"Der Mensch steht das gesamte Leben im Spannungsverhältnis eines Spielenden und eines Spielers."

Ich beobachte. Mich selbst, auch andere. 

Blogger, Youtuber, Rezensionisten, selbsternannte Koryphäen.


 "Der Homo ludens - dt. der spielende Mensch ist ein Erklärungsmodell, wonach der Mensch seine Fähigkeiten vor allem über das Spiel entwickelt: Der Mensch entdeckt im Spiel seine individuellen Eigenschaften und wird über die dabei gemachten Erfahrungen zu der in ihm angelegten Persönlichkeit. Spielen wird dabei mit Handlungsfreiheit gleichgesetzt. Es setzt eigenes Denken voraus. Das Modell besagt: „Der Mensch braucht das Spiel als elementare Form der Sinn-Findung."

Ich bemerke Veränderungen.
Was mit Ihnen geschieht.
In ihrem Verhalten.
Allüren.

"Friedrich Schiller hob in seinen Briefen Über die ästhetische Erziehung des Menschen die Bedeutung des Spielens hervor und sprach sich gegen die Spezialisierung und Mechanisierung der Lebensabläufe aus. Nach Schiller ist das Spiel eine menschliche Leistung, die allein in der Lage ist, die Ganzheitlichkeit der menschlichen Fähigkeiten hervorzubringen. Schiller prägte auch die berühmt gewordene Sentenz: „Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Worts Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.“

Youtuber-Burnouts
Hausverbote
Trennungen
Dramen
Aus Spiel wird ernst,
Lebensmittelpunkt
Der tägliche Druck
Rücksichtslos
Ihre Gier, nach Aufmerksamkeit
und Pappschachteln.
Bombardements auf allen Kanälen.
Ohne Pause. 

"Aus Spiel werde »heiliger Ernst«, und wenn sich die Regeln erst richtig »eingespielt« hätten, seien sie nicht mehr ohne weiteres zu ändern und begännen ihrerseits Zwangscharakter anzunehmen. Seine Lust zu spielen kann sowohl zur inneren Freiheit des Spielerischen als auch zur fatalen Abhängigkeit eines Spielers führen."

Ich schaue mir meine Zimmer an und sie sind bis zum Rand mit Brettspielen gefüllt, die ich noch nicht gespielt habe. Ich frage mich, warum ich mir überhaupt die Mühe mache, eine Wunschliste der Spiele zu haben, die ich bekommen möchte - ich brauche sie eigentlich nicht mehr.

Mein Akquisitionstempo übertrifft bei weitem meine Spielfähigkeit, alles was ich noch dazu kaufe, ist der Stress eines sich ständig erweiternden Todos. Wenn ich zwei Jahre lang kein weiteres Spiel kaufe, kann ich trotzdem jede Woche mehrere neue Titel spielen.

An dieser Stelle denke ich, dass jeder vernünftige Mensch sagen würde: "Das ist genug".  Vernünftig wäre das aber schon vor langer Zeit gewesen. Ein kurzer Blick auf den 'Wert' bei BGG meiner Sammlung zeigt eine schlichte Zahl.   Es wird noch krasser, wenn ich denke, dass vielleicht etwa die Hälfte dieses Wertes hier unbespielt liegt und vielleicht immer wird, wenn nicht drastische Maßnahmen ergriffen werden. Es gibt so viele Spiele in meinen Regalen, dass es lächerlich ist, dass ich mich immer noch zu mehr Spielen hingezogen fühle.

Wir haben dafür einen Begriff - "das Regal der Schande".  

Es wäre eine Sache, wenn es sich nur um Brettspiele handeln würde, aber sie sind nur die jüngste Manifestation jahrzehntelanger, zurückhaltendem hortens  Ich hatte ein paar hundert Bücher bei der letzten Zählung. Ich habe  Hunderte von Filmen, die ich gekauft und nie gesehen habe. Ganze TV-Serien, die ich in Box-Set-Form aufgenommen habe und dann nie dazu kam, sie aus der Folie zu nehmen. Lass mich nicht mit meiner ungespielten Steam-Bibliothek anfangen. Das alles wächst mit einer Geschwindigkeit, mit der ich unmöglich mithalten kann.

Genug ist genug.  Das ist psychologisch nicht gesund.  Besessen von reichlich Ablenkung und doch immer auf der Suche nach etwas Neuem. Ich bin nicht besonders daran interessiert, dass dies eine Geldsparübung wird. Ich beginne ein Erholungsjahr für Heilzwecke, denn ich trage die Narben eines Kampfes mit dem Konsumismus, und die Trophäen, die ich im Kampf verdient habe, nähern sich mir von allen Seiten.

Ich glaube nicht, dass ich Erfolg haben werde. Ich glaube, ich stecke zu tief drin.   Ich denke, dass ich mich innerhalb von Monaten nicht zusammenreißen kann, und diese Spirale des endlosen, erstickenden Erwerbs fortsetzen werde. Ich weiß, dass ich das tun werde, wenn ich das nicht zu Papier bringe, also bekommst du das in deine Augäpfel gesteckt.

Ich war noch nie ein Fan dieser Art von Übungen, denn ich finde normalerweise, dass sie das Gegenteil von dem erreichen, was sie erreichen sollen. Ich finde dann andere Ablenkungen.

Zuerst und vor allem dann muss man die Endziele eines solchen Projekts berücksichtigen.  Es reicht nicht aus, eine Herausforderung zu stellen - diese Herausforderung muss mit einem bestimmten Ziel im Hinterkopf sein, sonst untergräbt die Realität die Ziele. Wir müssen uns darüber im Klaren sein, was wir zu tun gedenken.

Hier ist also mein Ziel:
Ich möchte eine gesündere Beziehung zum Konsumverhalten entwickeln, indem ich das, was ich habe, und nicht das, was ich (vorübergehend) will, schätze.

Und ich werde das bis dahin tun:
Nicht unnötige Dinge kaufen, während ich andere unnötige Dinge bereits zur Verfügung habe.

Ich möchte hier einen Schwerpunkt auf den Konsumismus legen, denn ein solches Selbstverbesserungsprojekt steht auch etwas im Widerspruch meinen Zielen. Ich möchte mir hier nicht ganz die Hände fesseln, nur für den Fall, dass ich die Möglichkeit habe, ein besonders interessantes Spiel zu erwerben. Ich werde Ausnahmen machen.

Aber abgesehen davon:
Keine neuen Brettspiele, während ich ungespielte Brettspiele in meinen Regalen habe.

Keine neuen Videospiele, es sei denn, ich spiele alle, die ich bereits habe. Dies gilt für Steam, Wii, Playstation usw. und auch fürs Smartphone. Keine neue Software im Allgemeinen, es sei denn, ich brauche sie wirklich, um eine bestimmte arbeitsbezogene Aufgabe zu erfüllen.

Keine neuen Filme oder Fernsehsendungen, bis ich die gesehen habe, die ich habe.
Keine neuen Hobbys. Punkt.
Keine neuen Alben, bis ich alle gehört habe, die ich besitze.

Eine Sache, mit der ich einige Schwierigkeiten haben werde ,ist das konsumieren von Netflix, Spotify, YouTube-Abonnements und Podcasts. Ich möchte nicht die Glückseligkeit der Entdeckung verlieren, die dadurch entsteht, dass ich einen neuen Song höre, den ich mag, und herausfinde, dass er von einem erstaunlichen Künstler stammt. Meine Regel für YouTube wird wahrscheinlich "keine neuen Abonnements" sein, und ebenso für Podcasts.

Problematischer ist der ständige Zustrom von Inhalten, die über das Internet kommen - Blogs, Websites und Social Media. Ich habe in letzter Zeit den Wert einer Social Media-Präsenz auf Dingen wie Twitter in Frage gestellt - während es viele Leute gibt, mit denen ich gerne chatte, scheint es nie, dass ich das Engagement habe, das die Aufmerksamkeit verdient, die ich ihm schenke. Sollte das Internet selbst als eine Quelle von Medien betrachtet werden, die sorgfältig eingeschränkt werden sollten?  Ich könnte leicht ein Ruhejahr mit nichts anderem als Facebook und untätigem Scrollen verplempern, aber das ist nicht das, was ich hier erreichen will.

Es gibt jedoch eine Gegenphilosophie, die all dies unterschreiben wird. Ich werde nicht bei Dingen bleiben, die mir keine Freude bereiten. Ich bin jetzt über fünfzig Jahre alt - statistisch gesehen könnte ich jede Minute tot umfallen. Ich bin sehr daran interessiert, die angesammelte Fülle meines Besitzes zu erforschen. (Ziemlich frei übersetzt und für gut befunden und verwoben aus diesem Artikel)

https://www.kloster-vinnenberg.de/05--10-08-2018-sommerakademie-c-g--jung.html
https://www.kloster-vinnenberg.de/images/upload/file/flyer-sommerakademie-c-g--jung-kloster-vinnenberg-1.pdf
Ich wollte das Spiel seit Jahren schon haben, also einfach nur besitzen, weil ich die PC Version damals auf meiner Festplatte hatte. Nach ein paar Monaten ablagern in meinem Regalen kommt es nun erstmalig auf den Tisch... und wir staunen nicht schlecht.

Der erste Eindruck hat uns überwältigt, die fette Schachtel in Übergröße ist zur Hälfte voll mit Pappe und der Rest ist voll mit Plastik.
Die Anleitung sagt immer wieder, was man an Kartenstapeln und Spielmaterial alles NEBEN die Karte legen soll. Scherzkekse, wenn man es auf einer Tischtennisplatte spielen würde vielleicht. Die meinen das ernst, man soll es auf dem Boden spielen. Da sähe man wenigstens auch das andere Ende der Karte. Man muss eh ständig aufstehen und drum herum laufen. Silke meinte sie holt Ihr Brille, sie sähe nichts. "DU bist doch kurzsichtig?"... "Ja, is ja alles so weit weg! " :-)
"Note: The RailRoad Tycoon board itself is gigantic (91x114cm) and requires a huge table or playing on the floor."

















Witzigerweise meint eine Rezension auch, das es auf dem riesigen Spielplan eng zu geht... und es stimmt...

Das Spielbrett setzt sich zusammen aus DREI riesigen Spielberettern, defini tiv zu breit für die normalen 90cm breiten Tische.Aber ist bei dem Gigantismus auch etwas spielbares in der großen Schachtel?

Der erste Eindruck hat uns überwältigt, die fette Schachtel in Übergröße ist zur Hälfte voll mit Pappe und der Rest ist voll mit Plastik.

Selbst auf Silkes breiteren Tisch lappen die drei Spielpläne über den Tisch. Selbst nur eines der drei Pläne ist noch dreifach geteilt und ist einzeln schon größer als so manches normale Spiel. 3x3 Spielpläne... und dann noch das ganze Plastik als Deko!

Beim lesen der Anleitung wurde ich stutzig, wie jetzt, der ganze Miniaturenkrempel mit den Wasserhäusschen für die Dampfloks, die Kohlelager, die Gebäude und die Weichenschilder sind nur.... DEKORATION? Denn diese dienen "nur" als Rundenzähler?

Meine Erwartung leicht gebremst, spielten wir los.

Es gibt vom Spiel auch noch einen Nachfolger, das Spiel ist identisch, hat ein paar Regelverbesserungen und zwei Felder auf dem Plan sind besser geballanced. Wir spielten erst mal bewusst die erste Revision.

Eine Proberunde an einem Freitagabend hinter uns gebracht, dank der deutschen Anleitung haben wir lange gebraucht und zudem falsch gespielt. Ich merkte bald, warum mein Vorbesitzer auch die ausgedruckte englische Anleitung dazu legte. Merke, Anleitungen sind entweder in englisch, oder falsch.

Als erstes hab ich Stefan den Krempel auf meinen Küchentissch gekippt und wir waren wir kleine Jungs und haben erst mal völlig ohne Spielregeln, nur mit dem Plastikmaterial gespielt. Angefixt sofort eine Runde nach Ostern geplant, Esther und Nikolaj sind dabei. Gespielt wird bei Silke weil meine Wohnung dafür zu klein ist. Ich hab beim schwimmen Andreas davon erzählt, er hat den 6ten Platz für sich reservieren lassen.Wir werden mit der Regel der zweiten Auflage spielen.

Vorab noch zu den verschiedenen Versionen.

Das Spielbrett ist einfach riesig, aber obwohl die Schienenteile fast schon zu klein sind, hat man trotzdem kaum genug Platz. zudem spielt man die ganze Zeit im stehen, weil man im Sitzen am Ende des Spielplanes kaum etwas sieht. Zusätzlich läuft man nur zu zweit die ganze Zeit um den Tisch herum, weil man nirgends dran kommt. Das Spiel zu zweit ist cool, hat kaum Downtime, aber auf der riesigen Karte, kommt es kaum zur Interaktion. Dafür ist das Feld einfach zu groß, jeder baut so für sich. So ab vier Spieler machts Spaß, ich würd her immer zu vollen 6 Spielern spielen.

Achja, die zweite Auflage vom Spiel ist ein paar Zentimeter kleiner, passt dann wohl auf deutsche Tische.

Worum gehts?
Wir sind Eisenbahner und bauen Strecken zwischen den Städten, zugleich transportieren wir farblich PASSENDE Ware von einer Stadt zu nächsten. 

Alles kostet Geld, wir starten alle mit NULL Dollar und können nur Aktienpakete herausgeben, und um so mehr, um so mehr Dividenden müssen wir von unseren Einnahmen der Ware wieder abgeben.

Spielt sich wie ne Excelliste, bemerkt man aber nicht, ist nicht so kopflastig wie die 1830er Serie, macht Spaß. Interaktion gibts dann aber doch, denn es kommen Operationskarten hinzu, und die wählt der Starspieler. Und dieser wird in einem Bietverfahren ermittelt.

Achtung, das ist eine der Spielmechaniken die man zu Beginn als nicht so wichtig einschätzt, liegt die Richtige Karte aus, kann diese aber Spielentscheidend sein. Es gibt sogar mindest eine richtig gute Kombination. Würde ich eine der Karten sehen, würde ich sie allein deswegen schon ersteigern, damit niemand die Kombo erhält.

Wir bauen also so herum, immer auch um den Tisch herumlaufend, darüber schwadronierend ob man nicht lieber doch auf dem Teppichboden spielt. Silke gewinnt und will es sofort ein drittes mal spielen.

Die Regeln selbst sind eher einfach, das Spiel wird wohl komplexer, wenn 6 Spieler mitspielen. Zudem gibts noch zwei unterschiedliche Eventdecks, also Karten mit zusätzlichen Regeln. Netterweise gibts das eine fertig als PrintnPlay, und das andere hab ich auch.

Da finde ich bei BGG eine Erweiterung, und zwar NOCHMALS einen 3mal3 Spielplan, und zwar den fehlenden Westen der USA, und sogar eine Regel wie man beide zusammen spielen kann.


Uff... da gibts noch weitere Erweiterungen, um nach unten noch Mexiko anzubauen, und nach oben noch Kanada.Damit bliebe nur noch der Wohnzimmerboden, aber man müsste erst die Möbel wegräumen. Und da ist noch Europa und Asien zu haben. Jaja, is klar.

Das Spiel gefällt ist wegen dem Eisenbahnthema sehr thematisch, aber ich hadere immer noch damit, das der geile Miniaturenkrempel nur Deko ist. Aber auch da habe ich was gefunden. Ich klickte weiter durch BGG, finde die Anleitung zur Erweiterung und siehe da, dort gibts noch weitere Erweiterungen und die "Deko" Miniaturen bekommen doch Funktionen. YEAH!

Das eine ist ein Depot, so das man Ware lagern kann, mein Wasserturm betankt die Loks nochmal, so das sie zweimal fahren dürfen, das Gebäude ist ein Hotel, welches mit Waren beliefert werden möchte, usw.
Silke meinte ich dürfte das Spiel niemals verkaufen, sollte die Schachtel zur Sicherheit direkt bei ihr lassen. Dauerhaft. Ich versuche bereits die Erweiterungen zu bekommen. :-)

Normalerweise spiele ich kein Spiel zweimal hintereinander, aber meine Mitspielerin bestand am nächsten Tag darauf es nochmals zu spielen.
Wenn wir das zu 6 durch haben, kann ich als nächstes 1830 auf dem Tisch bringen. Das ist quasi die nächste Stufe der Eisenbahnspielevolution zu Railroad Tycoon.

Rezension bei Hal9000
https://de.wikipedia.org/wiki/Railroad_Tycoon_(Brettspiel)


Worum gehts bei unter 100 Sekunden?
Wir stellen unsere Perlen aus unseren Regalen vor!
Der Name ist Programm!  
Hier der Trailer!

Glück Auf! - Das große Kartenspiel (BGG 7.2 - 2 bis 4 Spieler, ca. 50-80 min.)


Den Schachtelaufdruck muss man ernst nehmen denn dieses Spiel ist nicht nur eine abgespeckte Version den Brettspieles, sondern ein eigenes Spiel mit dem selben Thema, und es ist tatsächlich groß und braucht sehr viel Platz auf dem Tisch. Zu zwei Spielern war schon unser Esstisch voll an dem wir sonst zu 6 spielen. Mit 4 Spielern wurde es richtig eng auf dem Tisch!
Und das Spiel macht Spaß. Es ist kein Stichspiel sondern man baut mit den Karten ein Brettspiel auf. Quasi den zweiten Teil des Brettspieles. Im Brettspiel fördert man die Kohle aus der Erde, in Kartenspiel transportiert man die Kohle weg.

Rezi: https://www.spieletest.at/gesellschaftsspiel/24235/Gl%C3%BCck-Auf---Das-Grosse-Kartenspiel
BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/192945/coal-baron-great-card-game
Erklärvideo: https://www.youtube.com/watch?v=b_iMgILfq4Q


Adrenalin (BGG 7.2 - 3 bis 5 Spieler, ca 30-60 min.)


Ein Ego-Shooter als Brettspiel so wie man ihn vom Computer Counterstrike her kennt. Jeder hat einen Charakter, man kämpft gegeneinander in einem Dungeon, sammelt Waffen und Munition und ballert sich gegenseitig ab. Wer übrig bleibt hat gewonnen. So einfach ist das. Und doch soviel Spaß macht das. Denn Adrenalin hat keine lange Aufbauphase, es geht sofort los und es zählt jeder gegen jeden, da wird nicht lange gefackelt entweder man drückt ab oder wird abgedrückt. Mehr Interaktion geht nicht. Nichts für Harmoniesüchtige!

Und gerade aktuell ist ein "DLC" rausgekommen!

Rezi: https://www.spielkult.de/adrenalin.htm
BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/202408/adrenaline
Erklärvideo: https://www.youtube.com/watch?v=a_3-QWkMI5s



Askin 4 Trobils (BGG 7.1 - 2 bis 8 Spieler, ca. 15 min pro Spieler)

Der Spieldesigner mag Orange, er mag Möhrenkuchen und Science Fiction Raumschiffe!

Und er mag schnelle Workerplacements ohne große Downtime. Jeder hat zu Beginn nur ein Raumschiff, das bewegt er von seiner Raumstation aufs Runde Spielbrett, und wenn man kein Schiffchen mehr hat ist die einzige mögliche Aktion eine Leeraktion in dem man alle seine Schiffe wieder zurück holt.

Als Aktionsfelder gibts unterschiedliche Rohstoffe, Fallen, Charaktere, oder zusätzliche Raumschiffe. Ist ein Aktionsfeld belegt, "bumpt" man seinen Mitspieler raus und der bekommt sein Schiff und damit eine Aktion geschenkt. Es darf also verhandelt werden, bei 8 Spielern wirds dann schon mal laut und spaßig. Den heimgeflogenen Krempel tauscht man gegen Aufträge und die geben Siegpunkte und in der Galaktischen Mitte auch noch Credits.

Klingt simpel, ist es auch, ist schnell erklärt, lässt sich mit 7, mit beiliegendem Promo mit bis zu 8 Spielern spielen und doch muss man taktieren.

Es sollte noch eine Erweiterung kommen, aber die Spieldesigner verdienen Ihr Geld momentan als Grafiker. Stef ist immer mal mit denen in Kontakt aber man weiß nicht ob da noch etwas kommt.

Rezi: https://www.kickstarter.com/projects/1205300753/asking-for-trobils?lang=de
BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/156442/asking-trobils
Erklärvideo: https://www.youtube.com/watch?v=e7ghD9sIq-w (english)

In drei Wochen dann das "haarige Hitler Shushi!" ;-)


Die CologneVention
SpielCafe, Messestand in Essen,
größtes Brettspielpicknick...
Think Big!

Bisher steht ein erster Termin.
24.Februar 2019
Es gibt einen potentiellen Raum.
Es gibt ein Orgakernteam.
Die Finanzierung scheint möglich.
Es gibt eine Zusage meines Stargasts.
Es gibt ein brainstorming mit allen die ich in und um Köln finden konnte.... weiteres folgt.

Lasst uns Spaß haben!

CologneCon.de
CologneVention.de





Fotos von Anuschka Hartmann
Dies ist ein Experiment!

Spiele sollte man mindestens in jeder möglichen Spieleranzahl gespielt haben, um überhaupt beurteilen oder gar verurteilen zu können, ob ein Spiel etwas taugt. Tue ich normalerweise auch.

Da es aber immer mal wieder die Diskussion gibt, wie angeblich journalistisch mies so mancher Rezensionist rezensioniert, versuche ich es nun mal genau andersherum und stelle es von den Füßen bewusst mal auf den Kopf.

Ich erstelle einen Artikel eines Spieles, welches ich weder gespielt, noch die Anleitung gelesen, kein Video geschaut, keine Rezi gelesen und nicht mal die Schachtel gesehen habe, und zwar in unter 100 Sekunden. Dazu vermische ich dreist per copynpaste die kurzzeiligen Adhoc-Antworten von Auschka, Marc und Alex auf meine Frage  und deren Fotos aus einer Facebookdiskussion. Dies wird einer Hommage und ich bedanke mich bei den dreien!
Hier der Link zur Originaldiskussion:

Ich mache noch ein zweites Experiment.
Nehme ich nämlich sachliche Überschriften zu meinen Artikeln, habe ich im manchmal nur 100 Views , denke ich mir völlig verblödete Clickbait Überschriften aus, sind es manchmal über 7.000 Leser!

edit: Diesmal ist die Überschrift des Artikels aber Programm! Das Experiment funktioniert. Da ich nicht wusste ob die drei überhaupt öffentlich genannt werden wollten, hatte ich es zuerst bei den Vornamen belassen. Selbst Recherche und Klärung der Nutzungsrechte benötigen allein mehr Zeit als nur 100 Sekunden. Hundert Sekunden lässt man sonst jemand mindestens Zeit zum antworten. Also das sollte man auf gar keinen Fall machen!  Auch dies fiel unter den Zeitdruck des Experiments "Wie man es nicht machen sollte!".  Bei den dreien habe ich mich darauf verlassen, dass sie Ihren Kram öffentlich in meine Gruppe gepostet hatten. Anu durfte ich für die Fotocredits in die Öffentlichkeit zerren.

Momentan fixt mich meine 100 Sekunden Idee total an. Ich rühre also nochmals ziemlich offensichtlich die Werbetrommel. Hier gehts zu unserem kommenden 100 Sekunden Videoprojekt! http://www.brettspielen.koeln/2018/11/100-mal-100-mal-unter-100-sekunden.html

Btw, ich brauche noch ein Spiel welches man in exakt 100 Sekunden spielen kann!

Foto von Anuschka Hartmann

Captains of the Gulf

(2-4 Spieler, ca. 2 Stunden, Ab 12 Jahre)
Endlich mal nach zig Varianten von immer dem selben Thema Wikinger, Zombies, Raumschiffe, und Ackerland mal ein neues frisches Thema. Es geht um Fischfang! Das schreckt so manchen Veganer ab, lockt aber die Hobbyangler!

"Das Spielmaterial ist sehr schön und das Spiel hat einige gute Mechanismen, welche man teilweise durch andere Spiele von Spielworxx bereits kennt. Captains of the Gulf nutzt ähnlich aufgebaute Aktions-Karten wie La Granja."

Bei einem guten Spiel wie La Granja kopiert, ist besser als schlecht gemacht, und Spielworxx macht ja keine schlechten Spiele, oder?

Foto von Anuschka Hartmann
"Wir fanden den Verlauf des Spieles etwas eintönig. Es gibt nur eine Möglichkeit zu Punkten und dieses wiederholt sich in der gleichen Reihenfolge immer wieder. Geld- und Aktionsmangel sowie Kartenglück (und Pech) führen dazu, dass man wirklich harte Entscheidungen treffen muss und nur wenig Investitionen umgesetzt werden können - wie das eben so ist in der Fischereiwirtschaft: das ist ein hartes Geschäft."

"Ob das spielerisch nun Spaß macht? Hm."

"In der gestrigen Runde ist ein Spieler aus einem anfänglichen Tief über sicher mehr als 30 Aktionen nicht mehr rausgekommen. Wenn man Anfangs nicht schnell an Geld kommt hat man es sehr schwer. Varianz im Spiel ist wirklich wenig. Ein Problem ist auch, dass man in der ersten Hälfte mehr Bonusaktionen ausführen möchte aber nur eine pro Runde ausführen kann. Später, wenn man sie nicht mehr wirklich braucht bekommt man einen zweiten Marker und kann zwei pro Runde ausführen. Er lag aber dann auch schon sehr weit hinterher, so dass es nicht mehr wirklich was genutzt hätte."

Foto von Anuschka Hartmann
"So hat dann der Spieler mit der günstigen Starthand gewonnen. Ggf. wäre es sinnvoll, die Starthand zu draften, aber das sieht die Anleitung nicht vor. Hinzu kommt: Teils fragliches Regelwerk und eindeutig zu wenig Markierplättchen."

"Enormes Ziehglück, keine Variabilität, dadurch wenig unvorhersehbare Interaktion."

"Für ein abschließendes Fazit müsste ich es nochmal spielen.  Allerdings bin ich nach der ersten Partie eher enttäuscht als begeistert." "Ein Mitspieler sagt, er muss es nicht unbedingt noch mal spielen."

So... 117 Sekunden, ich musste die Fotos noch hochladen. Die Zeit für die Korrektur von Tippfehlern Und Layoutproblemen spare ich mir ja eh immer.

Man bekommt eine Rezi und einen Verriss also in knapp 2 Minuten hin, ohne zu wissen worüber man überhaupt redet. Urteilt selbst, ist solch eine Info nun völlig wertlos? Kann man sie von der üblichen Machart  unterscheiden?

Das Spiel kann gut sein, wie gesagt ich kenne es nicht. Es hat 8/10 Punkten bei BGG und wäre damit eher ein Knaller. Zig meiner Lieblingsspiele haben deutlich weniger bei BGG bekommen. Kann man BGG immer trauen? Das Spiel ist neu, wie wenig Spielervotings (jetzt sind es gerade mal 33) genügen eigentlich die öffentliche Meinung mit solch einem Rating zu verzerren?

Es folgt evtl. ein zweiter Artikel mit den unerwarteten Ergebnissen!

Zuerst werden ich das Spiel nun versuchen mehrfach in mindest,- und maximaler Spieleranzahl zu spielen. ;-)

https://boardgamegeek.com/boardgame/255455/captains-gulf
Noch ein weiterer YoutubeKanal?
Wozu das denn?

Wir versuchen was neues, Videos in

Zum 100. Jubiläum unseres Kölner BrettspielCafe hauen wir nach und nach  100 Videos raus die alle unter 100 Sekunden sind. Damit wir niemanden vollspammen, tun wir dies immer nur höchstens alle 3 Wochen mal und immer nur drei Videos in einem Beitrag. Versprochen!

Noch ein Versprechen, wir lehnen jede Beeinflussung von Verlagen ab und nehmen keine kostenfreie Rezensionsexemplare an. Die ersten Videos sind noch nett, aber wir werden definitiv auch Spiele verreißen und die Gründe nennen. Werbeartige Lobhudelei gibts in der Branche genug.

Warum 100 Sekunden?
Wir haben uns die Viewzeiten auf Youtube angeschaut.  Die mittlere Zeit bis die User wegklicken liegt bei knapp 2 Minuten. Wir haben auch mit anderen Youtubern und vielen Spielern gesprochen wie sie Videos über Brettspiele konsumieren. Auch die Analysen bestätigen, dass viele oft nur hinten zum Fazit scrollen, und wissen möchte ob ein Spiel gut oder schlecht ist. Erst wenn man es gekauft hat oder spielen möchte, schaut man sich ein halbstündiges Video komplett an. Also hatte ich spontan die Idee, machen wir doch ein Format draus und versuchen in unter 100 Sekunden so viel wie möglich über den Inhalt einer Spielschachtel zu erzählen.


Wir kaufen gern auch gebrauchte Spiele, in der Brettspielen.Köln Gruppe finden blitzschnelle preiswerte Verkäufe und "ab 1 Euro" Versteigerungen statt. Da muss man fix sein, möchte sich schnell informieren und mal nur ein Fazit wissen. Ich hatte auch mein eigenes Nutzverhalten beobachtet. Meist scrolle ich bei den Videos von anderen  sofort bis ans Ende, und möchte nur das Fazit und mal die Pöppel und das Brett sehen.

Außerdem schaue ich oft die Tagesschau in deren "Tagesschau in 100 Sekunden" und finde das genügt mir oft an täglicher Dosis Trump, Erdogan und AfD. Auch weil Videos an der Smartphone Flatrate saugen, ist man für kurze Videos froh.

Was wollen wir zeigen?
Den Inhalt der Schachtel, gerade soviel, das man nicht die Katze im Sack kauft, mit kurzem Statement von uns. Wieviele Mitspieler? Ab wieviel Jahren? Straßenpreis? Gibts ne Erweiterung? Machts Spaß? ect.

Was soll es nicht sein?
Keine Rezensionen, keine Spielerklärung, kein Spielaufbau, keine Strategietipps, die gibts an anderer Stelle schon reichlich. Das können die Kollegen viel besser.

Wir sind völlige Anfänger, gar nicht so einfach, wie man an unseren ersten holprigen Versuchen sieht. Aber wir haben gleich 100 Videos mit 100 Sekunden auf einmal gedreht. Nach 10.000 gedrehten Sekunden und 1000.000 Sekunden zum schneiden bekommen wir hoffentlich etwas Routine. :-)

Lacht uns ruhig aus, wir hatten beim drehen Spaß und uns beim schneiden fast in die Hosen gepinkelt vor lachen... :-)

Hier gehts zu Teil 1
1. Glückliche Adrenalin Trobils in 100 Sekunden!
Manchmal helfen Flavourtexte und die einführende Story dabei, sich in die thematische Situation eines Spiels einzufinden und vor allem im Spiel mit Kindern kann damit tatsächlich etwas aufgebaut werden, was Spannung knistern lässt. Die Bilder auf den Karten und dem Spielplan sind häufig aufwändig gestaltet und sollen ebenfalls die Stimmung des Spiels weitergeben - seien es die cthullhoide Bedrohung bei „Arkham Horror“ oder die Macht der Zaubersprüche bei MAGIC. Andere helfen sich mit einem thematischen Soundtrack, der bei einigen Escape-Room-Spielen via App gleich mitgeliefert wird. Doch kann man das auch bei einfachen Kartenspielen erreichen?

Story vs. Mechanik

Die Story hinter dem Spiel wird ja meist recht stiefmütterlich betrachtet - ob man Felder beackert, als Wikinger Siedlungen überfällt oder als Fliesenleger Wände verkleidet, irgendwie geht es im Spiel irgendwann unter und verschwindet hinter der Spielmechanik und den Punkten, die es zu erhaschen gilt. Während man bei einer Runde „Winter der Toten“ evtl. noch eine Bedrohung durch die Omnipräsenz von Zombies aufbauen kann oder sich bei „Pandemie“ tatsächlich einer virtuellen Bedrohung durch eine sich gefühlt unaufhaltbare Epidemie entgegengestellt sieht, geht die Story bei den meisten anderen Spielen eher unter. Wer fühlt sich bei „Half Pint Heroes“ tatsächlich in eine Schlägerkneipe versetzt und wer fühlt bei Imhotep tatsächlich die dauerhaft brennende Sonne und den fliessenden Schweiß beim Pyramidenbau?

Fight for your right .... to party!

Sechs Spieler haben je 13 Karten
Nehmen wir doch mal das kleine Spielchen „Party Bugs“ von abacus, entwickelt von Martino Chiacchiera. Die Hintergrundgeschichte ist schnell abgetippt:

„Die Kakerlaken sind los und feiern eine wilde Kostümparty bei euch. Spielt eure Karten clever aus, um möglichst die Kakerlaken mit niedrigen Werten in eure Auslage zu bekommen. Zwei Kakerlaken mit gleichen Werten könnt ihr sogar komplett loswerden. Am Ende gewinnt der Spieler mit dem niedrigsten Gesamtwert in seiner Auslage.“

Ein Satz für die Story, obwohl die Stoff für ein ganzes Kinderbuch hergeben könnte?
Versuchen wir doch mal in Worte zu fassen, was uns die von Michael Menzel so herrlich illustrierten Karten erzählen:

Die verschlafene Maus kann es nicht fassen, schon wieder feiern die Nachbarn eine Party. Verschlafen zündet sie ihre Kerze an und tritt vor die Tür, an Schlaf ist nun eh nicht zu denken. Sie betritt den Ballsaal der Kakerlaken, die eine ausgelassene Kostümparty feiern. In der Mitte des Raumes erstrahlt die an die 1970er erinnernde Disco-Kugel, sie reflektiert das Licht der auf sie gerichteten bunten Strahler und erzeugt ein fulminantes Lichtspektakel. Auf der Tanzfläche tummeln sich derweil hunderte Schaben in vielerlei Verkleidung und tanzen ausgelassen zu Discoklassikern von Abba, den Bee Gees und John Travolta & Olivia Newton-John. Gerade wirbelt ein fescher Vampir das Rotkäppchen in einer wilden Drehung knapp an dem am Rand stehenden und Bowle schlürfenden Monster von Frankenstein vorbei. Ein Vampir schmiegt sich an Catwoman und Prinzessin Leia und Kleopatra hotten mit Napoleon und Harry Potter ab.
Der Party-King sprengt die Party

Immer mal wieder öffnen die Paare die Mitte des Raumes unter der Kugel und einzelne Paare mit exakt gleichen Kostümen treffen sich zu einem Synchrontanz, der dem Kultfilm Pulp Fiction entnommen zu sein scheint, und verlassen danach gemeinsam die Tanzfläche, und gelegentlich treffen auch unterschiedliche Charaktere aufeinander, die sich wie bei einem Blind Date erstmal aufeinander einstellen und dann ebenfalls, meist kichernd, in dunkle Ecken verschwinden. Der Star des Abends ist jedoch Party-King, der in seinem Elvis-Kostüm fulminante Hüftschwünge zeigt und dabei die anwesenden Jungs und Mädels mit seinem Blick so sehr betört, dass er nach jedem Auftritt gleich jeweils drei von ihnen von der Tanzfläche in sein Separee lockt.

Nach und nach verschwinden immer mehr Paare und Gruppen von der Tanzfläche und bevölkern die Bar, die dunklen Sitzecken und die Balkone - der DJ schaltet um auf Schmusesongs und aus den Boxen haucht Serge Gainsbourg sein „moi non plus“ als Antwort auf das „Je t’aime“ seiner Partnerin Jane Birkin. Nur die Maus seht noch allein im Eingang - und beschliesst, dass nun wohl der perfekte Zeitpunkt ist, wieder ins Bett und endlich in das Reich der Träume zu gleiten.

Blind Date - eine Mini-Erweiterung vom abacus-Katalog

Und schon haben wir eine wunderbare Story zu einem Spiel, das bei uns seit ein paar Wochen regelmäßig auf dem Tisch liegt.
Ich war ja dieses Jahr spontan etwas messemüde und entgegen aller Erwartungen dann doch abstinent.

Beim ergründen warum, war ein Grund, weil ich bereits auf über 1.000 Schachteln hocke, ca. dreimal so viele unterschiedliche Spiele gespielt habe und irgendwie kaum noch Innovationen entdecke.


Immer wieder Wargames, Eurogames, Rollenspiele, Stichspiele ect. immer wieder die selben Spielmechaniken, crawlen, drafting, würfeln, Deckbuilding, Setcollection, immer wieder die selben Themen, Raumschiffe, Zombies und Wikinger usw..


DasHü und ich blödelten gerade per Chat über eine seiner Ideen rum, bzw, ich blödelte alleine über seine Idee herum, dabei wollte ich seine Ursprungsidee einer Hilfe für Anleitungen nur steigern. 

Nun bin ich ...gedanklich noch  alleine... bei einem Brettspielgenerator angekommen und mein Scherz ist gar nicht mal so abstrus. Schließlich werden seit 20 Jahren mit Programmierbaukästen wie Microsoft Visualstudio oder Eclipse PC Software und Apps nahezu ohne Programmierkenntnisse zusammengeklickt.
Nimmt man nun von BGG die Liste mit den besten Spielmechaniken, sortiert diese nach Spieleranzahl und Genre, Eurogame, Wargame, Rollenspiel, Stichspiel, ect. und würde die beliebten Themen Raumschiffe, Zombies, Wikinger usw. mit etlichen freien Illustrationen und einer variablen Kramerleiste anbieten...
Fertig wäre der Brettspielgenerator!
Was noch einfacher ginge wäre zuerst mal ein Brettspielnamensgenerator!
Welche Schlagworte müssten da drin sein?

Dice, 
Settlers, Star, Wars, Dungeon, Kingdom, Space, Rune, Epic, Tiny, Lord, Tribes, Empire, Struggle
...
Das wird ein LiveArtikel, mir und euch fällt bestimmt noch etwas zu dem Thema ein...  :-)

Martin meint
"Dann musst du nur noch eine AI einbinden die dir die besten Regeln zusammen knüpft, und das Spiel ein paar tausend Mal testet. Und schon fällt am Ende eine fertiges Brettspiel heraus."

Andre schreibt:
"Es waren erstaunlich viele Copycat-Produkte auf der Messe, wenn man unter die Oberfläche gesehen hat. Mal abgesehen von den üblichen Zombie/Crawlern, bei denen ich micht echt frage, wieviel wir davon wirklich noch brauchen, waren da eine ganze Reihe von Spielen die ich so schon mal gesehen hatt, mit nur leicht veränderter Optik zum Originalspiel und praktisch keiner eigenen neuen Idee, die diese Neuauflage gerechtfertigt hätte. Dafür stechen die Perlen da umso mehr raus."

Dennis habe ich wohl viel zuwenige Smilies in den Artikel getan:  ;-)
"Weder VisualStudio noch Eclipse sind "Programmierbaukästen" in denen man "nahezu ohne Programmierkentnisse" Apps "zusammenklickt". Und genau dieses falsche Verständnis scheinst du auch von Mechanismen zu haben. Wir kennen alle Mechanismen wie Worker Placement oder Dice rolling aber die Schwierigkeit besteht doch bei der Integration und der Verknüpfung der verschiedenen Mechanismen. Nicht umsonst werden Spiele tausende Stunden lang getestet bevor diese auf den Markt gebracht werden."

Michael schrieb dies:

Friedemann Friese hat mit 504 so etwas ähnliches initiiert und es war nicht besonders beliebt. Ebenso hat er in Fremde Federn bekannte und beliebte Elemente zu einem neuen Spiel verwoben, was auch nicht so eingeschlagen ist. Ein gutes Spiel bietet also ein schwer zu bestimmendes „Mehr“. Gut so! Ich suche auch stets nach neuen Ideen. Gut ist, dass mit Les Poilus oder Holding On schwierige Themen auch in der Spielwelt ankommen. Ihrem Erfolg steht das Thema womöglich im Weg, was schade ist. Ganz wichtig ist aber auch hier, dass die Spielmechanik zum Thema passt und Spielfreude bietet.

Stefan Robert hat dazu folgende Meinung:
"
Der Artikel trifft genau den Nagel auf den Kopf. 👍 Ich habe seit langem den Verdacht, dass viele Spielautoren ... solche Generatoren benutzen, die "Alte Ideen" neu zusammen würfeln . 😕 Geniale neue Spiele, die DAS BESONDERE ETWAS haben sind selten. Viele Spiele sind in diesem Sinne für mich GLEICH und auch gleich LANGWEILIG . (Ich) WARTE auf die Fortsetzung vom "eisernen Thron" und auf neue Spiele die mich begeistern."

Burn brennt:
"Ein guter Artikel, der eine Interessante Diskussion gestartet hat. Ich finde die Antwort von Michael, die du auch nach deinem Artikel zitiert hast, passend. Dieses Jahr kommen vereinzelte Spiele wie „Holding On“ raus, die mehr sein wollen als reine Unterhaltung. Und das wird im Moment eine spannende Entwicklung im Bereich Brettspiele. Neben der stetig tollen Tatsachen, dass Personen unbefangen analog zusammenkommen, um gemeinsam Spaß an einem Spiel zu haben, werden Brettspiele jetzt zu einem Kulturgut? Erste Diskussionsrunden auf der Spiel widmeten sich der Thematik. Und hier wird es, wie ich finde, interessant. Das klassische Brettspiel versucht in den letzten Jahren mehr als ein reines Unterhaltungsmedium zu sein. „Holding On“ oder auch „Ecogon“ bzw. „Railroad Underground“ zeigen auf, wie neben dem Spielspaß auch Bildung Teil von Brettspielen wird. Das sind für mich die „Innovationen“ im Brettspiel Bereich. Nicht neue Spielmechaniken, sondern Brettspiele, die versuchen mehr zu sein, aber zeitgleich ihrem Kern, Spaß zu bereiten, treu bleiben. Ich würde mich auf jeden Fall freuen, wenn es demnächst viele gute neue Spiele vielleicht mit einer politische Message oder als Satire auf den Markt schaffen. Es würde dem Unterhaltungsmedium Brettspiel auf jeden Fall nicht schaden.


Michael meint noch:
"
Ich finde interessant, wie unterschiedlich „Neu“ definiert wird. Klaus Teuber bringt jede Menge Catany-Spiele raus. Sie finden ihren Markt, auch wenn das Grundprinzip gleich bleibt. Offenbar gibt es viele Spieler, die mehr vom Ähnlichen haben wollen und gerne kaufen. Sollen Sie. Ich brauche nicht jede Siedler-Variante.
Ansonsten wiederholen sich bestimmte Mechanismen notgedrungen. Wirklich Neues findet sich selten. Das liegt in der Natur der Sache.
Es ist Geschmackssache, welche Mechanismen man besonders mag oder welche Themen einen ansprechen. Das macht die Szene so schön bunt.
Ich werde nie begreifen, warum bei jeder neuen KS-ANkündigung eines Zombie/Horror/Chtulu/Fanatsy Dungeoncrawlers mit Miniaturen manche Leute völlig austicken und es mit allen Erweiterungen für hunderte Dollar unbedingt haben wollen."

DasHü wird auch zum Thema Namensgenerator aktiv:
"Zombie Struggle :D

Gibts schon Tiny Epic Dungeon?

Weitere Sachen:
City, Viking, Raider, Builder, -opolis, Assault, Conflict, Imperial, New York, King"

Marco ergänzt:
"
World, Heroes, Adventure"

Darren fiel noch ein:
"Legend, Alien, Arkham, Pirate. Lost..."


Marcel schreibt (gekürzt):
"
Danke Micha, das ist EXAKT der Grund, warum ich bewußt auf Entschleunigung setze. Zum Brettspielgenerator... die Idee ist naheliegend... jedoch würde hier wieder schnell dasselbe passieren... generische Willkür ohne Ecken und Kanten... da kann man auch einen Roman-Generator, Film-Generator, Essens-Generator oder Liebes-Generator bauen. 

Und wenn schon in die Richtung gedacht wird... es sollte auch eher gleich der Brettspiel-Generator 2.0 oder gar 3.5+ gebaut werden... mit Ecken und Kanten und... die Frage ist ob das so überhaupt möglich ist aufgrund der Komplexität. Es fehlt in solch einem künstlichen Automatismus an Besonderheit, Kreativität und Tiefgang, an Seele und die lässt sich nicht generisch erzeugen - das ist doch genau das was Du (nicht) willst?!? Eher könnte es ein Brettspiel-generierungs-Assistent werden bei dem dann immer noch Menschen die Kernarbeit leisten."

Oliver mag Hühnchen und Cola, ich nicht ;-) :

"Lass mich versuchen, Dir zu folgen... Du willst mir also sagen, es gibt zu viele ähnliche Spiele?! Du bist aber auch ein verrücktes Huhn!🙃 Keiner hat gesagt, dass Du die alle kaufen sollst. Ich brauch ja auch keine 30 Cola-Sorten. Ich probiere die, die was für mich sein könnten, und dann kaufe ich zwei davon. Fertig.


Und Marius hat einen Generator programiert:  :-)

var _=require('underscore')
var catchwords = ['Dice','Settlers','Star','Wars','Dungeon','Kingdom','Space','Rune','Epic','Tiny','Lord','Tribes','Empire','Struggle']
var suffixes = [' City',' Viking',' Raider',' Builder','opolis',' Assault',' Conflict',' Imperial',' New York',' 1815',' 2000',' 2019',' 2100',' 4000',' King',' Legacy']
return _.sample(catchwords)+' '+_.sample(catchwords)+_.sample(suffixes)

Mein Kommentar:
Ich bin überrascht wie ernsthaft mein Scherz, mit einer Prise gewürzter Kritik, andiskutiert wird...


Im Kölner Spielcafe habe ich einige Stammgäste. Uschi ist eine davon. Uschi kannte ich aber auch schon bevor wir das SpielCafe hatten. Uschi spielt eher Casualspiele, Ihr Lieblingsspiel ist "Ohne Furcht und Adel" Aber Usch interessiert sich für alle Spiele, auch die ultraharten Strategiebrecher. Unsere Spieler raten ihr manchmal von einigen Spielen ab, weil Spiel und Mitpieler auf unterschiedlichen Leveln sind.

Mit "dasHü" spiele ich auch solche Brecher, die bei Boardgamegeeks auch mal über 4.5 als Schwierigkeit haben. Das sind Spiele an der Grenze zur Spielbarkeit, die arten oft aus in Arbeit und haben den Charme mehrerer Exceltabellen. Meist sind diese Klopper so kleinteilig, dass das aufräumen nach der Partie ein Puzzlespiel nach dem Spiel gleicht, so viele nahezu tausend Markern muss man sortieren. Ein vielfaches mehr benötigt man um die Regeln zu erklären und noch länger um sie zu verstehen.

Ich spiel ja gnadenlos alles und mit jedem. DasHü auch, aber ihr kennt das ja, oft entscheidet nicht das Spiel selbst darüber ob es gut ankommt, meist ist es die Spielrunde selbst zu der es passen muss. Andreas ist unser Extremstregelinhallierer, und wenn er gewinnt, dann auch sehr oft Spielpartien beim ersten Versuch. Ich brauche manchmal erst einen zweiten Versuch um die Lücke im Spielwerk zu finden und erst dann beginnen meine Siegesserien.

So begab es sich zu einer Zeit, als ein heiterer Spielautor aus dem weiten Norden, aus der Stadt Hamburgus aufbrach, wacker den weiten Weg auf sich nahm, um sein Werk in unserem schönen Colonia feil zu bieten.

Zuerst einmal wurde der Autor Christian Sauer von unserem Gewusel völlig eingenommen und ich hatte ihn mittendrin gar nicht bemerkt. An dem Abend wurde es mal wieder spät, wir spielten den ganzen Abend an verschiedenen Tischen. Ich wollte aber unbedingt seinen fertigen Prototypen noch anspielen. Als es mal wieder sehr spät dann leerer wurde schoben wir es noch schnell als Absacker durch, denn die Spielregeln sind RatzFatz erklärt und verstanden.

Als Mitspieler fanden sich oben eingeführter Andreas "dasHü" und ich, wir dachten wir spielen  gemeinsam im Team gegen den Autor. Ich habe eine lange Serie wo ich gegen Spielautoren deren eigene Spiele gewinne.

Spontan kam aber Casual-Uschi noch dazu und so kam es, dass dasHü und ich im Team zusammen gegen die bis dahin weit unterschätzte Uschi antraten.

Wir kooperierten, wir sprachen uns stumm ab, alles fluppte, das Spielchen sollte vorzeitig enden, wie sollte Uschi auch nur die geringste Chance gegen die beiden besten Spieler im Raum haben?

Tja... wie beschreib ichs?

Wir haben verkackt!
Und zwar so richtig.

Taktisch alles richtig gemacht und trotzdem hab ich von 10 mal würfeln exakt 9 mal unterirdischen Mist gewürfelt, dasHü mit runtergerissen und mit etwas besonders viel Überzeugungsarbeit von Chris hat Uschi es geschafft uns beide gnadenlos vom Tisch zu fegen.

Das ist soweit nicht schlimm, wären da nicht noch zwei wichtige Punkte!

Chris hat für das Spiel auch ne Variante, wo nicht gewürfelt wird, sondern sehr viel taktischer mit Kampfkarten gespielt wird. Aber das Spiel ist schon taktisch genug, denn man kann mit Karten seine Würfel optimieren, mir gelang es aber trotz bester Karten völligen Müll zu würfeln! Kann passieren, Spiele brauchen oft so ein letztes Quäntchen Glück, sonst sind die berechenbar und langweilig.

ABER seit diesem Tag habe ich Uschis Fluch und verliere alles mögliche wo man würfeln muss! Uschi hatte mir an dem Abend mein komplettes Mojo für 2018 abgesaugt. Ich traue mich schon gar nicht mehr auf eine Scythe Einladung zu reagieren und befürchte, dass meine dortige Siegeserie nach einem Jahr nun enden könnte!

Wo baue ich denn nun noch ein, dass wir Chris empfohlen haben, doch noch "explodierende Würfel" mit einzubauen? Wir geben Spielautoren nämlich unaufgefordert immer reichlich Feedback mit.

Expodierende Würfel gäben einem zB. beim würfeln noch die Möglichkeit eines Rerolls, wenn man die höchstmögliche Augenzahl würfelt. Der nächste Wurf würde dann drauf addiert. So hat man auch bei überstarken Gegner, wenn der Kampf schon aussichtslos gelaufen ist, noch eine winzige Chance und überhaupt noch einen Grund zu würfeln.

Mein zweiter Tipp war nicht ernst gemeint.
Da an dem Spiel nicht wirklich etwas zu verbessern war, schlug ich vor, beim kickstarten eine Luxus Version mit anzubieten, nicht mit Spielbrett aus Pappe, sondern einem aus edlen echtem Holz, so wie ein Schachbrett.

Irgendwie hat Chris es hinbekommen und dann doch welche aus Acryl dazu packen können. Und die erste Charge vom Brett hatte leider einen Defekt am einen der Ränder, so das er auch noch in allen Schachteln die Bretter nachträglich austauschen musste.

Chris hatte vorher schon alle Symbole selbst tausende mal in die Holzpöppel eingebrannt!
Tja so ist das kickstarten manchmal... man zahlt Lehrgeld, oft auch mit echtem Geld und ner Menge Aufwand.

Zum Spiel selbst, schaut euch das Kickstarter Video und die Seite an. Ich finds toll, denn ein solches Spiel kannte ich nach ca. 2.500 unterschiedlicher gespielten Spiele noch nicht. Es ist als hätte jemand die perfekte liebevolle Melange aus Skat, Stratego und Schach erfunden. Und dann funktioniert es auch noch PERFEKT zu dritt, also 2 gegen 1.

Spielt möglichst nur nie gegen eine Uschi! :-)
Nur ums klarzustellen... es lag an Uschi nicht an dasHü oder dem Spiel!
Ich hab seitdem nichts mehr mit Uschi gespielt... bevor ich Uschi nicht schlage vergeht der Fluch wohl nicht!

Besucht den Autor Christian Sauer auf der SPIEL: 5H129 und kauft unbedingt das Spiel. Nach einer Partie möchte man unbedingt noch eine spielen, und dann noch eine und...

Zum unterstützen hierlang: kickstarter.com/warigin

PS: Achja... ich bin meinem Foto auf ner Kickstarterseite!

Rippidippidip!






Zuerst mal ist mein Problem mit den immer neuen Spielen und dem Platzmangel einigen nicht unbekannt. Auch der Konsumterror, immer neues dazu zukaufen, obwohl man es gar nicht nutzt.
Eine superliebe Freundin von mir meinte scherzhaft ich wolle den Messegängern ja nur den Messespaß nehmen und sollte halt in eine größere Bude ziehen und weiter kaufen. Es gab auch ne Menge Stimmen, das sie ebenso übersättigt sind und das brettspielen selbst nicht runterfahren, aber das neu dazu kaufen.

Ich habe einen Punkt oben vergessen den ich eigentlich noch im Kopf hatte.
Mir gehts mit den Brettspielen nun genauso wie bei meinem vorherigen zeitfressenden Hobby, den Computerspielen am PC. Ab irgendwann ähneln sich die Spiele nur noch, es ist immer nur noch eine Variante von einem Shooter, einem Adventure, einem Rollenspiel, oder einem Command & Conquer (Dune) Clone.

Bei den Brettspielen ergeht es mir nach ca. 3.000 unterschiedlicher gespielter Spiele nun ähnlich. So richtig neues kannn da kaum noch kommen. Viele Spiele sind Umsetzungen von bereits bekannter Computerspiele, Dungeoncrawler sind Shooter, Abenteuerbücher sind PointnClick Adventures, die Risko Clone sind wie Comand&Conquer und die Rollenspiele, sind halt... Rollenspiele. Ich mag das nicht schlecht reden, schließlich sind Doom und StarCraft als Brettspielumsetzungen eine meiner Lieblings Spiele auf beiden Plattformen, PC und Tisch.

Aber so richtig neue Ideen habe ich in der Brettspielbranche kaum noch gesehen die letzten Jahre. Es ist immer irgendwie das zigtausendste Eurogame, man sammeln bunten Krempel, kombiniert diesen zu Siegpunkten und wer die meisten hat hat gewonnen. Oder es sind Wargames man organisiert alles um viele Einheiten zu bekommen, es gibt einen Kampf und wer übrig bleibt hat gewonnen. Auf der anderen Seite höre ich mich nach jedem neuen Spiel sagen: "Die Spielmechanik kenne ich schon aus Spiel X, das Spielch ist so ähnlich wie Spiel Y aber besser. Es ist wie in der Musik, da kann man aus nur 8 Noten und ein paar Oktaven auch nach Milliarden von Songs immer noch neues komponieren.
 In der PC und Konsolenbranche entwickelt sich aber auch die Technik weiter... beim ansehen von Red Redemption 2 und The Last of us 2 dachte ich das seien Schauspieler und keine Rendergrafik. Die beiden Titel schreien geradezu nach einer Brettspielumsetzung.  Das fortschreiten der Technik könnte man bei den Kickstartergames als die Miniaturen ansehen. Da hat sich seit dem Pöppel und den Meepeln einiges getan. Und wenn erst mal Digitalespieltische kommen, oder Brettspiele mit VR Brillen....

Anstatt immer neue Schachteln davon zu kaufen, werde ich nun meine bestehenden Spiele mal durchspielen und auch alle Erweiterungen dazu. Meine vielen Mitspielgruppen haben das noch gar nicht bemerkt aber ich habe in den letzten Wochen eine Strategie entwickelt und vorbereitet. 

Achim zu Beispiel spielt super gerne alte Retroklassiker aus seiner Kindheit und zwar mit seinen SECHS Kindern! Mit Ihm hab ich nun ein Donnerstagsprojekt, an dem wir immer solche alten Flohmarktschätze heben und nochmals spielen. Wir beide beschreiben den Klassiker dann nochmal, Achim als sachlichen Artikel für Wikipedia und ich schreib einfach hier in meinen Blog was mir gerade dazu einfällt oder was wir dabei lustiges oder denkwürdiges erlebt haben.

Mit meiner "Expandables Deluxe" Gruppe werde ich alle Spiele ganz bewusst mit allen erhältlichen Erweiterungen spielen. Darauf freue ich mich, denn ich vermische nach so vielen Spielregeln eh dauern Regeln aus anderen Spielen mit ein, Manchmal bewusst als Hausregel, und immer öfter unbewusst, weil ich überzeugt bin, dass es so sein muss oder weil der Autor es hätte so machen müssen. Jaja, großer Aufschrei, manche meinen, man dürfe doch nicht einfach respektlos ein Werk eines anderen ändern. Doch darf man. Mein Spiel meine Regeln.

Mit meiner Coop Runde spielen wir eh die ganzen kooperativen Spiele, wir vier harmonieren einfach gut. und oft spielen auch mal nur 3 oder nur 2 von uns als Alphagamer, und die anderen lassen sich einfach einen Wochentag mitspielen, genießen den Spaß passiv.

Dann bin ich noch in einer Runde die Kampagnen Spiele spielt, mit denen sitze ich eh immer ein ganzes Jahr an einem einzigen Spiel. Das wird brutal bis zum Ende gespielt. Am brutalsten die super lahme Session 2 von Pandemie Legacy.

Dienstags im SpielCafe gibts immer 10 mal mehr mir unbekannte Neuheiten als ich spielen könnte und mit meiner Lieblingsgruppe spielen wir tatsächlich immer die selben 4-5 Spiele immer wieder, entwickeln Taktiken, wiederholen sie zu Strategien, lernen die Metaebene über den Spielen, die Spieler kennen und werden so langsam darin unschlagbar.

Und dann sind da noch die 53 neuen Spiele für die Playstation3, um die ich gerade erst meine Videospielkonsolen Retrogruppe mit zig Konsolen und zigtausenden Spielen erweitert habe...  :-)So, gestern waren wir schwimmen, und jetzt gehen wir Schlittschuhlaufen. Frauen und Kinder hab ich nämlich auch noch und die wollen bespielt werden. Die Fipptehler finde ich später... 

Update
:

Mein Tag 2 ohne Messe, ich sehe in meinem Facebookgruppen was so gekauft wurde, was diskutiert wird, wer getroffen wurde... und es lässt mich relativ kalt. Das geht ja leichter als gedacht. Meine Freundin hat gerade aus unserem PileOfShame ein paar noch unbespielte Schachteln zum anspielen herausgesucht. DasHü fragt sich, ob er sich die dritte Erweiterung von Scythe überhaupt kaufen soll, er hat seine Kopie schon lange nicht bespielt und seine Erweiterungen noch gar nicht. Wir sinnieren darüber, ob es sich lohnt, das man Spiele immer sofort kaufen muss, wenn sie dann erst ein oder zwei Jahre in unseren Regalen vertauben...  :-)


Update2:

So - mein erstes Jahr ohne Messe!Ich habe meine Wette um einen Euro gewonnen!Wenn ich nun so sehe was meine Mitspieler so an Loot heimgeschleppt haben, werde trotz SpielCafe und 3-4 mal die Woche spielen nicht mal schaffen deren ganzen PoS mit abzuspielen.
Ich glaub der eigene Messestand letztes Jahr was ein guter Abschluss für mich... kalten Entzug geschafft.

So, nun den Prototypen vom Tisch räumen, gleich kommen sie zu spielen...  :-)


Hier gehts zu Teil 1

http://www.brettspielen.koeln/2018/10/spielemesse-hausverbot-fur-einen.html
Hier zu Teil 3
http://www.brettspielen.koeln/2018/12/dailyblogerspam-das-regal-der-schande.html