Ich möchte versuchen, dieses Rollenspiel zu spielen, welches aus mehreren Rollenspielgruppen besteht, die alle einzeln spielen, aber doch gemeinsam interagieren, Spieler zu anderen Gruppen wechseln können, usw.
Star Trek bietet sich dazu gerade zu an, da es hier verschiedene Raumschiffe gibt, das Regelwerk unterstützt verschiedene Raumschiffsklassen und per Subraum stehen alle Schiffe untereinander in Kontakt. Mehrere Spielgruppen zu einer lockeren großen zusammenzubringen, löst auch das Problem der gemeinsamen Terminfindung, der Absagen, usw. Es ist cool aus einem größeren Pool von Spielern zugreifen zu können. 

Man tut einfach so, als sei man mehrere hundert Leute auf dem Schiff, und es kommt halt immer mal jemand zur Dienstschicht, oder dem Landungstrupp dazu, liegt in Stasis auf der Krankenstation, wurde imaginär oder real auf ein anderes Schiff versetzt usw.

Für Nicht Trekies ist es kein Problem, in Star Trek gibts Zwerge, Krieger, Elben, Zauberer und mächtige Dämonen!
Evtl. bietet sich der Gratisrollenspieltag im Spielcafe an, um kurz über Details zu besprechen und das System vorzustellen:  http://startrekrs.jimdo.com/downloads/


So, abermals keine Zombies, sondern wildgewordene Kampfroboter die auf alles schießen was noch lebt!
Wir sind nun ein festes Ründchen von 5 Spielern, die es mit einem Rollenspiel im Star Trek Universum versuchen. Und es war eine echt schwierige Geburt. 5 Leute zu finden war nicht schwer, aber regelmäßige gemeinsame Termine zu finden fast unmöglich. 

Eine erste lustige Runde kam zusammen, einer kam in Star Trek Uniform, und wir hatten einen Rollenspiel-Meister aus der Fantasie Ecke, der sich mit dem Star Trek System nicht auskannte, und seine Ritterburgen einfach ins Weltall verlegte.

Ob Elfen oder Dunkelelfen, Klingonen oder Krieger, Zwerge oder Ferengie, Zauberer oder Betazoiden ist von den Klassen kein großer Unterschied. Aber zuerst war unser Schiffsarzt politisch nicht einwandfrei und musste ersetzt werden, dann wurde unser Captain  Schwanger und unser Meister hatte sich nach der ersten Runde unangekündigt selbst gelöscht.
Viel Geduld später hatten wir einen neuen Meister, eine ostsfriesische Vulkanierin, die tatsächlich auch im realen Leben ein Counselor ist, und einen kleinen fiesen Ferengie als Techniker, die verschollene blauhäutige Bolianerin ist als Cardassianerin auch wieder aufgetaucht und unser Grüppchen ging mit mir als höchst impulsiven Klingonen in die dritte Runde. Wir tun uns immer noch schwer, kämpfen nicht nur immer wieder gegen Kampfroboter sondern auch mit dem Spielsystem, aber das schweißt unsere kleine Crew nur mehr und mehr zusammen.
Selbst der winzige Ferengi ist im Kampf nützlich, so muss er sich bei Beschuss nicht bücken und kann uns selbst ohne goldgepresstes Latinum immer auf seine sehr spezielle Art stets Ausrüstung und Verpflegung besorgen.
Was solls, einen Ferengi töten bringt eh keine Ehre.
Qapla!

Was war passiert?

Die Enterprise 1701 D wurde angegriffen. Captain Picard befahl die Evakuierung des Schiffes, die Crew ist jeweils zu vier Mitgliedern in die in die Rettungskapseln. Unsere Kapsel muss durch ein instabiles Wurmloch gesogen worden sein, aus der der unbekannte Angreifer kam. Auf der anderen Seite sind wir recht unsanft auf einem Mond gelandet. Ein Scan ergab keinerlei Atomsphäre auf diesem Mond.

Der Klingone war noch im Blutrausch und stürmte im Raumanzug aus der Kapsel, nach der Suche nach dem Feind. Das einzige was wir fanden, war ein gestrandetes, lt. den Scans ca. 3.000 Jahre altes Raumschiff.

Dort drin, bekamen wir es mit Kampfrobotern zu tun, die wir mit etwas Mühe ausschalten konnten. Unser amoklaufende Klingone konnte den alten Pott tatsächlich starten und wir hoben vom Mond ab und sahen....                                                                ...fast NICHTS!

Es gab keinen einzigen weiteren Stern am Himmel. Unser Mond kreißte um seinen Planeten, um eine Sonne die einen weiteren Planeten hatte, aber sonst war nichts in Scanreichweite. Wohin hatte das Wurmloch uns verschlagen. War es noch unsere Galaxie, oder unser Universum?
Wir gaben den Kurs ein zum Planeten, und durchsuchten den alten Pott nach brauchbaren. Dabei stellten wir fest, das die alte Mühle fast völlig abgewrackt war und überall nur noch die Minimalen Systeme hatte, gerade so um zum nächsten Planeten zu kommen. 
Der Planet war von dichter Flora umgeben, ein Dschungelplanet aber ohne erkennbares Leben. Aber doch, ein Scann mit einer von uns reparierten Konsole, der Pole hatte ein paar wenige Bauten entdeckt und zeigen wenige Lebenszeichen. Also in etwas Entfernung einen Landeplatz gefunden und mittels Fußmarsch durch die Botanik.

Wir fanden... Raumpiraten auch unterschiedlichen uns unbekannten Wesen. Auch diese waren hier gestrandet und das instabile Wurmloch hatte uns alle hierher verschlagen.

Die Piraten waren uns wohlgesonnen, da sie uns massiv überlegen waren, und baten uns vorerst zum Getränk.
Es war ein seltsames Gesöff und ausgerechnet unserem vulkanischen Doc ging es danach so schlecht, das wir ihn erst mal auf die Krankenstation unseres Schiffe bringen mußten, damit sie ihren Rausch ausschlafen konnte.

Die Piraten erklärten uns nach ein paar "Kniffel" Spiele, welches man nicht mit Würfeln sondern mit geladenen Waffen spielte, das es noch weitere alte Raumschiffe wie unsere auf dem Planeten gab, die aber völlig ausgeschlachtet und verrostet seinen. Aber in der Umlaufbahn der Sonne, läge ein riesiger Schlachtkreuzer, der zwar seine guten Tage hinter sich hatte, aber in dem es noch Teile für unser Schiff geben könnte.

Wir gaben einen Kurs zu dem Kreutzer in unser Schiff ein und flogen los, bis ein Alarm uns einen blinden Passagier meldete. Ein eine ziemlich hässliche Cardassianerin, noch um einiges hässlicher als unser Ferengi, war mit an Bord gekommen, was sich noch als nützlich erwies.
Sie taugte zwar sonst zu kaum was, man konnte ihr auch keinesfalls vertrauen, aber sie konnte die Nahrungsmittelreplikatoren bedienen, und einen StarFleet Standard Notationkuchen programmieren. Außerdem kam aus dem Replikator mit der Restenergie noch Tee, sogar Captain Picards heißgeliebter Earl Grey. Einen Sternenflotten Tricorder und ein paar Phaser hatten wir in der Rettungskapsel noch aufgetrieben. So konnten wir an den Schlachtkreuzer andocken, öffneten das Schott und liefen sofort in zahlreiche Phasersalven...

                                                   to be continued...


Wie begann diese Runde?
Wir hatten erst mal einige Meister zu verschleißen! :-)


So - erste konstituierende StarTrek RPG Sitzung, in 30 Min die Charaktäre, meinen "Erst schiessen dann fragen"-Klingonen, eine völlig unfähige Technik-Bolianerin, einen lakonischen teranischen Arzt, und einen Möchtegern-Komandanten, der sich nicht gegen einem im Blutrausch befindlichen Klingonen durchsetzen konnte.

Schaut auf den Kuchen womit Reeh ta uns überrascht hatte!!!111elf!!!!

Vier Stunden für das erste von Meister für uns entworfene Scenario, - unser Raumschiff wird angegriffen, alle nur noch in die Shuttles, das Schiff explodiert, wir entkommen gerade so durch das Wurmloch nahe DS9 irgendwo in den Deltaquadranten, stürzen auf einen Mond, das Shuttle ist hin, wir finden einen uralten Frachter, kämpfen uns durch allerlei Kampfroboter und Rätsel, zerfleischen und nahezu gegeneinander, (es ist keine gute Idee einen Klingonen in Berserker-Rage durch Schläge zu beruhigen) bringen den Pott zum laufen, sehen zwar eine Sonne, und drei Planeten, aber sonst keinerlei Sterne im Universum...

4 Stunden, viele Lacher, (Hm... wir beide haben die Phaser, aber die anderen beiden wollen nicht mit uns, sondern unbewaffnet bei dem amoklaufenden Kampfrobotern bleiben), keine Minute Langeweile...



Unser letzter Meister hatte abermals keinen Schimmer von Startrek, was gar kein Problem war. In Startrek gibt es Elfen (Vulkainer), Dunkelelfen (Romulaner), Zwerge (Ferengi), und tolle starke und ehrenvolle Krieger (Klingonen). Statt alte verlassener Schlösser nach einem Goldschatz und einem Heiltrank zu durchsuchen, durchwühlen wir halt alte Raumschiffe nach Kristallen für unseren Warpantrieb oder ein Medopack.


Bisher waren wir immer nur zu viert, immer mit wechselnder Besatzung. Beim letzen mal hatte sich ausgerechnet unsere antialkoholische Vulkanierin, in einem Piratennest, an einem einsamen Ende eines instabilen Wurmloches, mit romulanischem Ale volllaufen lassen, worauf sie erst mal ein paar tage auf der Krankenstation in einer Art Stasis verbrachte.


Bei den Piraten lungerte aber auch eine Cardassianerin herum, und zwar in Sternenflottenuniform, sehr dubios, da es keine Cardassianer in der Flotte gibt. Aber sie schloss sich uns an und kämpfte in einem 3.000 Jahre alten zerschossenem Ancient Kampfkreuzer, loyal an unserer Seite.

Bei einem übergroßen und überbewaffneten Kampfroboter auf der Brücke des Raumkreuzers, griffen wir gemeinsam dann an, zusammen mit der noch ziemlich verkaterten Vulkanierin, und bekamen unsere Schutzschilde so ziemlich zerschossen, weil jeder Treffer aus diesen Ancient Doppellanzen, unserem gesamten Team stets allen Schaden machte. Ich als klingonischer Teamführer, war in Berserkerrage und wollte nur noch im Kampf sterben, als ausgerechnet die Ferengi in unserem Team, den Vorschlag machte, das wir uns doch aufteilen, und von vier verschiedenen Richtungen zugleich angreifen sollten.

Pah.... einen Ferengi töten bringt zwar keine Ehre, aber der Zwerg hatte nicht nur recht, er kämpfte für einen Ferengi recht stattlich und kannte sich zudem noch gut mit dem ausserirdischen Zahlensystem gut aus...

Da waren wir nun, abgekämpft, zuerst abgeschossen und in Fluchtkapseln einem Angriff entkommen, von einem verlassenen Mond mit einem alten Frachter in ein Piratennest, und von dort aus zu diesem durch Meteroiten durchlöchterten Kampkreuzer, in einem System, welche nur eine Sonne und nur zwei Planeten hatte, und sonst keine weiteren Sterne sichtbar waren.

Wir werden aus dem alten Kreuzer alles ausbauen und unseren Frachter aufrüsten, ohne einen Warpantrieb kommen wir hier nicht weg.
Der 2 Euro Flohmarkt Invest, in das Star Trek Video Brettspiel hat sich zum Recyceln fürs Rollenspielen schon mal gelohnt 




https://www.facebook.com/groups/brettspielenkoeln/permalink/722459531209979/?hc_location=ufi

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Ein Beitrag von Heiko Klein:

Wenn drei Spieler an einem Tisch sitzen und sich gegenseitig mit Churchill, Roosevelt oder Stalin anreden, kann das nur eins bedeuten: Wir spielen Churchill von GMT Games!
Wir sitzen vor einem zweigeteilten Spielbrett, auf der linken Seite sieht man einen Konferenztisch, auf der rechten zwei abstrakte Stilisierungen der beiden Schauplätze des Zweiten Weltkriegs.

Das Spiel kann in entweder fünf oder zehn Konferenzen gespielt werden, in denen jeder Spieler aus einer Gruppe möglicher Themen sich diejenigen heraussucht, die in seinen Augen in dieser Konferenz besprochen werden sollten. 

Durch Karten, die jeweils verschiedene Unterhändler darstellen und verschiedene Aktionen und Operationspunkte aufweisen, ähnlich wie man es aus anderen Card-driven-wargames kennt, lässt sich der Ausgang dieser Themen beeinflussen. Zum Beispiel können die drei Spieler darüber diskutieren, was mit Teilen der russischen Industrieproduktion geschieht.

Churchill will diese eher an der Westfront einsetzen, Stalin braucht diese an der Ostfront, um den Vormarsch aufzuhalten. Nachdem jeder Spieler seine Unterhändler dieser Runde ausgespielt hat, werden die ausdiskutierten Punkte nach einem bestimmten Algorithmus auf den beiden Kriegsschauplätzen der rechten Spielplanhälfte umgesetzt und die nächste Runde beginnt. Für das Erreichen bestimmter Ziele bekommen die Spieler am Ende des Spiels Siegpunkte und derjenige mit den meisten gewinnt - es sei denn er hat mehr als doppelt so viel Punkte wie der zweite, dann gewinnt nämlich dieser. In Konferenzen von solcher Tragweite will niemand über den Tisch gezogen werden. Der Krieg muss beendet werden, aber jeder will sich respektiert fühlen.
Die Kartenmechanik kennt der ein oder andere von Spielen wie Twilight Struggle, Simulationen von Kriegen sind in Brettspielen auch ein alter Hut. Wenn es Kalte Kriege oder simulierte Aufstände sind, die es zu bekämpfen gilt, ist das ungewöhnlich, aber bekannt. Aber simulierte Konferenzen, die den Krieg nur zum Thema haben? Unglaubliche Begeisterung machte sich in mir breit, thematisch unglaublich dicht und man fühlt sich so nah am Thema.

Die Siegbedingung als Alleinstellungsmerkmal, man sieht nicht häufig, dass Spieler dem Gegner helfen und ihm Siegpunkte bewusst übrig lassen. Ich war mehr als begeistert von dem Spiel, weiß aber zugleich, dass man noch mehrere Male spielen muss, ehe man ein Gefühl dafür bekommt, welche Aktion was eigentlich genau bewirkt.

https://boardgamegeek.com/boardgame/132018/churchill

Was nervt euch bei einem Spieleabend? Kartenknicker, Dauergrübler, schlechte Verlierer, .... Eine der immer wieder aufkommenden Diskussionen als Screenshots...


https://www.facebook.com/groups/brettspielenkoeln/permalink/1437807806341811/




















Wir nehmen teil am Gratis Rollenspieltag
am 24.Februar 2018
!

Eintritt frei, es bringt jeder mit was er spielen, trinken, essen möchte. Es gibt eine Einbauküche, einige Getränke und eine Kaffeekasse aus der neue Getränke gezahlt werden. In der Straße ist ein Kiosk, und mehrere Freßbuden.

U-Bahnhaltestelle Leyendeckerstr, von dort aus sind es nur 42,1 Sekunden bis zum Brettspielen Köln Cafe im Wikilokal.K in der Hackländerstr.2 50825 Köln Ehrenfeld

Meldet euch hier:
https://www.facebook.com/groups/brettspielenkoeln/permalink/1441046782684580

Oder ohne Facebook hier:  
boardorhead@brettspielenkoeln.de

Was ist der Gratisrollenspieltag?

https://www.gratisrollenspieltag.de/die-idee/wasistdergrt/

Habt Spaß!
Michael Tabel


Ein Beitrag von Tim Kampavalmistaa:

Ein wenig skeptisch war ich zu Beginn schon.

Erneut ein Wikingerspiel?? Nach Blood Rage, Vikings gone wild, Jorvik, Ein Fest für Odin und im Namen Odins ist das Genre in letzter Zeit ein wenig überfrachtet und ermüdend. Nur ein erneuter Kickstarter, um damit Geld zu verdienen oder doch etwas innovatives?

Wie gesagt, ich war skeptisch und habe mich erst einmal entschieden, den Kickstarter VIKINGAR von Jack Bro Spiele aus Kanada nicht zu backen. Als jedoch die Stretchgoals stiegen und mir auffiel wie viel Mühe man sich mit den Backern gab und mit welchen Details man hier zu Werke ging, sowie der wirklich günstige Preis von 35€ hat mich dann doch überzeugt einzusteigen.

Als das Spiel dann geliefert wurde, war ich sehr positiv überrascht! Das Material war absolut hochwertig! Es gab kleine Wikingerhaus-Meeples, speziell gestaltete Drachenboot-Meeples, tolles Artwork und auch die Spielmechanik hatte einige Features, die nicht alle Spiele bieten. 


Doch der Reihe nach.
Worum geht es in Vikingar?
Wir sind der Anführer eines Wikinger-Stammes und erkunden mit unseren Drachenbooten neue Welten. Ähnlich wie bei dem Computer-Spiel Civilization „entdeckt“ man nach und nach die Welt. Man startet auf von einer eisigen Insel in der Mitte der Karte und muss zuerst den Gefahren / Ereignissen trotzen.
Was gibt Odin einem mit auf den Weg? Gute Winde? Oder gar Ungeheuer? Alles ist mlöglich und für jede Erkundungsfahrt muss eine Ereigniskarte gezogen werden.

Bei Erfolg wird ein Stück der Karte aufgedeckt und man wird Land entdecken. Eine Küste mit Kirche? Ein Land mit einem Dorf oder einer Stadt? Ein Tempel? Oder vielleicht ein Fabelwesen mit dem man seinen Ruhm mehren kann und seinen Stamm aufwerten kann?

Man hat die Möglichkeit zu wählen. Will man die Stadt überfallen oder das Kloster? Oder ist man friedlich gesinnt und richtet hier einen Handelsposten ein, der einem langfristig Einkommen beschert oder brennt man alles nieder?

Wichtig ist es, den Ruhm zu mehreren. Hierzu gibt es mehrere Pokale, die man erreichen kann. Wohlstand, Plünderer, Kämpfer aber auch für den Verlierer gibt es einen Pokal. Irgendwie halten die Nordmänner ja zusammen. So gibt es auch einen Nichtangriffspaket im Eismeer. Man einigt sich vor dem Spiel, wie viele Pokale für den Sieg notwendig sind. Das ist die eine Siegbedingung. Die 2. Ist, man muss den Weg nach Walhalla finden.

Hierzu wagt man sich bis an den Rand der Welt, (wir wissen, die Welt ist eine Scheibe und das Meer wird von der Schlange Jörmundgand zusammengehalten). Wer findet zuerst den Pfad ins das Heiligtum der Götter?
Herzstück ist der Würfelmechanismus. Wer mich kennt weiß: ich HASSE würfeln! Ich behaupte weiterhin, dass niemand mehr Würfelpech hat als ich. Würfel- und Glücksspiele gewinne ich nie. Man läßt mich zuweilen immer sehr gerne für den „Spielgegner“ würfeln, da man dann recht sicher weiß, dass man den Kampf gewinnt.

Aber zurueck zum Spiel. Hier gibt es einen anderen Mechanismus!
RUNEN! Wie einst zu Zeiten Erik des Roten werden die Götter mit Runen befragt. Diese werden geworfen und je nachdem auf welchen Seiten sie liegen und wie sie stehen oder sich überlappen ergibt sich hieraus das Ergebnis! Klasse!

Früher gab es schon mal ein Spiel in dem man Schweine würfeln musste, aber das war wirklich mal eine Innovation.

Das Material ist weitesgehend aus Holz. Die Runenwürfel sind groß und hochwertig. Meeples für die Drachenschiffe und Häuser wurden extra für das Spiel designed.

Fazit: Das Spiel macht Spaß!
Preis / Leistung ist klasse und das Spiel hat mich überrascht. Exploration, ein wenig Worker Placement, ein wenig Kampf, ein wenig seinen Stamm entwickeln. Eine wirklich gelungene Mischung, die mit Sicherheit noch öfter auf den Tisch kommen wird!


Tim Kampavalmistaa, ist der Soundhexer, welcher den Soundtrack zu unserem Youtubeintro beisteuerte, und mich Fast um einen Punkt bei Scythebezwinger, aber nur fast! :-)

http://jackbro.com/vikingar/



Ich sah es mal, mein erster Impuls war es sofort zu kaufen, las die Rezensionen und habs verworfen. Für ein simples Quizspiel wars mir zu teuer. Außerdem sind all meine Regale voll.
Später wurde es verramscht, aber es viel in meinen 42-Tage-nichts-kaufen-Marathon und ich ließ es abermals vorüberziehen.
Klaro höre ich täglich mehrere Songs von Motorhead, so wie der Gläubige täglich seinen Rosenkranz betet, oder sich fünf mal am Tag nach Osten bückt. An irgendetwas müssen auch wir Atheisten glauben.
Und da man mein Faible für den lauten RocknRoll, meine Textsicherheit der Songs, und mein inhalieren von allem Lebensweisheiten von Lemmy kennt, bekam ich im laufe der Jahre immer weitere Devotionalien geschenkt. Nichts davon hab ich mir jemals selbst gekauft, außer die nahezu jährlichen Konzertkarten. Nicht mal das Motorhead Shirt, ich war damals so selbstbewusst in einem Manowar Shirt zu Motorhead zu gehen und wurde belächelt als hätte ich einen pinken Minirock an.
Ich bekam ein Shirt geschenkt, eine Gürtelschnalle, Poster, eine Tasse, eine Uhr, eine Miniatur, ein selbst geschriebenen Text meines damals 6 jährigen Sohnes, jede Menge Dinge mit einem Pik Ass, vieles mehr und zum endgültigen Abschied von einem guten Freund ein selbstgemachtes Motörheadbild mit den typischen Snaggletooth. Am bedeutsamsten war wohl der Backstagepass für ein Konzert, und das Händeschütteln und anstoßen mit Lemmy himselfs.
Als er starb, starb nicht nur ein alter Mann, sondern eine letzte lebende Legende, der Grund warum man keine Angst vor dem altern haben muss, schließlich rockt, säuft, vögelt und konsumierte der als alter Sack mehr als tausende 20 Jährige in ihren kühnsten Fantasien. Solche Superstars gibt es in unserer Zeit einfach nicht mehr, erst recht nicht derart beinhart authentische.
Lange Vorgeschichte zu einem simplen Quizspiel, muss aber sein, damit ich Dich emotional mitnehmen kann, was dieses doofe Spiel in mir auslöst, denn ich bekam es nun doch noch geschenkt. 
Ausgepackt. Das Zeug ist nur ein bisschen Pappe und ein wenig Plastik. Materialwert von nur ein paar Cent.
Und dann bekam ich feuchte Augen!
Alter Falter, die beiden Boxen für die Karten sind ja der NUMBER ONE AMP von Lemmy in klein! Yeah!
Und was raschelt da noch?
Ich schlucke.... Plektons von Motorhead?
Jedes ein anderes Cover auf der einen Seite und die Bandmitglieder auf der anderen, und sogar eines seiner bekantesten Hymne übers spielen?
Was steht auf dem Spielbrett? "And gambling is for fools"? 
Mein eigenes allererstes schnell gezimmertes Titelbild zur Gruppe war mit Motorheadschrift und dem Liedtext von Ace of Spades. Man war das hässlich, man unterstellte mir ich betriebe eine Naziseite. So fing mal alles an. 
Weiter ausgepackt, die Quizfragen sind gar nicht so doof wie ich dachte und nicht nur Spezialmotorheadwissen, was man mit nur drei Leuten im Universum spielen könnte. Nein, da stehen Fragen zu IRON MAIDEN, genau an dem Tag als ich aufs Iron Maiden Konzert gehe... Das Spiel ist wohl genau für mich und genau diesen Tag produziert worden! \m/
Mir schoß ein Gedanke in den Kopf, DAS WIRD DER ABSCHLUSS MEINER SPIELESAMMLUNG, besser und passender gehts nicht mehr. Der Anfang, Inhalt und ein würdiges Ende.
Aber Scheiß aufs Spiel!
Ich werde meine Gitarren und den Bass niemals mehr mit etwas anderes spielen als mit diesen Pleks. Und die Papppoxen des NUMBER ONE stelle ich genau neben die Lemmyfigur zu einem Schrein.
ich hab noch nie so viel unerwarteten Spaß bei einem unboxing gehabt!
ROCK SCIENCE MOTÖRHEAD GAME
“I’ve had a fun life for sure. Playing this will help me remember it!”
– Lemmy
The riffin’, the loudness, the drinks, the girls, the songs, the lyrics, the fights, the fuck-ups and the wins, plus much, much more…
The Rock Science MOTÖRHEAD Game includes 1,600 questions that will take you from Lemmy’s first steps into the Rock 'n' Roll
business through the awakening of the monster that MOTÖRHEAD is today.
The Rock Science research team consists of true MOTÖRHEAD fans who’ve had one goal only: to make the most authentic MOTÖRHEAD game ever!
“About f***ing time” – Phil Campbell
Round up your friends and play the loudest trivia game in the world. Three levels of difficulty and tense betting means that the novice can give the hardcore fan a fair fight.
Did you know that Lemmy was a roadie for Jimi Hendrix,
saw The Beatles at The Cavern Club and got into rock
when seeing Cliff Richard, surronded by girls, on television?
Do you know how he established the awesome and long lasting trinity with Phil Campbell and Mikkey Dee?



Das Mantra von AceofSpades gilt weiterhin und ist immer noch Gruppenregel in der FB Gruppe Brettspielen Köln. \m/
"If you like to gamble, I tell you I'm your man,
You win some, lose some, it's all the same to me,
The pleasure is to play, makes no difference what you say...
Playing for the high one, dancing with the devil,
Going with the flow, it's all a game to me,
You know I'm born to lose, and gambling's for fools,
But that's the way I like it baby,
I don't wanna live forever,
And don't forget the joker!"

http://www.musicradar.com/news/guitars/motorhead-releases-rock-science-board-game-588017

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