Zooloretto Exotic Addon

Zooloretto selbst ist ein sehr familientaugliches Spiel, da die Regeln nicht zu komplex und das Thema ungewöhnlich und nett ist. Vor nicht all zu langer Zeit hab ich das mal mit Sparbuch, Eingewöhnungsgehege, Streichelzoo und den Mini-Erweiterungen Langer Hans, Eisbär und Tapir mit Rosalie (6), Julia und Sascha gespielt. Das ging super und hat auch Spaß gemacht.

Jetzt kamen zur SPIEL Löwen und Kaninchen, sowie das Weihnachtsgeschenk dazu und bei Thalia gabs auf Addons nochmal Rabatt und da war dann Exotic dabei.

Einfach alles mit dazu (und zwei anderen Tiere statt der Löwen und Kaninchen raus) und losgespielt...funktioniert immer noch tadellos selbst für Rosalie. Die ganzen Addons bringen immer nur super wenige Regeln mit und so bleibt eigentlich alles überschaubar. Für die exotischen Tiere gibts nen neuen Bereich mit neuen Regeln, dazu kommen noch Besucher die durch den Park schlendern. Fügt sich prima ins Spiel ein, macht es aber noch ein bißchen interessanter.

Alles weiterhin 7/10


Kling Klang Klunker

Mit ner Spitzhacke Edelsteine aus nem Turm schlagen, dabei besonders vorsichtig sein, dass nix umfällt. Nettes kleines Geschicklichkeitsspiel ala Jenga mit enthaltenem Nachteil für Erwachsene wenn sie gegen Kinder spielen.

Gut für ne Runde mit Kindern, könnte vllt. auch als Trinspiel taugen 6/10


7 Wonder Cities Addon

Mit Stephan und Gaara auf Wunsch was einsteigerfreundliches rausgeholt...7 Wonders geht immer. Und ich hab ja jetzt Cities, Leaders und Babel neu. Kurz mal geschaut...Leaders und Babel bringen ne Menge neuen Kram...machen wirs einfach, lassen wir das erstmal weg. Nur Cities mit reingepackt und gemerkt, dass die paar Karten mehr doch ne Menge ändern was die Strategien angeht, das Spiel aber nicht wirklich komplexer machen.

Wie bei Zooloretto Exotic fügt sich das Addon nahtlos in das Grundspiel mit ein, weiterhin 8/10


Berge des Wahnsinns

Kooperativ versucht man einen Berg hochzukommen, ein paar Hinweise zu finden und anschließend zu entkommen. Bei jeder Bewegung muss man ne Prüfung machen wo verdeckt Karten auf einen Stapel gespielt werden, die eins von vier Symbolen und Zahlen von 1-6 haben um auf bestimmte Werte oder Wertbereiche pro Symbol zu kommen (z.B. 8-10 Werkzeuge und 11 oder mehr Waffen).

Erschwert wird das im Laufe der Zeit dadurch, dass alle "wahnsinnig" werden sprich Wahnsinn-Karten ziehen wo dann eine Anweisung draufsteht die es zu befolgen gilt wie z.B. "nenne keine konkreten Zahlen mehr", "dreh dich vom Spielgeschehehn weg", "lass dir alles nochmal bestätigen", etc.

Puh, überhaupt nicht mein Spiel. Der Grundmechanismus ist ungefähr so spannend wie 5-Minute Dungeon ohne Hektik und die Wahnsinn-Karten nerven mich persönlich einfach nur. Bei Spielen wie Villen des Wahnsinns 2. Edition sind sie eine thematische Erweiterung zu einem ohnehin guten Spiel, hier machen sie eine öde Spielmechanik einfach nur noch frustrierend.

Auf dem Spielbrett und auf den Papp-Plättchen sind dann auch noch die Farben gerne mal vertauscht, was die ohnehin schwierige Kommunikation dann nochmal torpediert. Und man sieht vorher nicht, was für Proben man schaffen muss, steuert also auch gerne mal in etwas, wo keiner von Karten hat.

Ich mag frustrierende Spiele nicht, ich bin bei kooperativen Spielen sehr vorsichtig und von der Spielmechanik her find ich es einfach nur öde: 4/10


Great Western Trail

Eigentlich hatten wir uns zu Battlestar Galactica verabredet, da aber kurzfristig zwei abgesprungen sind, waren wir nur 4 und dann sind wir doch umgeschwenkt. Ich hatte noch Konzil der Vier und Helios dabei, Thomas wollte aber lieber zuerst GWT spielen. Das hab ich in letzter Zeit schon mehrfach gespielt und so richtig gerockt hat es nie, aber von mir aus.

...nope, schlechte Idee. Es wurde viel überlegt, aufgrund von Kartenpech am Anfang hab ich mal ne andere Strategie ausprobieren wollen...funktionierte alles irgendwie nicht. Nach 3 1/2 Stunden (plus Aufbau und Regeln erklären) wars dann endlich vorbei und die Standard-Strategie (Deck ausdünnen, tolle Kühe und auf nach SF) hat haushoch gewonnen. Und als Regelerklärer, der bisher noch nie die Anleitung in der Hand hatte, hab ich mal gemerkt, wie beschissen die Anleitung ist. Hat man eine Regelfrage, sucht man sich erstmal dumm und dusselig bevor man was gefunden hat.

In letzter Zeit wurden die Runden schlechter und schlechter...ich bin kurz davor es abzuwerten: 7/10


Ich schau mir die erste Folge von der mir reichlich empfohlenen TV-Serie "Stranger Things" an, nach der 7ten Sekunde hab ich schon keinen Bock mehr... genau nicht mein Thema. Ich zwinge mich weiter zu schauen.
In der nächsten Szene spielen 4 Kids im Keller irgendwas brettspielmäßiges, ich höre nur "Demogorgon" google und finde Dungeons & Dragons. 
Brettspiele sind bis zu meinem 46 Lebensjahr völlig an mir vor bei gegangen, ich hin in meiner Kindheit noch auf Bäumen, dann am Atari 2600, C64, Amiga, LAN Sessions, bis zum 40ten. So eine Kindheit mit all den Spieleklassiken hätt ich auch gern gehabt, musste mich aber durch die digitale Welt spielen. 
https://www.facebook.com/groups/RetroGamingKoeln/

Nun fast ein halbes Jahrhundert alt hole ich das nach. Das ganzes Wochenende offline, ne Ikeatasche mit Brettspielen und mit 21 Leuten in einem 60 Betten Haus eingeschneit...

Kostete 10 Euro pro Nacht, gesamt nur 400 Euro, reichlich Räume über 3 Stockwerke, Gemeinschaftsräume doppelt so groß wie meine Wohnung, genug Tische und Stühle zum spielen, aber auch um sich mal aus dem Weg zu gehen. Kicker und Tischtennis im Haus, ruhiger Garten mit Grill vorhanden.

Das war mein erster Test nach einem passenden Haus für uns. 




http://strangerthings.wikia.com/wiki/The_Demogorgon


21. April 2017
Besuch von Spielautor Daniel Frese
Daniel brachte wie versprochen sein Spiel mit und wir spielten nach kurzer Einführung das Basisspiel. Auf der Rückseite des Spielplan ist noch eine größere Spielfläche. Daniel war so gut mir/uns/euch kostenfrei ein Rezensionsexemplar zu überlassen, und das Spiel hat mich sofort angefixt.
Daniel stellte sein Spiel vor mit "Kennste Master of Orion?", klaro wer kennt das nicht. Die Mutter aller 4X Spiele, und Intervention sei seine Interpretation davon. Ist es auch, und es erinnert mich etwas an eines meiner Lieblingsspiele "Startrek Fleet Captains", nur das dieses sündhaft teuer ist, sehr textlastig und und nur in english zu haben ist. Daniels Spiel kommt aber nahezu ohne Sprache aus, wenn man vom Flavortext auf den Ereignis und Forschungskarten mal absieht.
Die Spielvorführung verlief dann für mich dann auch eher in einem Interview, in dem Daniel mir für mein Kreuzverhör bereitwillig, so neben seinen Erklärungen und eigenem Spiel, alles beantwortete.
Wie viele haste davon produzieren lassen?
Wie hoch waren die Kosten?
Wie haste das finanziert?
Wie viele haste schon verkauft?
Wie viele haste noch?
Wie lange dauerte die Entwicklung?
Wer hat es illustriert?
Waren die Neodynmagnete und die magnetische Spielmatte nicht viel zu teuer?
Gibts die lackierten Neodynmagnete schon fertig so?
Gibts das auch in englisch für den internationalen Markt?
Wird das gekickstartet?
Wie sind deine Erfahrungen mit den Abzockern in der Spielebranche?
Gibts ne Erweiterung?
Gibts noch weitere Spiele?
Ich konnte ihm Löcher in den Bauch fragen, er beantwortete gelassen alles und zeigte mir noch seine per Hand gemachten Prototypen der Erweiterung und erklärte mir auch dazu die Regeln.
Nebenbei erzählte Daniel uns noch etwas zu den Grafiken des Spiels, das dies nämlich keine Illustrationen sind, sondern ECHTE Bilder aus dem All, und wie der an die Lizenzen gekommen ist diese nutzen zu dürfen, und auch noch einen Easteregg, der Nasa, oder Esa, oder.... ich weiß es nicht mehr. 
Ich konnte mich gerade noch so beherschen seine Prototypen der Erweiterung zu fotografieren, obwohl es mich nach den ersten paar Zügen des Spieles schon nach der Erweiterung giert.
Lt. Aussage von Daniel verwandelt die geplante Erweiterung das Spiel von familientauglichen "Gesellschaftsspiel" zu einem sehr viel taktischeren Spiel, weil die Bewegungen u.a. sehr viel planbarer sind.
Daniel Frese, wenn die Erweiterung gekickstartet wird, oder ich beim betatesten helfen darf, her damit! Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen! 
Ich hab eben mal meine Raumschiffe mit transparenten Standfüßen auf die Raumschiffmarker gestellt. Die passen nicht nur, und sind dann sogar noch lesbar, mit Miniaturen sieht das schon mal noch nen ganzen Tacken geiler aus.
Auch wenn ich mit meiner Kriegerrasse einen Fehlstart hinlegte, ich werde das Spiel mögen! 
Fürs zeigen, Gespräch, Rezensionsexemplar, und das Promo herzlichen Danke, wenn ich das nächste mal in deiner Nähe bin klingle ich kurz an. 

Hier Daniels netter Kommentar und seine Sicht des Besuches:
"Daniel Frese Erstmal: Danke Michael Tabel, für diese sehr nette Zusammenfassung eines wirklich gelungenen Abends und die hoffentlich ehrlich verdienten Lorbeeren;).Facebook macht es einem zum Glück heutzutage leicht Kontakte zu knüpfen. Ich bin ein relativ "neues" Mitglied in der Brettspielszene, Michael hingegen ein alter Hase. Und so kam es, dass er mir in immer mehr Beiträgen positiv auffiel. Nicht unbedingt, weil ich stets seine Meinung teile, sondern vielmehr die Leidenschaft, mit der er seine Standpunkte darlegt und auch eloquent verteidigt. Und so addete ich ihn schließlich. Doch kommen wir einmal zur ganzen Wahrheit....Was bewog mich, am vergangenen eisigen Dienstag den weiten Weg Richtung Köln in Angriff zu nehmen? Und das auch noch zur "Feierabend Zeit"? Nicht nur Wind, Regen, Hagel sondern auch gefühlt halb NRW stellte sich mir auf diesem beschwerlichen Weg in genau eben jenem. 
Nach ein paar Wochen bekam ich mit, dass er nicht nur viel spielt und gerne seine Meinung verbreitet, nein er tut auch aktiv etwas für die Szene. Er organisiert jeden Dienstag (und ab und an auch Sonntags) eine Spielerunde in Köln. Klingt altbacken und Standard....ist es aber nicht. Vielmehr versucht Michael auch ihm unbekannten Menschen die Welt des Brettspielens nahe zu bringen, und das völlig uneigennützig."

Diese tolle Aktion, den freien Brettspieltreff, wollte ich unterstützen und bot ihm daher eines meiner Spiele an. Statt es unkommentiert anzunehmen oder ein kleines Danke aufzubringen lud er mich einfach mal ein, was ich gerne annahm....Und so kommen wir zurück zu dem Tag, wo aus einer 50 minütigen Fahrt eine 90 minütige wurde.....Köln ist für Nicht Kölner ja immer eine Erfahrung wert, und damit meine ich nicht nur den selbstmörderischen Verkehr. Das Cafe in dem Michael seine Spiele unters Volk bringt ist von außen komplett unscheinbar. Es handelt sich um einen Wikipedia Treffpunkt (wie cool ist sowas denn bitte?). Kurz geschluckt und eingetreten, und schon war man umringt von eifrig spielenden Menschen.Zwar wirkte ich anfangs etwas verloren, meine Verspätung führte immerhin dazu, dass alle Spiele schon liefen, aber ich fühlte mich dennoch sofort wohl in der Stimmung vor Ort. In den wenigsten Spielrunden kann man eine spontane 12er Partie zu Beginn beobachten, während nebenan noch mal! noch mal gespielt wurde;). Doch dann war meine Stunde gekommen, ich durfte mein Spiel auspacken (tolle Fotos nebenbei;), auch wenn die bunten Haare mir neu sind). Schnell waren sich drei Mitspieler inklusive Michael gefunden und der Kampf um die Vorherrschaft in der Galaxie war eröffnet. Während um uns herum Imhotep und weitere Spiele tobten verstrich Minute um Minute. Meine Mitspieler waren eifrig dabei und erstaunlich schnell regelfest mit kleinen Fragen. Auch taktisch war ich sehr gefordert, und so ging mir das von Michael erwähnte Interview glatt durch, bis er es nun als solches enttarnte. Schuft!Kurz vor meinem wahrscheinlich mehr als brillanten Sieg räumte ich meinen Platz zu Gunsten weiterer Interessenten und rotierte schließlich wieder in das Spiel herein, nachdem ein anderer Spieler leider vorab gehen musste. Und so gleich brannte an den Grenzen meines neuen Imperiums die Gefahr auf, als die eigentlich friedlichen Händler meine Verteidigung hinweg fegten und in meinen Raum eindrangen. Schließlich blieb mir nur noch meine neue Heimatwelt, belagert von Schiffen ohne Ende, als vom anderen Ende der Galaxie doch schließlich die Spielerin gewann, die mein ursprüngliches Volk übernahm. Klar, die letzte Raumschlacht über meiner Welt musste noch außerhalb der Wertung gespielt werden und hätte nach einem taktischen Sieg meiner Streitkräfte wohl eine kurze Verschnaufpause bedeutet, doch gegen die Vorherrschaft der Periden Konförderation brachte es mir schließlich ja nichts mehr.
Fazit ist: ein tolles Cafe, ein unterstützungs- würdiges Konzept, ein super netter und aufgeschlossener Gastgeber, eine Menge leidenschaftlicher Spieler mit einem hohen Bereitschaftsgrad für das Ausprobieren von neuen Spielen und ein wirklich erfahrungsreicher Abend. Danke@Köln, wie stets immer eine Reise wert.Und merke liebe Leute: Auch wenn man etwas weiter wohnt, der Weg zum Micha sich stets lohnt!;) (Frei nach Terence Hill) 





PS: Daniel und ich hatten zwischenzeitlich immer mal Kontakt per Chat, uns aber leider mit der Betreuung unserer beiden eigenen Ständen auf der Spielmesse in Essen verpasst. Heute meldete er sich kurz, ob ich ihm bei seiner Webseite helfen könnte. Wir hatten ne Stunde gechattet, ich machte Vorschläge und er setzte sie prompt um. Daniel, wir müssen nochmal was zusammen machen!  :-)

Schaut sie euch an, kauft das Spiel... ich wünsch mir das die Erweiterung noch kommt, welche ich als Prototyp bereits gesehen hatte! Damit wird das familientauglichen Spiel noch sehr viel taktischer. Und ich mein ich hätte da noch etwas gesehen, von dem ich noch nichts erzählen darf. :-)

https://www.spielintervention.de/



#brettspielen.köln in der Dingfabrik
Marvin Voormann machte für uns einen Termin in der Dingfabrik, und Andreas HüttigSilke Beyenburg und ich wurden als Delegation eingeladen, wir wollten dort zuerst nur einen Lasercuter bestaunen.

Was wir allerdings vorfanden waren viele supernette Menschen, in einer nahezu perfekt für unsere Projekte ausgestattete Werkstatt, mit Lasercutter, Schreinerei, Schlosserei, 3D Druckern und Lackierecke!
Und Felix, der für uns eine Führung gemacht hat, hatte bereits mal mit einem eigenen Brettspieltisch begonnen!


Wir sind im Paradies gelandet für unsere künftigen , Brettspieltisch-, Brettspielentwicklung,- Projekte

Das wird was!

Wir halten euch auf dem laufenden!
http://dingfabrik.de/


2-5 Spieler, 30-45 Min  Ab 8 Jahre 
Century: Die Gewürzstraße ist ein Spiel um die Ernte, den Tausch und den Verkauf von Gewürzen. Kurkuma, Safran, Kardamom und Zimt. Diese bilden die würzige Grundlage des Spiels und werden dargeboten in netten Gewürzschälchen, die das Spiel direkt mitbringt.

Überhaupt fällt die liebevolle Gestaltung des Spiels beim Auspacken direkt positiv auf: farbige Holzwürfelchen als Gewürze, handliche Schälchen und große, stabile Karten mit wunderschönen orientalischen Motiven zum Gewürzhandel und dem Transport derselben mit Karawanen aus fernen Ländern. Für die grafische Umsetzung der Motive zuständig war die aus Chile stammende Künstlerin Fernanda Suárez (bekannt u.a. durch ihre Gestaltung von „Winter der Toten“ und „Ashes“), die an diesem Spiel während ihrer Zeit bei Plaid Hat arbeitete, die das Spiel eigentlich zusammen mit Nazca Games, dem Unternehmen des Autoren des Spiels Emerson Matsuuchi, veröffentlichen wollten - doch wie das Leben spielt: Plaid Hat wurde von Z-Man Games gekauft, Z-Man Games von Asmodee geschluckt, und übrig blieb die ehemalige Chefin von Z-.Man mit dem Spiel und einem neuen Kleinverlag in Kanada … aber genug Hintergrund ausgeplaudert, es wird Zeit zu spielen.

Das Spiel

Zu Beginn werden die Gewürzschälchen mit den verschiedenen Gewürzen gefüllt und aufsteigend von Kurkuma (gelb) über Safran (rot) und Kardamom (grün) bis Zimt (braun) aufgestellt. Die Händlerkarten und die Punktekarten kommen in die Tischmitte und von den Händlerkarten werden die ersten sechs, von den Punktekarten die ersten fünf Karten Karten in einer Reihe aufgedeckt. Oberhalb der zweiten Punktekarte werden die Silbermünzen abgelegt, die Goldmünzen kommen über die erste Punktekarte. Beide Kartenstapel werden als Nachziehstapel jeweils hinter die letzte aufgedeckte Karte abgelegt. Jeder Spieler bekommt eine Karawanenkarte sowie zwei Startkarten, abhängig von der Spielreihenfolge erhalten alle Spieler zudem einen Startbestand an Gewürzen. Im Spiel spielen die Mitspieler reihum im Uhrzeigersinn beginnend mit einem Startspieler, der auf der Karawanenkarte ausgewiesen ist. Die Spieler können dabei pro Zug alternativ eine Handkarte ausspielen und die darauf abgebildete Aktion durchführen, eine Händlerkarte erwerben, Rasten bzw. Aussetzen, um alle bereits gespielten Karten wieder auf die Hand zu nehmen oder durch das Einlösen von Gewürzen eine Punktekarte nehmen.

Die Handkarten werden durch die beiden Startkarten und zusätzlich erworbene Händlerkarten gebildet. Diese ermöglichen verschiedene Aktionen, die durch Symbole auf den Karten angezeigt werden. Durch Gewürzkarten, auf denen jeweils Gewürze in einer oder mehreren Farben abgebildet sind, können Gewürze entsprechend der angegebenen Würfel genommen und auf der Karawanenkarte platziert werden. Umwandlungskarten, erkennbar an den farblosen Würfeln und dem nach oben gerichteten Pfeil, ermöglichen es, eine vorgegebene Anzahl von Gewürzen aufzuwerten. Durch Tauschkarten, auf denen farbige Würfel mit einem dazwischenliegenden Pfeil abgebildet sind, können Gewürze entsprechend den Vorgaben umgetauscht werden. Um eine Händlerkarte aus der offenen Auslage zu bekommen, muss diese gekauft werden. Dabei ist ihre Position in der Auslage von Bedeutung: Auf jede Karte vor der gewünschten Karte muss der Spieler zum Kauf eines seiner Gewürze ablegen. Ein Spieler, der die erste Karte nehmen möchte, bezahlt dafür nichts und kann sich evtl. darauf liegende Gewürze nehmen. Die durch den Kauf entstandene Lücke wird durch das Aufschieben der folgenden Karten geschlossen und am Ende wird eine neue Karte vom Nachziehstapel aufgedeckt.

Punktekarten können erworben werden, wenn ein Spieler die auf der Karte angebene Anzahl Gewürze bezahlt. Dieser kann sich dann die Karte nehmen und, wenn es eine der beiden ersten Karten ist, auch noch jeweils eine der darüber liegenden Münzen. Ist der Goldmünzenstapel auf der ersten Karte aufgebraucht, werden die Silbermünzen dorthin weitergeschoben. Die entstandene Lücke wird durch das Aufschieben der folgenden Karten geschlossen und am Ende wird auch hier eine neue Karte vom Nachziehstapel aufgedeckt.
Das Spiel endet nach der Runde, in der ein Spieler seine fünfte Punktekarte bzw. bei zwei oder drei Spielern seine sechste Punktekarte genommen hat. Danach zählt jeder Spieler seine Punkte von den Punktekarten zusammen und addiert für jede Silbermünze und für jedes noch auf der Karawane befindliche Gewürz mit Ausnahme von Kurkuma jeweils einen und für jede Goldmünze drei Punkte hinzu. Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt, bei einem Gleichstand gewinnt derjenige unter den Höchstplatzierten, der zuletzt dran war.

Wertung

Century kam bereits in unserer ersten Spielrunde am heimischen Familientisch sehr gut an und wurde dort von meinem 13-jährigen Sohn und meiner 10-jährigen Tochter sehr gern gespielt. Da die Kleine gewonnen hat, gab es offensichtlich keinen Altersvorteil für mich und den Großen. Einen Tag später kam das Spiel als Absacker meiner Pandemic: Legacy-Runde auf den Tisch und musste sich der Prüfung durch die ersten Hardcore-Spieler stellen - auch hier mit Bravour gemeistert. Seitdem ist das Spiel regelmässig dabei, wenn es zum Spieledienstag nach Ehrenfeld oder zu andreen Runden geht - und erfreut sich ständiger Beliebtheit.

Immer wieder wird die Qualität und das Design des Spielmaterials gelobt, dazu die sehr einfachen Regeln und die simple Spielmechanik, die jedoch genug Platz für strategische Überlegungen lässt. Karte kaufen, Karte spielen, Aussetzen … werden meine Gegner eventuell schneller fertig als ich, arbeiten wir eventuell auf den gleichen Kauf hinaus? Ja, passt und gefällt, vor allem zum Start oder zum auslaufenden Abend. Einziger Kritikpunkt bisher: Ab einem bestimmten Punkt im Spiel kauft kaum noch jemand Händlerkarten nach, da irgendwie nicht mehr die kommen, die man haben will. Bei 10 möglichen Punkten liege ich hier bei einer soliden 7,5.

P.S.: Übereinstimmungen der Spielbeschreibung mit dem Text in der Wikipedia sind nicht zufällig - der Autor diese Zeilen hat auch den dortigen Artikel verfasst.


Laborkittel an und los gehts...
Dr. Eureka ist nicht mehr der jüngste und braucht in seinem Labor etwas Hilfe.
Daher ziehen alle am Tisch die Laborkitel
( leider nicht beiliegend..😀 ) an und müssen ihm beim Sortieren der Molekühle helfen.


Titel:          Dr. Eureka
Verlag:       Pegasus Spiele
Kategorie: Familie
Spieler:      2 - 4
Dauer:       10 - 20 Minuten

Alter:         6 +


Wie die Aufmachung der Verpackung schon zeigt ist Dr. Eureka ein Spiel, dass eher die jüngere Zielgrupper ansprechen soll. Die Zeichungen sind Comichaft gehalten und die beiliegende Regel erstrecken sich auch nur über ein paar Seiten. Hintergrundgeschichte gibt es bei dem Spiel so gut wie keine, was aber auch nicht unbedingt immer nötig ist. Denn die Dauer des Spiels ist mit 10 - 20 Minunten sehr kurz gehalten und dient daher eher zum Absacker eines Spieleabends, oder wenn die Kids noch nichts ins Bett möchten und man noch eine kurze Runde spielen mag.

Wenn man den Deckel aufmacht sollte man nicht zu viel erwarten. Man findet 12 Reagänzgläser aus Platik, und 24 Molekühle in 3 verschiedenen Farben und einige Aufgabenkarten. Es ist zwar nicht viel, aber die Qualität ist sehr gut.

Somit muss man auch nicht viel aufbauen. Jeder Spieler nimmt sich 3 Reagänzgläser und befüllt jedes mit 2 gleichfarbigen Kugeln. Dann mischt man die beiligenden Aufgabenkarten und schon kann es los gehen.




Ein Spieler dreht die erste Aufgabenkarte um
und daruf sind 3 Reagänzgläser zu sehen.
In den Gläsern sind die Molekühle immer anders
angeordnet. Dieses Bild gilt es nun nach zu bilden.






Man darf die Kugeln von einem Glas ins andere rollen lassen. Immer nur von den Gläsern, die man in der Hand hält. Man darf sie nicht in das laufen lassen, dass noch auf dem Tisch steht. Ebenso fliegt das halbe Labor in die Luft, wenn ein Molekühl aus dem Glas auf den Tisch fällt. Bei beiden Fällen hat der Spieler einen Fehler begangen und scheidet für diese Runde aus.

Der erste der seine Kugeln in die richtige Reihenfolge gebracht hat ruft Dr. Eureka. Dann hören alle Spieler auf mit sortieren und kontrollieren ob die Aufgabe richtig bestanden worden ist.
Die Kugeln müssen in der richtigen Reihenfolge in den Gläsern sein und die Gläser müssen so von links nach rechts angeordnet worden sein wie auf der Karte zu sehen ist. Hat kein anderer Spieler einwände bekommt der Gewinner der Runde die Karte und eine neue wird umgedreht.

Sieger des Spiels ist derjenige, der als erstes 5 Karten sein eigen nennen kann.


Wir würden uns freuen, wenn ihr euch unser kures Video auf Youtube anschaut und eure Meinung drunter schreibt. Emi und ich haben ein kurzes Let´s Play aufgenommen.




Fazit: 65/100 Punkte
Wie schon geschrieben es ist ein kleines schnelles Spiel. Wir finden, dass es nicht so gut klappt, wenn ein Kind gegen einene Erwachsenen spielt.
Denn der Erwachsene schafft die Aufgaben unserer Meinung nach immer schneller wie ein Kind. Ausser das Kind spielt gegen Oma und Opa..😉 oder besser sogar gegen Uhroma und Uhropa.
Wenn Kinder untereinander spielen ist es wieder ausgeglichen und jeder hat wieder eine Chance zu gewinnen.
Bei uns trübt das eher den Spielspaß, denn wir spielen immer zusammen und daher haben wir immer das oben genannte Ungleichgewicht. Und somit zieht bei dem Spiel leider meistens Emi den kürzeren. Von Material her ist es sehr gut. Da kann man eigentlich nicht meckern.













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