoly ist die klassische Verwirklichung des amerikanischen Traums: Aus bescheidenen Verhältnissen stammend, bescherte Darrow der Welt ein Spiel, das nach einem etwas holprigem Start einen beispiellosen Siegeszug antreten sollte.
Charles Darrow in der Monopoly-Küche

In wirtschaftlich mageren Zeiten entstanden, wurde das berühmte Spiel um Mieten, Macht und Moneten finanziell ein Riesenerfolg. Mitten in der Weltwirtschaftskrise der 30er Jahre fertigte der damals arbeitslose Heizungsbauingenieur Darrow, inspiriert von einem frühen Vorläufer namens „The Landlord’s Game“, am Küchentisch seine Version des Spiels, das heute als Jahrhundertspiel gilt. Aus Holzabfällen und Kartons bastelte er kleine Häuschen, Hotels sowie Besitzrechtskarten. Für die Spielsteine musste ein Armreif seiner Frau herhalten. So entstand in Germantown, Pennsylvania, mit Hilfe von Fingerhüten, Garnrollen und Radiergummis der Vorläufer des heutigen Monopoly mit seinen typischen Farbfeldern und Bahnhofsikonen. Er zeichnete einige Straßenzüge der Stadt Atlantic City auf das runde Wachstuch seines Küchentisches. Die aufgemalten 21 Straßen stammten alle aus einem einzigen Viertel des beliebten Ausflugsziels in New Jersey. Dabei unterlief ihm ein kleineraber nachhaltiger Schreibfehler: Statt „Marven Gardens“ trug Darrow den Namen „Marvin Gardens“ ein. Obwohl die Stadtväter von Atlantic City später immer wieder auf eine Änderung drängten, hält sich der Fehler bis heute wacker in den amerikanischen Editionen. 1972 erwägte Atlantic City die Straßennamen der Baltic- und Mediterranean Avenue zu ändern. Entsprechende Reaktionen gegen die Umbenennung aus der Öffentlichkeit ließen das Vorhaben scheitern. Die Straßen behielten bis heute ihre Namen.


Die Monopoly-Kunde verbreitet sich wie ein Lauffeuer

Im Freundeskreis fand das Spiel selbst gebastelte Spiel solchen Anklang, dass Darrow begann, pro Tag zwei Stück herzustellen und sie für zwei Dollar an Bekannte zu verkaufen. Schon bald konnte er die Nachfrage der handgefertigten Spiele nicht mehr decken, denn die Nachricht vom Zockerspiel verbreitete sich über Mund-zu-Mund-Propaganda wie ein Lauffeuer. Dank eines befreundeten Druckerei-Betreibers konnte Darrow die Tagesproduktion bald auf sechs Spiele erhöhen. Als John Wannamaker in Philadelphia 1934 als erstes Warenhaus Monopoly einführte, musste sich der Vater des erfolgreichsten Brettspiels aller Zeiten entscheiden: Sollte er weiterhin selbst die Produktion mit Kostenrisiko erweitern oder die Lizenzrechte an einen Spielwarenkonzern verkaufen?
Parker lehnt ab: 52 fundamentale Fehler

Im Jahr 1934 entschied sich Darrow, den Verkauf der Lizenzrechte voranzutreiben und schrieb einen Brief an Parker Brothers. Diese durch George S. Parker in Salem gegründete Spielefirma verfügte damals bereits über 50 Jahre Erfahrung. Die Redaktion der Firma Parker Brothers lehnte Monopoly aber einstimmig wegen 52 fundamentaler Fehler ab: Nach ihren Vorstellungen durfte ein Spiel höchstens 45 Minuten dauern und musste ein eindeutiges Ziel erkennen lassen. In den Augen der Spieleredakteure war jedoch das einzige erkennbare Ziel, die Mitspieler zu ruinieren. Auch den Umgang mit Hypotheken, Mieten und Zinsen traute man den potentiellen Käufern nicht zu.
Darrow ließ sich trotz dieser großen Enttäuschung nicht entmutigen und investierte selbst: Er ließ weitere 5.000 Exemplare produzieren, 200 davon gelangten in das damals größte New Yorker Spielwarengeschäft F.A.O. Schwarz. So kam es, dass Sally Barton, Tochter des Parker-Gründer George Parker, vom großen Monopoly-Erfolg erfuhr, als sie mit einer guten Freundin telefonierte. Diese schwärmte von einem prächtigen neuen Spiel, das nur in einer begrenzten Auflage zu erhalten sei. Sally erzählte die Geschichte ihrem Mann Robert Barton, damals Präsident der Firma, der sich direkt eine Ausgabe besorgte. Begeistert vom Spielprinzip nahm er sofort Kontakt mit Darrow auf.
1935 – Parker erwirbt Monopoly-Rechte

Drei Tage später trafen sich Barton und Darrow im Flatiron-Building in New York und wurden handelseinig: Parker erwarb die Monopoly Lizenz und nahm das Spiel ins Sortiment auf. Dem Erwerb der Rechte im Jahre 1935 folgte ein regelrechter Boom: Parker Brothers erstickten in Anfragen und telegrafischen Aufträgen. Bereits innerhalb des ersten Jahres produzierte Parker 20.000 Spiele pro Woche. Am Ende des ersten Jahres – als das Land sich weiterhin in der Rezession befand – hatte Parker mehr als eine Million Spiele verkauft! Darrow bereute seine Entscheidung trotzdem nicht: „Ich habe diese Vereinbarung gerne angenommen und meinen Entschluss nie hinterfragt.“ Noch 1935 schwappte die Monopoly Welle auch nach Europa – und zwar zunächst nach Großbritannien. Um das Spiel auch für Konsumenten in England attraktiv zu machen, wurden die Grundstücke vom englischen Lizenznehmer Waddigntons in bekannte Londoner Straßen umbenannt.

Wenig später begeisterten sich die Deutschen ebenfalls am spielerischen Geldanhäufen. In Deutschland wurde die Lizenz 1936 nach Nürnberg an die Firma Schmidt vergeben. Hierzulande hielten bei Monopoly Berliner Straßennamen Einzug, welche die Spieler für Reichsmark erwarben. Die teuersten Straßen waren Grunewald (Parkstraße) und die Insel Schwanenwerder (Schloßallee). Das Spiel sorgte für viel Aufmerksamkeit, und über seine Existenz während des sogenannten Dritten Reichs gibt es bis heute mehrere Theorien – jedoch keine Beweise. Die wohl bekannteste ist, dass Goebbels Monopoly noch 1936 wegen seines angeblich „jüdisch-spekulativen Charakters“ verbieten ließ. Der wahre Grund für das Verbot soll der Theorie nach sein, dass die Übersetzer der deutschen Monopoly-Version das Berliner Prominentenviertel Schwanenwerder, in dem der Reichspropagandaminister in einer Privatvilla lebte, mit Wuchermieten auf den Spielplan übertrugen. Das allerdings missfiel dem Hausherrn, denn das Volk sollte nicht wissen, wie luxuriös er lebte. Fest steht, dass Monopoly letztmalig im Katalog von Schmidt Spiele aus dem Jahr 1938 geführt wurde.

Im Ostblock existiert das Spiel offiziell erst seit Ende der 80er Jahre. Das erste sowjetische Monopoly erschien 1988. Bis heute kommen die Bewohner Kubas und Nord-Koreas nicht offiziell in den Genuss des spielerischen Geldeintreibens. Unbekannt ist das Spiel dort aber trotzdem nicht. In der ehemaligen DDR war das Spiel verboten und durfte auch nicht per Geschenkpaket eingeführt werden. Findige DDR-Bürger fertigten sich allerdings immer wieder improvisierte Monopoly Spiele der Marke „Eigenbau“.
Von Atlantic City in die Welt

1967 starb Charles Darrow im Alter von 78 Jahren in Ottsville, Pennsylvania, und hinterließ seinen Erben ein ansehnliches Vermögen. Auf der Gedenktafel, die ihm Atlantic City 1970 widmete, können Passanten seitdem an der Ecke Boardwalk und Park Place lesen: „Charles B. Darrow 1889 – 1967, Erfinder des Spiels Monopoly“.

Der Erfolg rettete die Firma Parker vor dem Bankrott, denn durch die allgemeine schwierige Wirtschaftslage waren viele Existenzen bedroht. „Monopoly war ein Geschenk des Himmels. Es rettete unsere Firma, die nur ein paar Millimeter vom Abgrund entfernt war. Monopoly war eindeutig ein Kind seiner Zeit. Es gaukelte den Leuten vor, dass sie auch in der Realität mit dem Kauf und Verkauf von Grund und Boden ein Vermögen machen könnten“, so der damalige Präsident der Firma Robert Barton.
Parker blieb trotz des Riesenerfolgs skeptisch und erwartete nach zwei erfolgreichen Jahren einen Abverkaufseinbruch: Das reine Erwachsenenspiel sei zu schwierig für Kinder. Die Erfahrung lehrte den Konzern, dass die meisten Spiele bereits nach ein bis zwei Jahren eingestellt werden mussten. Und tatsächlich ging der Verkauf 1936 zurück. George Parker ordnete kurz vor dem Weihnachtsgeschäft des Jahres 1936 den Stopp der Monopoly Produktion „wegen der Wahrscheinlichkeit eines baldigen Verkaufseinbruchs“ an. Doch bevor es soweit kommen konnte, begann ein bis heute andauernder Siegeszug des Spiels, und es wurde schnell deutlich, dass keine verlässlichen Prognosen über den Erfolg des Spiels möglich waren. Schon bald war Monopoly bei Erwachsenen wie Kindern sehr beliebt.
Wie sich Experten doch irren können! Seit der Einführung durch Parker im Jahre 1935 wurden weltweit mehr als geschätzte 275 Millionen Monopoly-Spiele verkauft. Mehr als eine Milliarde Menschen haben seitdem Monopoly gespielt. Mittlerweile ist der Familienspielklassiker in 111 Ländern und in 43 verschiedenen Sprachen erhältlich. Aber ist das Spiel wirklich allein Charles Darrow zu verdanken? Die Erfolgsgeschichte des arbeitslosen Heizungsbauers geriet Jahrzehnte später ins Wanken.

Elizabeth J. Magie – die Mutter von Monopoly?

1969 präsentierte Sid Sackson, ein amerikanischer Spieleexperte, eine Patentamts-Fundsache: The Landlord’s Game, eine Art Ur-Monopoly. Juristischer Streit entfachte aber erst 1976 vor dem Bezirksgericht in San Francisco. Dort hatte sich der amerikanische Wirtschaftsprofessor Ralph Anspach wegen Missbrauchs des Monopoly-Warenzeichens zu verantworten. Während des Verfahrens sagten mehrere Personen aus, sie hätten Monopoly bereits 1910 gespielt. Hatte Darrow also abgekupfert?
Bald fand man heraus, dass eine gewisse Elizabeth J. Magie 1904 ein Patent für ein Spiel namens „The Landlord’s Game“ erhielt. Das Spielbrett ähnelte stark dem heutigen Monopoly: Auf jeder Seite befanden sich neun rechteckige Felder, insgesamt 22 Eigentumsfelder, dazu Gefängnis und Armenhaus. Ursprünglich von der Quäkerin entworfen, um die antisoziale Struktur des Monopols aufzuzeigen, wurde das Spiel 1924 erneut in veränderter Form von Elizabeth Magie Phillips patentiert, die offenbar inzwischen geheiratet hatte. Magie ließ ihr Spiel nie produzieren – wem das Prinzip gefiel, musste sich sein eigenes Spiel basteln. Parker wollte sichergehen und kaufte Elisabeth Magie Phillips 1936 beide Patentrechte für 500 Dollar ab. Den Verkauf hat Magie nie bereut, war sie doch eine Anhängerin des Volkswirtschaftlers Henry George, der Einzelsteuer für Grundbesitz und eine große Bodenreform propagierte: „Hauptsache, die Single-Tax-Theorie bleibt durch das Spiel im Gespräch.“ Im Laufe der Jahre entwickelten sich die Regeln weiter, variierten die Straßennamen von Stadt zu Stadt. Gab das Darrow den Anstoß für sein Spiel?

Eine weitere Spielvariante erschien in den frühen 30er Jahren bei der Knapp Electric Company unter dem Namen „Finance“. Der Erfinder Dan Layman hatte am College das Magie Phillips Spiel gespielt.
Randolph Barton, einst Parker-Präsident, sah die Entstehungsgeschichte trotz ihrer Irrungen und Wirrungen gelassen: „Tatsache ist, dass es Charles Darrow war, der die Dinge zusammengefügt hat, der das Spiel auf den Markt brachte, es erst selbst und dann uns verkaufte. Es gab damals eine Menge Leute, die mit Grundstücksspielen handelten, aber Darrow war der Bursche, der mit seinem Spiel herauskam und, in bester Tradition des amerikanischen Traums, sein Glück machte.“
1991 kaufte der amerikanische Spielwarenkonzern Hasbro das Unternehmen Kenner-Parker-Tonka und übernahm damit auch die Rechte an Monopoly.

Monopoly – immer auf dem neuesten Stand

Seit der Erstausgabe von Monopoly mit den Straßenzügen des Zockerparadieses Atlantic City besitzt fast jedes Land sein eigenes Spielbrett mit national bekannten Prachtstraßen. In Frankreich ist die Pariser Rue de la Paix das, was in Spanien der Paseo del Prado und in den USA der Boardwalk ist. Die Benennung der Straßennamen ist dabei von Land zu Land verschieden. In der Türkei befinden sich die Originalstraßen in Istanbul und nicht in Ankara; in Italien nicht in Rom, sondern in Mailand. In den Niederlanden sind die Farbgruppen einzelnen Städten zugeordnet.
Nur die deutsche, klassische Edition weist vollständig fiktive Namen auf. Möglicherweise war bei der Neueinführung von Monopoly im Jahre 1953 noch nicht abzusehen, ob Berlin weiterhin deutsche Hauptstadt bleibt; Bonn galt seit Beginn nur als ein Provisorium. Aber auch das bleibt Theorie.
Im Laufe der Jahre erschienen immer wieder neue Sondereditionen wie beispielsweise eine Ausgabe für Blinde, regionale Editionen wie die bayerische Version, Jubiläumsausgaben wie 50 und 60 Jahre Monopoly sowie die Europa-Ausgabe oder Monopoly Junior. Mittlerweile gibt es zahlreiche Städte- und Regionalausgaben, aber auch exklusive Firmenausgaben. Ende 2001 wurde auch bei Monopoly auf die neue europäische Währung umgestellt: So lief im November 2001 das letzte Exemplar mit D-Mark-Spielgeld vom Band. Sieben Jahre wurden die Mieten anschließend hierzulande in Euro kassiert. Seit 2008 gilt weltweit (außer in den USA) der Monopoly-Dollar als gültige Spielwährung."

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Kleine Geschichte von Monopoly und warum wir es heute verkehrt spielen

»Monopoly« steht wie kein anderes Gesellschaftsspiel für den Kapitalismus: Alle versuchen ihren Gewinn zu maximieren, am Ende räumt einer alles ab. Das war nicht im Sinn der Erfinderin.

Es war während der großen Depression – der Weltwirtschaftskrise, die am 24. Oktober 1929 mit dem »Schwarzen Donnerstag« in den USA begann. Der arbeitslose Charles Darrow saß zu Hause mit seiner Frau und zwei Kindern und hatte eine Idee: »Wenn ich meine Familie schon nicht ernähren kann«, soll er sich gesagt haben, »dann will ich sie zumindest unterhalten.« Er nahm ein Wachstuch und zeichnete darauf ein Spielbrett mit den Straßennamen von Atlantic City – der Ort an der Atlantikküste in New Jersey, wo die Darrows ihren letzten Urlaub verbracht hatten.
Die Familie war begeistert und spielte jetzt Tag und Nacht das Spiel, das wir als »Monopoly« kennen. Darrow beschloss, seine Idee zu vermarkten und schickte sie an die zwei großen Spielehersteller jener Zeit, Parker Brothers und Milton Bradley. Beide zeigten kein großes Interesse. Wer möchte sich schon mitten in einer Weltwirtschaftskrise mit einem Spiel über Immobilienspekulationen beschäftigen? Davon unbeeindruckt, vertrieb Darrow das Spiel erst einmal selbst – und zwar so erfolgreich, dass bald Parker Brothers doch bei ihm anklopfte und ihm die Rechte abkaufte.
Die beiden Historiker Richard Hemmer und Daniel Meßner bringen jede Woche eine Geschichte aus der Geschichte auf ihrem Podcast »Zeitsprung«. Auch auf »Spektrum.de« blicken sie mit ihrer Kolumne in die Vergangenheit und erhellen, warum die Dinge heute so sind, wie sie sind.

Die Erfinderin von Monopoly

So beginnt die offizielle Geschichte eines der erfolgreichsten Gesellschaftsspiele der Welt. Und sie ist auch an sich nicht falsch. Aber sie lässt eine entscheidende Episode unerwähnt: die Vorgeschichte. Sie beginnt 30 Jahre vor Charles Darrow, der das Spiel nicht erfunden, sondern nur als Erster erfolgreich vermarktet hatte. Die eigentliche Erfinderin heißt Elizabeth Magie (1866–1948). Und die Idee des Spiels keimte aus einer Kapitalismuskritik.

Magie arbeitete um 1900 in den USA als Stenografin. Wichtiger als der Job war ihr allerdings, Interessierte von ihren politischen und wirtschaftlichen Theorien zu überzeugen. Sie gab Kurse und hielt Vorträge, suchte aber nach neuen Mitteln, Menschen ihre Ansichten näherzubringen. Das brachte sie auf die Idee, ein Brettspiel zu gestalten.
Doch welcher Theorie hing Magie an? Sie war bekennende Georgistin. Damit ist eine Wirtschaftstheorie gemeint, die nach Henry George (1839–1897) benannt ist. Er war Vertreter der Single-Tax-Theorie (Einheitssteuer) und forderte, dass alle Steuern abgeschafft werden sollten, bis auf eine – die auf Land- oder Grundbesitz. Der Ökonom machte für die Armut in den Städten nämlich Landeigentum und Monopole verantwortlich. Kapitalismus sei gut, um Reichtum zu erzeugen, aber äußerst schlecht darin, ihn zu verteilen, lautete das Kredo von Henry George. Und Georgisten wie Elizabeth Magie hatten es sich zur Aufgabe gemacht, seine Ideen zu verbreiten.

»The Landlord’s Game« wird Monopoly

Magie entwarf »The Landlord’s Game«. Das Spiel ließ sie 1904 patentieren. Es gilt als Vorläufer von »Monopoly«, das sich zwar bis zum Patent von Parker Brothers im Jahr 1935 noch veränderte, aber viele Elemente, die wir heute von »Monopoly« kennen, waren bereits vorhanden: Bahnhöfe, Grundstücke zum Kauf und Verkauf, Spielgeld oder auch das Feld »Gehen Sie in das Gefängnis« (»Go to Jail«). Magie bot das Spiel auch Parker Brothers an, die es aber als zu kompliziert ablehnten.
Für »The Landlord’s Game« gab es zwei Anleitungen: Bei der Variante mit Einheitssteuer wurden alle Mitspieler belohnt, wenn einer Geld eingenommen hatte. Bei der Monopolvariante war das Ziel, alle anderen in den Ruin zu treiben. Eine der beiden Varianten geriet aber bald in Vergessenheit.

Der Weg über Atlantic City

Das Spiel verbreitete sich in den nächsten Jahrzehnten in unterschiedlichen Gemeinschaften, etwa in der »Village of Arden« in Delaware. Diese Gemeinde beruht auf den Prinzipien von Single Tax. Auch an einigen Colleges erfreute es sich in den 1920er Jahren großer Beliebtheit. Den meisten war da der Ursprung des Spiels schon unbekannt. Viele hatten sich eigene Spielbretter und Figuren gebastelt. Doch er Name »Monopoly« hatte sich bereits etabliert.

»The Landlord's Game« | So nannte Elizabeth Magie ihr Gesellschaftsspiel. Heute ist es besser bekannt als »Monopoly«. Das Spielbrett stammt aus dem Jahr 1906.
Eine Gruppe soll das Spiel maßgeblich geprägt haben: die Quäker, die in den 1920er Jahren in Atlantic City lebten. Sie veranstalteten regelmäßig Spieleabende, und Monopoly war sehr beliebt. Die Quäker modifizierten das Spiel an einigen Stellen: Sie führten ein »Frei parken«-Feld ein und benannten die Straßen nach denen in Atlantic City – so lauten noch heute die Straßennamen des US-Monopoly. In der deutschen Version waren es ursprünglich Berliner Straßennamen. Nachdem das Spiel von den Nationalsozialisten verboten wurde, kam es 1953 wieder auf den Markt – diesmal mit generischen Straßennamen.
Über die Quäker gelangte das Spiel nun in die Hände von Charles Darrow, der die Atlantic-City-Namen inklusive eines Schreibfehlers (Marvin statt Marven Gardens) übernahm, das Spielfeld etwas umgestaltete und sich daran machte, es zu vermarkten. 1935 verkaufte er »Monopoly« schließlich an Parker Brothers. Der Hersteller kontaktierte daraufhin Elizabeth Magie mit dem Angebot, »The Landlord’s Game« als eigenes Spiel herauszubringen. Man wollte sichergehen, keine Rechte zu verletzen. Magie sagte begeistert zu, aber das Spiel floppte und wurde bald wieder vom Markt genommen – im Gegensatz zu »Monopoly«.
So kam es, dass ein Gesellschaftsspiel, das als Kapitalismuskritik gedacht war, zu einem positiven Symbol für den Kapitalismus wurde – und in dieser Variante heute weltweit gespielt wird.

https://www.spektrum.de/kolumne/monopoly-die-geschichte-eines-der-erfolgreichsten-brettspiele/1748112?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

Moin ihr Spielverückten!



Ich hab mir vor kurzem vorgenommen, bei Langeweile zwischen den Spielzügen, nicht mehr reflexartig an meinem Handy zu fummeln.

Stattdessen baue ich, bis ich wieder dran bin, aus den Pöppeln die ich zum spielen hab, etwas Pöppelkunst.
Colage aus Esther Berkels Pöppelknst


Ich rufe hiermit alle guten Geister auf mit zu machen!

Bitte nur eigene erstellte Fotos von euren eigenen kleinen Kunstwerken. Achtet zudem darauf keine Bildrechte zu verletzten.

Ich plane die schönsten Motive auszudrucken, und diese Dienstags in einer Galerie in Wiki:Lokal.K auszustellen und auf Instagram zuveröffentlichen. Es wird ein Gewinner ermittelt, und der gewinnt ein.... Brettspiel, was sonst! 















Mein bisher angedrohter vorletzter Teil der Mitspielerreihe, in der ich meine Mitadmins/Moderatoren vorstelle. Dazu musste ich Achim heute Morgen erst mal zu einem solchen ernennen.
Ich habe damit bis zum allerletzten Tag, gar bis zu letzten Minute gezögert, bis es nicht mehr ging!

Erstens wollte er nicht, gestählt durch Jahrzehnte langer Adminarbeit, weiß er, was für Hirnspagate diese Neutralität und zugleich manchmal unangenehmen Kompromisse dies von der ureigenen Meinung verlangt. Zum anderen weil Achim ein nicht minder argumentativ starker Zeitgenosse ist, der mit seinen nahezu in betongerührten Standpunkten sehr gut in unsere breit differenzierende Runde passt uns sein Charakter nochmal völlig andere Ansichten in unser Tribunal bringt.

Was war ausschlaggebend?
Ich musste die Vaterquote erhöhen, wo jemand mehr Gewicht auf Kasual und Kinderspiele legt. Noch wichtiger war, die Bartquote zu erhöhen. Auf dem vorherigen Adminfoto zu viert, haben wir per Zufall entdeckt, das DasHüHeiko ten VoordeStefan Burkhardt und ich alle den selben Bart tragen! Nun stehen wir vor der geduldsamen oder radikalen Aufgabe, entweder zu viert Achim zu packen und sein Halsbiotop CI-konform zu stutzen, oder wir vier müssen mit der Kraft der Äonen gewächstechnisch nachlegen.
Zu Achim Raschka, in unserer Band wäre er der Manager, wir anderen vier passen seit dem Messestand höllisch auf, was wir uns wünschen, Achim verwirklicht jede noch so unbedachte geäußerte Idee!
"Lasst uns doch einen Messestand mieten, dann können wir unsere Tüten dort abstellen", war noch eine der am wenigsten durchdachten Ideen vom DasHü. Ich war sofort dagegen, hab 10 Jahre mit eigenen Produkten hinter Messeständen gestanden und wusste was die Vorbereitung an Aufwand und die Durchführung an Geld kostet und wie unzuverlässig diejenigen sein können, die Hilfe anbieten.
Ein paar Wochen später saß ich dann ungeplant und ungewollt mit Achim in einer Hotelbar, wir tranken nach dem Messeaufbau ein oder vier Bier, auf jeden Fall so viele, das Achim keines mehr wollte. Wir verbrachten die nächsten 5 Tage nahezu 24h pro Tag zusammen, in einem völlig überfülltem Gewusel aus Menschen, Farben, Musik, Geschrei, Gerüchen, Pappe, Holz und Plastik.
Das wir mit vereinten Kräften die Messe gerockt haben kann ich fast immer noch nicht glauben. Achim hat mit Wikipedia die Finanzierung einiger tausender Euro geklärt, hatte Projektanträge geschrieben, und dies sogar von weltweit unterwegs, und doch nahezu stets ansprechbar. Ich hatte Spielautoren besorgt, damit wir nicht an einem leeren Stand stehen. Mit Maximilian Laska wuppte ich schnell ein zeigbareres Logo, Esther Berkelließ es für einen winzigen Obulus so groß wie nur möglich drucken.
Mein Mika(10) hatte den vielen von allein mitmachwollenden Helferlein noch auf den allerletzten Drücker die Gruppenshirts designed und möchte nun später als Tshirtmacher arbeiten...
Besonderen Dank an Heiko ten Voorde, der unser, als gemeinsames geplantes
Projekt der neuen Webseite www.brettspielenköln.de, nahezu völlig allein stemmen musste, weil mir doch immer wieder unerwartet als erledigt gedachte Aufgaben zufielen. Wir wollten raus aus dem Darknet einer geschlossenen Facebookgruppe, und so war auch das Feedback auf der Messe.
Irgendwie schafften wir es mit gemeinsamen Kräften und einer unheimlichen Gruppendynamik das SpielCafe tatsächlich auf der weltgrößten Brettspielmesse aufzubauen und unser Stand wurde derart überrannt, das wir selbst kaum mal Platz fanden.
Alles in allem war es der ganze Rummel wert, und es hat dieser Gemeinschaft am Pöppelschiebern und Spielregelinhalierern gut getan. Der Dank von zahlreichen Spielautoren ist uns auf ewig gewiss, und auch die vorgezeigten Prototypen konnten sich sehen lassen. Hat jemand bemerkt, das der englischquasselnde Typ, ein bescheidener hochkaräter von BluyByte ist, und verantwortlich für Asassin Creed war? Ich schon. 
Goggelt den lieben Paul mal. https://de.linkedin.com/in/paul-toderas-89a64b22/de

Wie beschreibt Achim seine erste Begegnung mir mir? "Der hat nen Bart und ein Motorheadshirt an, der ist genauso verrückt wie ich, den kann man nur mögen!", ich dachte exakt das selbe!
Damit ihr wisst wie verrückt...Achim hat für Wikipedia 280 Artikel über unterschiedliche Eichhörnchen recherchiert und nicht nur eingepflegt, er hat jeden einzelnen davon gegen den Mob der Relevanzkritisierer verteidigt!
Das selbe macht Achim nun mit seinen Artikeln über Brettspiele in Wikipedia, im Rahmen von "Wikipedia spielt...". Seit unserem ersten Zusammentreffen haben wir es auch Achim zu verdanken, das aus meinen quartalsmäßig ausgerufenen und immer größer werdenden Gruppentreffen, nun das 50te wöchentlich stets ausgebuchtes SpielCafe wurde und wir das Wiki:lokal.K in eine Zockerhöhle verwandelten.
Für all das unser aller aufrichtiger Dank!
Zu Achims Profil.
+ Super lieber Kerl, man kann Eichhörnchen mit ihm stehlen!
+ verlieren oder gewinnen macht ihm gar nichts
+ er hat 6 Kinder, und liebt es mit denen zu spielen, bezeichnet sich selbst mit aufrichtigem Stolz, als Retro und Casualspieler
+ Er kann Kaffee kochen, der könnte die Zombieapokalypse auslösen!
- Er mag nach 2 Stunden anstrengender Verrenkung, mit seinem Kopf auf der Tischplatte das Spiel "Vudu´" nicht, das sah aber auch schmerzhaft aus
- er mag Club-Mate, ein Getränk gemacht aus vollen Aschenbechern!

Achims eigene Vorstellung, hier in der BrettspieleN.Köln Relevanzkriterien einzuführen... in einem allerersten Impuls gefiel mir die Idee, Aber wir werden Achim mit geeinten Kräften davon abhalten. 

Mitspieler Teil 3 Andreas "DasHü" Hüttig


Wie versprochen, hier mein Essay über den dritten Moderator dieser Gruppe, unseren verrückten Hutmacher.


Zuerst, wie kam "dasHü" zu seinem Namen?

Als ich geboren wurde gab es nur vier Namen, Micha-el, Gabri-el, Rapha-el und Uri-el. Äonen später kamen eine Handvoll weitere Namen hinzu, Ralf, Dirk, Thomas und auch Andreas.
Ganze Scharen von Unsterblichen wurden und werden seitdem, trotz aller Käwinns und Tschakelines, Andreas genannt. Ganz selten hat mal mal ein Quintett beieinander, in der nicht mindestens ein Päärchen von Andreassen mitunter sind.


Ich als Zero-Null Michael kenne das, ruft man meinen Namen, dreht sich nahezu jeder zweite um, bei Andreassen ist es jeder dritte.
Aus meinen ersten Andreas wurde "derAnde", aus dem zweiten "derAndi", dem dritten "derÄhndi", irgendwann gehen einem die Verunstaltungen aus. Ich weiche dann auf den Nachnamen aus. Aus Andreas wurde dann der "Hütti".
So eTabeLiert liessen sich die Andreasse voneinander trennen, bis zu dem Tag, an dem er mich bat, wenn ich schon "Hütti" sagem könnt ich das "G" auch noch mit sprechen und seinen Namen nicht verhunzen.
Solch eine Bitte kann ich selbstverständlich nicht abschlagen, das ist so als wenn mich jemand bitten würde nicht mehr "Hallo Heiko" zu sagen, aber den Geist bekomm ich eh nicht mehr zurück in die Flasche...
Eine der bis dahin in unseren Freundeskreisen weit bekannten und über Monate andauernde langwierigen Diskussionen begannen abermals. Wieder wälzten wir gleichzeitig mannigfaltige Diskussionen und Argumente in unseren Reigen.
Wieviel Millisekunden das "G" zusätzlich benötigen würde, welche für die Mimik zuständigen Muskeln dabei beansprucht werden, wieviele wichtigen Lebenssekunden für das G eingespart werden können, und wieviele Kalorien das G in einem Leben kostet, und viele im gesamten Freundeskreis vom "Hütti".
So richtig überzeugen konnte ich ihn nicht. Das "G" selbst war einfach zu wenig, die Einsparung zu kurz, als das man damit eine imposante Zahl statt Argument vorführen könnte.
Nachgeben geht auch nicht, aber total verfahren fiel mir keine Möglichkeit ein dem "G" mehr Gewicht zu geben. Ich schloss meine Augen, dachte nach, meine Partnerin reklamierte bereits, denn ich pausierte inmitten an entscheidender Stelle innerhalb unseres Koitus... und dann kam mir die Erleuchtung!
Einfach mal in die andere Richtung denken!
Da muss mehr weg, als nur das "G"!
Ich nahm testweise das "üttig" weg, und rief mehrfach mit donnernder Laustärke nur das "H" und zwar stumm. Das war zu wenig um ihn in einer laufenden Spielrunde mal anzusprechen. Ein Buchstabe musste ich Ihm noch gönnen.
Also "Hü"... zeitgleich schaute mein Sohn den Film, "Horton hört das Hu", und ich probierte "dasHü" zuerst in kleiner geschlossener Gesellschaft ohne ihn aus, um zu testen, wie sich dieser Name viral transportiert.
Er wurde mir quasi entrissen!
Und es dauerte nicht lange bis er auch beim "dasHü" ankam. Zuerst konnte er seine Freude nicht so richtig zeigen, irgendwann nannte ihn dann doch jeder so und Andreas erstellte sich eine FB Seite, unter dem er nun mittels dem Psydonym "DasHü" als Spielautor auftritt.
Für die Kurve, dass OnTopic zu bekommen hab ich etwas gebraucht. 
Zu den Eckdaten vom "dasHü", damit ihr wisst was ihr einladet.
+ Strategie und Taktikspiele
+ spielt auch die heftigsten staubtrockenen Strategiekracher
+ ist bei den dämlichsten Partyspielen sofort dabei!
+ ist ein Regel-Inhalator, so schnell wie er versteht liest keiner!
+ Hat den Blick für die Siegpunkte, gegen ihn gewinnt man
nicht mit nur 90% Aufmerksamkeit
- neigt zur detaillierten analytischen Nachbesprechung

Lenkt Andreas seinen Hang zur Pedanterie in konstruktive Richtung, kommen da ziemlich schräge aber geniale Dinge bei heraus. Zuletzt sein durchaus spielbarer Brettspiel Prototyp DES Retro Computer und Konsolenklassikers STREETFIGHTER.
Zuallererst nur auf normalen Rechenkästchenpapier seiner Tochter mit Bleistift gezeichnet, kam als zweites nicht eine bessere Version mir dickerer Pappe, oder besser sichtbaren Symbolen, nein... er hat sich erst mal einen Einplatinen Computer aus China bestellt, der auf 10 unterschiedlichen Kabeln und Knöpfen den Streetfighter Soundtrack abnudelte!
Und ja, das Ding war geil!!! 
Letzten Dienstag hab ich den Prototypen wieder gesehen, zwischendurch hatte er ein paar passende Illustrationen besorgt, die er sogar nutzen darf, diesmal standen schon zwei Kämpfer aus Plastik in halber Barbiehöhe auf dem Tisch.
Das "dasHü" kann man auch abseits vom Spieltisch alles zu gemeinsamen Unternehmungen fragen, solange seine Dietlind und Rosalie es abnicken ist er für alles zu haben.
Vom Typ Mensch her, einer der handvoll Leute, denen ich mit gutem Gewissen mein Kind anvertrauen würde.
Da er jederzeit zu jedem x-beliebigen Thema eine Gegenposition zu allem aufmacht was ich so ablasse, hatte ich auch ihn zu einem Moderator der Gruppe Brettspielen.Köln gemacht.
Hier gehts zu seiner "dasHü" Seite!


Als nächstes bekommt Achim Raschka noch seinen #Mitspieler, danach wird El Akeem le Bat autobiografisches Konvolut über mich preisgeben, womit die Serie vorerst endet.
Ich ließe mich höxtens im Rahmen der Frauenquote dazu bringen, auch etwas über Bine Di zu schreiben, aber nur wenn ihr sie dann irgendwie ankettet und einsperrt! 
Wie stellt man den Stef anständig vor?

Besucht man ihn das aller erste mal, schreitet man erst einmal über seinen halben Quadratmeter Bayern, nämlich seine Fußmatte am Eingang, 0,5 m^2 beflagt mit dem bajuwarischem blau-weiß. Da weiß man schon mal mit was für einem Schlag Mensch man es zu tun hat.
Bodenständig, aufrichtig, immer gerade aus, wenn er was sagt, dann ist das auch so gemeint, schlimmer ist wenn er mal nichts sagt. Dann aufpassen das kein Grill in der Nähe ist, denn er nimmt wirklich ALLES als Grillanzünder! Von Heiko hatte ich lediglich das von ihm in mühsamer arbeit photogeshopte Profilbild, wo Heiko sich Pixel für Pixel in ein Brettspielcover ondulierte. Von Stef aber gibt einen eigenen Youtube-Kanal, in dem er nicht nur zu sehen, sondern auch zu hören ist. Der Kanal ist neu, braucht noch Zuspruch, wird mit jedem mal besser, vor allem aber braucht der Stef statt guter Vorschläge auch ein paar Follower und Likes. Von Stefan höxt persönlich hab ich erfahren, das er mit Juhtuup Millionen machen wird! Als Stef seine Idee mit dem Kanal kam, fragte er, ob ich etwas dagegen hätte das im Namen dieser Gruppe hier zu machen. Ich fand die Idee sofort geilo, wollte sofort mitmachen. Aber das jemand vorher nett fragt, wenn er einen fremden Namen mitbenutzen möchte... soviel Anstand ist in 2017 gar nicht mehr so üblich. https://www.youtube.com/c/BrettspieleN.Köln Es kam auch bereits zu einem 2,5 Stunden Couchtalk mit Stef, Heiko und mir vor laufender Kamera, welcher die ersten 30 Minuten so lahm vor sich hindödelte, und wir uns nur gegenseitig veralberten. So war das auch geplant, denn wir wollten nur mal einen Test machen, wie wir so vor einer Kamera wirkten. Man hört es oft aus Containern und dem Dschungel und es stimmt, ab irgendwann vergisst man das die Kamera mit läuft. So plapperten und alberten wir etwas ums Thema Brettspiele herum, dieses Video sollte niemals veröffentlicht und am besten sofort wieder gelöscht werden. Nur nahm dann einer von uns sein Smartphone in die Hand, nennen wir ihn mal Heiko, und amüsierte sich über ein Shitstörmchen bei FB. Wir anderen beiden dann Fußreflexzonenartig auch in die digitalen Gucklöcher gestarrt und waren versucht den Unwissensvorsprung aufzuholen, der da auf dem Rücken meines bis dahin einzigen CoAdmins ausgetragen wurde.
Wir wunderten uns, lachten Tränen, kommentierten lakonisch, ironisch, sarkastisch und vergaßen, dass die Kamera immer noch alles an erpressungswürdigen Beweismaterial mitschneidet. Stef gab mir die 2,5 Stunden, und ich schaute sie mit noch bis tief in den Morgen an, immer und immer wieder noch tränen lachend. Ich sandte das brisante Material zu Heiko, und somit haben wir drei uns einen heiligen Schwur geschworen, uns gegenseitig niemals in die Pfanne zu hauen, weils ja dann doch jemand veröffentlichen könnte. Nur Sekunden daraus sind bisher an einen sehr kleinen Kreis gelangt und nicht Teile aus dem Video selbst, sondern nur epische Erzählungen über Stefans Nasendingeln! Seitdem dingeln wir alle unsere Nase bei jeder sich bietenden Gelegenheit. Achja, dingeln.... man kann Stef kaum vorstellen ohne die supergummigute Esther an seiner Seite! Wird man zu Stef und Esta, oder Ästa, (sie weiß es selbst nicht genau und probt Ihren Namen auch mal vor versammelter Mannschaft...) eingeladen, darf man vorher 2 Tage nichts essen. Da wird gastfreundlich aufgetischt, dagegen sind alle Götter die je in Frankreich waren hungernde Banausen. Stef verriet mir mal ein Geheimnis, er wüsste woher seine besonders ausgeprägte Bodenständigkeit käme. Oder in seinen Worten.... "Ich brauch keinen Thermomix, ich kann kochen!" und ja das können sie. Jedes mal freut man sich auf den fürstlichen Event in der Bude, mit einer Kopffreiheit des Kölner Domes, schleicht aber immer abgefüllt und mit schlechtem Gewissen weg, weil man zur Reziprozität nur Salzbrezeln und Tee bietet. Zu Stef als extreem angenehmen Mitspieler komm ich noch zu, aber nicht ohne vorher eines seiner besonderen Faibles zu erwähnen. 3.... ... 2... ... 1....
Der Kerl ist völlig gaga! Das ist der ungekrönte Inlay und Austausch-Meeple Veredler den ich kenne. Er malt seine Miniaturen nicht nur akribisch an, sein, 40 Euro Spiele bekommen bei Ihm noch ein 40 Euro Inlay, die Figuren erhalten Neodynmagnete unter die Füße geklebt, damit diese in Ihrem gelaserten benamten Platz im Inlay auch seitwärts stehen bleiben. Kaum ein Spiel hat bei ihm noch seine original Meeples, oder Würfel. Ich mag mit meinen eigenen Spielen schon gar nicht mehr spielen, weil seine Versionen einfach pornös sind. Menschärgerdischnicht Pöppel werden ersetzt durch Holzminis, die nicht nur bemalt sind, sondern auch noch zum jeweiligen gespielten Charakter passen. Stef sammelt das ausgetauschte Zeug in einer großen Box, und will damit nicht nur seinen Grill anzünden, damit kann er einen Winter lang heizen. Ich traue mich kaum ihm ein monitäres Angebot dafür zu unterbreiten, damit kann man zig neue Spielen designen. Stef, ich will das Erstkaufsrecht! So, mit Stef spielen.... ein Fest. Und wenn seine E/Ä-sther dabei ist noch ein größeres, denn Esther kann Regeln erklären als würde sie seit 99 Jahren nichts anderes 25 Stunden pro Tag machen. Da stimmt aber auch alles, der Inhalt, der feine Klang Ihrer Stimme, und auch das selbst ich sie niemalsnever von Ihrem Erklärpfad abbringen könnte. Ich kenne kein anderes Gesicht von ihr als das mit Ihrem entwaffnenden Lächeln. Und wenn Esther spielt, dann nicht um zu verlieren. Ganz anders als Stef, dem ist es scheißegal ob er nach ein paar Stunden gewonnen hat, oder keinen einzigen Punkt hat, eine unterschiedliche Regung gibts da keine. Stef spielt des spielens willen hat Spaß und muss nichts kompensieren. Wenn es ein gegenteiliges Wort zu Stress gibt, dann ist das Pendant zu Stress - Stefan Burkhardt. Aber täuscht euch nicht, spielt keine doofen Spiele mit Stef, sein Urteil zu miesen Spielchen ist unverblümt, da weiß man wo man dran ist! Profil: + Esther Berkel! + Strategie und Taktikspiele + Hat von allem die luxusveredelte Version + tischt auf als hätte er zwei Tischleindeckdich + Kann völlig emotionslos verlieren, auch oft - keine Partyspiele und mit KEINE MEINT ER ... K.E.I.N.E.! - zwingt man ihn Partyspiele oder Dominion zu spielen, kommts auf den Grill Wenn Heiko in unserer Band der Songtexter ist, dann ist Stef der Typ der uns immer die geilsten Drogen besorgt! Also, auf zu Stefs Kanal! Er selbst postet sie hier nicht, ist eher zurückhaltend, was mich nicht hindert ihn nun zu unterstützen. In Teil drei dann zu "DasHü, unserem verrückten Cover und Spezialeffektsdesigner und danach Achim Raschka unser Bandmanager, man muss bei Ihm wie bei einem Dschin drauf achten was man sich wünscht, er realisiert alles!

Mitspieler Heiko ten Voorde

In unserer Facebookgruppe gehts anders als in anderen Gruppen, gerade wegen dem lokalen Charakter, besonders um die Mitspieler, die Spiele selbst sind nur das Medium.

Nun erstelle ich von meinen "Lieblingsmenschen" Profile und stelle sie euch vor. Zuallererst mal die Hauptprotagonisten der hier Mitwirkenden.
Wären wir eine Rockband, wäre der stets perfekt zwischen ironisch und sarkastisch ausbalancierte Heiko ten Voorde unser Headsongwriter. Schreiben kann er, nicht nur Rezensionen, auch ganze Buchreihen. Wer nicht wie ich, über Jahre lange Gespräche, diese wunderbaren Menschen, unter dieser undurchdringbaren Schale von Logik, knacken möchte, empfehle ich Heikos Buchtrilogie, um ihn und seinen Humor auch nur annähernd zu verstehen. https://www.amazon.de/Die-Enigma-Verschw%C3%B6rung-Enigma-Tetralogie-Heiko-Voorde/dp/1515248356

Nein, "ten Voorde", bedeutet nicht 10Vorne und es ist nicht sein StarTrek Pseudonym, der Name steht so auch auf seiner Haustüre.


Heiko ist regeltreu, und das nicht nur ein bisschen, akribisch in der Vorbereitung und ich freue mich immer sehr, wenn ich dann doch mal eine winzige Nachlässigkeit bei ihm finden, und ihn damit aufziehen kann. Er macht mir dann auch stets die Freude, sich auch Tage danach noch zu ärgern und zu rechtfertigen.


Er ist nicht nur regeltreu, und genau, er zeigt auch klare Haltung, und diese deckt sich unabgesprochen nahezu immer mit meiner eigenen, und wenn nicht findet er entweder die überzeugenden Argumente, oder lässt sich überzeugen.

Als ich mich als Admin mal durch eine umständliche verwidrigte Verkettung selbst als befangen ablehnte, hab ich im ersten Gedanken Heiko ungefragt zum Moderator ernannt. In vielen Dingen ist Heiko auch konservativer als der Papst und entgegen meiner viel zu freiheitlichen Einstellung, die reinigende Kraft hier.

Seitdem kann ich mich entspannt zurücklehnen, seine seltenen aber bissigen Kommentare genießen, und man kann nur froh sein, das diejenigen welche er viel zu verklausuliert in seinen Spielberichten subtil erwähnt, es zu meist gar nicht bemerken. Diese hauchdünne Priese von Humor, ohne das auch nur einer von tausenden Muskeln seiner vulkanischen Mimikmaschine zuckt, ist immer wie ein Kindergeburtstag für Insider.

Wer bis hierhin meine Hommage gelesen hat, noch eine weitere Anekdote. Weil ich immer mal Flohmärkte nach Spielklassikern und Schnäppchen abgrase, bat Heiko mich vor Jahren mal darum, ihm eine "amerikanische keramische Cookie Dose" mit zu bringen, falls ich eine sehe. Ich sah in all der Zeit keine, aber ich bin wie ein Elefant, ich verzeihe alles, aber vergesse nie! Heute hab ich Heiko seine Keksdose neu gekauft.
Heiko mag es eher qualitativ und Intellektuell anspruchsvoll und sucht sich seine Spiele, und ebenso seine Mitspieler nach uns unbekannten, aber extreeem strengen Regeln aus. Wenn man von ihm in eingeladen wird, darf man sich schon zu einem der erlauchteren Kreise der www.brettspielen.koeln zählen. :-)
Zum Interview mit Heiko bin ich mit ihm zum Frittenwerk, und dort bekommt man neuerdings auf dem Wartezettel Comicnamen. Heiko war BRUCE BANNER und was gibt die Blondine mir? BOWSER, den dicken von MarioKart! Wir haben dann noch rumgeblödelt, das wenn Heiko mal wütend wird, er sich in mich verwandelt. Dabei steht Heiko gar nicht auf Blondinen, ich seitdem auch nicht.

Heikos Profil:
+ Strategie und Taktikspiele + ist ein Top Erklärbär
+ backt die besten Kekse des Rheinlands
+ Kann beides, grandios gewinnen & oft verlieren
+ Ist zuverlässiger als eine Atomuhr
- keine Partyspiele
- keine unmoralischen Kriegsspiele
- berührt Heiko nicht, er ist ein Kunstwerk! :-) Ps: Heiko hat keinen FB Account mehr.
Pss: Ich hab zuletzt wieder etwas mit Heiko gespielt. :-)


Hier erst mal ein paar Bilder von der Messe

Ich kämpfe gerade noch mit der Technik als mit den Inhalten. Nach nun 10 getesteten CMS Systemen in 2 Tage a nur 2 Stunden, werde ich wohl bei diesem hier bleiben, habe nun die Domain www.brettspielen,koeln per DNS drauf zeigen lassen und warte die 24h bis die CNAMES weltweit rum sind.

Noch fummle ich etwas mit verschiedenen Templates, wobei keines so richtig passt und ich in HTML und allerlei Scripts und Widgets rumfummeln muss. Danke an DasHü, der mich heute dabei mit viel Kaffee und nicht nur Motivation unterstützte.









Wir waren das erste mal mit einem Stand auf der Messe Spiel 2017

"Lasst uns doch einen Messestand mieten, dann können wir unsere Tüten dort abstellen", war noch eine der am wenigsten durchdachten Ideen vom DasHü. Ich war sofort dagegen, hab 10 Jahre mit eigenen Produkten hinter Messeständen gestanden und wusste was die Vorbereitung an Aufwand und die Durchführung an Geld kostet und wie unzuverlässig diejenigen sein können, die Hilfe anbieten.
Ein paar Wochen später saß ich dann ungeplant und ungewollt mit Achim in einer Hotelbar, wir tranken nach dem Messeaufbau ein oder vier Bier, auf jeden Fall so viele, das Achim keines mehr wollte. Wir verbrachten die nächsten 5 Tage nahezu 24h pro Tag zusammen, in einem völlig überfülltem Gewusel aus Menschen, Farben, Musik, Geschrei, Gerüchen, Pappe, Holz und Plastik.
Aufbau

Das wir mit vereinten Kräften die Messe gerockt haben kann ich fast immer noch nicht glauben. Achim hat mit Wikipedia die Finanzierung einiger tausender Euro geklärt, hatte Projektanträge geschrieben, und dies sogar von weltweit unterwegs, und doch nahezu stets ansprechbar. Ich hatte Spielautoren besorgt, damit wir nicht an einem leeren Stand stehen. Mit Maximilian Laska wuppte ich schnell ein zeigbareres Logo, Esther Berkelließ es für einen winzigen Obulus so groß wie nur möglich drucken.
Mein Mika(10) hatte den vielen von allein mitmachwollenden Helferlein noch auf den allerletzten Drücker die Gruppenshirts designed und möchte nun später als Tshirtmacher arbeiten...
Mit Achim von Wikipedia und Nils von Cyils Brettspiele


Besonderen Dank an Heiko ten Voorde, der unser, als gemeinsames geplantes
Projekt der neuen Webseite www.brettspielenköln.de, nahezu völlig allein stemmen musste, weil mir doch immer wieder unerwartet als erledigt gedachte Aufgaben zufielen. Wir wollten raus aus dem Darknet einer geschlossenen Facebookgruppe, und so war auch das Feedback auf der Messe.


Mit Christian und Nada, vom Ali Baba Brettspielclub

Irgendwie schafften wir es mit gemeinsamen Kräften und einer unheimlichen Gruppendynamik das SpielCafe tatsächlich auf der weltgrößten Brettspielmesse aufzubauen und unser Stand wurde derart überrannt, das wir selbst kaum mal Platz fanden.

unsere Spielautoren mit den Prototypen

Der Dank von zahlreichen Spielautoren ist uns auf ewig gewiss, und auch die vorgezeigten Prototypen konnten sich sehen lassen. Hat jemand bemerkt, das der englischquasselnde Typ, ein bescheidener hochkaräter von BluyByte ist, und verantwortlich für Asassin Creed war? Ich schon. 
Goggelt den lieben Paul mal. https://de.linkedin.com/in/paul-toderas-89a64b22/de

voll wurde es...


Alles in allem war es der ganze Rummel wert, und es hat dieser Gemeinschaft am Pöppelschiebern und Spielregelinhalierern gut getan.