Ich möchte versuchen, dieses Rollenspiel zu spielen, welches aus mehreren Rollenspielgruppen besteht, die alle einzeln spielen, aber doch gemeinsam interagieren, Spieler zu anderen Gruppen wechseln können, usw.
Star Trek bietet sich dazu gerade zu an, da es hier verschiedene Raumschiffe gibt, das Regelwerk unterstützt verschiedene Raumschiffsklassen und per Subraum stehen alle Schiffe untereinander in Kontakt. Mehrere Spielgruppen zu einer lockeren großen zusammenzubringen, löst auch das Problem der gemeinsamen Terminfindung, der Absagen, usw. Es ist cool aus einem größeren Pool von Spielern zugreifen zu können. 

Man tut einfach so, als sei man mehrere hundert Leute auf dem Schiff, und es kommt halt immer mal jemand zur Dienstschicht, oder dem Landungstrupp dazu, liegt in Stasis auf der Krankenstation, wurde imaginär oder real auf ein anderes Schiff versetzt usw.

Für Nicht Trekies ist es kein Problem, in Star Trek gibts Zwerge, Krieger, Elben, Zauberer und mächtige Dämonen!
Evtl. bietet sich der Gratisrollenspieltag im Spielcafe an, um kurz über Details zu besprechen und das System vorzustellen:  http://startrekrs.jimdo.com/downloads/


So, abermals keine Zombies, sondern wildgewordene Kampfroboter die auf alles schießen was noch lebt!
Wir sind nun ein festes Ründchen von 5 Spielern, die es mit einem Rollenspiel im Star Trek Universum versuchen. Und es war eine echt schwierige Geburt. 5 Leute zu finden war nicht schwer, aber regelmäßige gemeinsame Termine zu finden fast unmöglich. 

Eine erste lustige Runde kam zusammen, einer kam in Star Trek Uniform, und wir hatten einen Rollenspiel-Meister aus der Fantasie Ecke, der sich mit dem Star Trek System nicht auskannte, und seine Ritterburgen einfach ins Weltall verlegte.

Ob Elfen oder Dunkelelfen, Klingonen oder Krieger, Zwerge oder Ferengie, Zauberer oder Betazoiden ist von den Klassen kein großer Unterschied. Aber zuerst war unser Schiffsarzt politisch nicht einwandfrei und musste ersetzt werden, dann wurde unser Captain  Schwanger und unser Meister hatte sich nach der ersten Runde unangekündigt selbst gelöscht.
Viel Geduld später hatten wir einen neuen Meister, eine ostsfriesische Vulkanierin, die tatsächlich auch im realen Leben ein Counselor ist, und einen kleinen fiesen Ferengie als Techniker, die verschollene blauhäutige Bolianerin ist als Cardassianerin auch wieder aufgetaucht und unser Grüppchen ging mit mir als höchst impulsiven Klingonen in die dritte Runde. Wir tun uns immer noch schwer, kämpfen nicht nur immer wieder gegen Kampfroboter sondern auch mit dem Spielsystem, aber das schweißt unsere kleine Crew nur mehr und mehr zusammen.
Selbst der winzige Ferengi ist im Kampf nützlich, so muss er sich bei Beschuss nicht bücken und kann uns selbst ohne goldgepresstes Latinum immer auf seine sehr spezielle Art stets Ausrüstung und Verpflegung besorgen.
Was solls, einen Ferengi töten bringt eh keine Ehre.
Qapla!

Was war passiert?

Die Enterprise 1701 D wurde angegriffen. Captain Picard befahl die Evakuierung des Schiffes, die Crew ist jeweils zu vier Mitgliedern in die in die Rettungskapseln. Unsere Kapsel muss durch ein instabiles Wurmloch gesogen worden sein, aus der der unbekannte Angreifer kam. Auf der anderen Seite sind wir recht unsanft auf einem Mond gelandet. Ein Scan ergab keinerlei Atomsphäre auf diesem Mond.

Der Klingone war noch im Blutrausch und stürmte im Raumanzug aus der Kapsel, nach der Suche nach dem Feind. Das einzige was wir fanden, war ein gestrandetes, lt. den Scans ca. 3.000 Jahre altes Raumschiff.

Dort drin, bekamen wir es mit Kampfrobotern zu tun, die wir mit etwas Mühe ausschalten konnten. Unser amoklaufende Klingone konnte den alten Pott tatsächlich starten und wir hoben vom Mond ab und sahen....                                                                ...fast NICHTS!

Es gab keinen einzigen weiteren Stern am Himmel. Unser Mond kreißte um seinen Planeten, um eine Sonne die einen weiteren Planeten hatte, aber sonst war nichts in Scanreichweite. Wohin hatte das Wurmloch uns verschlagen. War es noch unsere Galaxie, oder unser Universum?
Wir gaben den Kurs ein zum Planeten, und durchsuchten den alten Pott nach brauchbaren. Dabei stellten wir fest, das die alte Mühle fast völlig abgewrackt war und überall nur noch die Minimalen Systeme hatte, gerade so um zum nächsten Planeten zu kommen. 
Der Planet war von dichter Flora umgeben, ein Dschungelplanet aber ohne erkennbares Leben. Aber doch, ein Scann mit einer von uns reparierten Konsole, der Pole hatte ein paar wenige Bauten entdeckt und zeigen wenige Lebenszeichen. Also in etwas Entfernung einen Landeplatz gefunden und mittels Fußmarsch durch die Botanik.

Wir fanden... Raumpiraten auch unterschiedlichen uns unbekannten Wesen. Auch diese waren hier gestrandet und das instabile Wurmloch hatte uns alle hierher verschlagen.

Die Piraten waren uns wohlgesonnen, da sie uns massiv überlegen waren, und baten uns vorerst zum Getränk.
Es war ein seltsames Gesöff und ausgerechnet unserem vulkanischen Doc ging es danach so schlecht, das wir ihn erst mal auf die Krankenstation unseres Schiffe bringen mußten, damit sie ihren Rausch ausschlafen konnte.

Die Piraten erklärten uns nach ein paar "Kniffel" Spiele, welches man nicht mit Würfeln sondern mit geladenen Waffen spielte, das es noch weitere alte Raumschiffe wie unsere auf dem Planeten gab, die aber völlig ausgeschlachtet und verrostet seinen. Aber in der Umlaufbahn der Sonne, läge ein riesiger Schlachtkreuzer, der zwar seine guten Tage hinter sich hatte, aber in dem es noch Teile für unser Schiff geben könnte.

Wir gaben einen Kurs zu dem Kreutzer in unser Schiff ein und flogen los, bis ein Alarm uns einen blinden Passagier meldete. Ein eine ziemlich hässliche Cardassianerin, noch um einiges hässlicher als unser Ferengi, war mit an Bord gekommen, was sich noch als nützlich erwies.
Sie taugte zwar sonst zu kaum was, man konnte ihr auch keinesfalls vertrauen, aber sie konnte die Nahrungsmittelreplikatoren bedienen, und einen StarFleet Standard Notationkuchen programmieren. Außerdem kam aus dem Replikator mit der Restenergie noch Tee, sogar Captain Picards heißgeliebter Earl Grey. Einen Sternenflotten Tricorder und ein paar Phaser hatten wir in der Rettungskapsel noch aufgetrieben. So konnten wir an den Schlachtkreuzer andocken, öffneten das Schott und liefen sofort in zahlreiche Phasersalven...

                                                   to be continued...


Wie begann diese Runde?
Wir hatten erst mal einige Meister zu verschleißen! :-)


So - erste konstituierende StarTrek RPG Sitzung, in 30 Min die Charaktäre, meinen "Erst schiessen dann fragen"-Klingonen, eine völlig unfähige Technik-Bolianerin, einen lakonischen teranischen Arzt, und einen Möchtegern-Komandanten, der sich nicht gegen einem im Blutrausch befindlichen Klingonen durchsetzen konnte.

Schaut auf den Kuchen womit Reeh ta uns überrascht hatte!!!111elf!!!!

Vier Stunden für das erste von Meister für uns entworfene Scenario, - unser Raumschiff wird angegriffen, alle nur noch in die Shuttles, das Schiff explodiert, wir entkommen gerade so durch das Wurmloch nahe DS9 irgendwo in den Deltaquadranten, stürzen auf einen Mond, das Shuttle ist hin, wir finden einen uralten Frachter, kämpfen uns durch allerlei Kampfroboter und Rätsel, zerfleischen und nahezu gegeneinander, (es ist keine gute Idee einen Klingonen in Berserker-Rage durch Schläge zu beruhigen) bringen den Pott zum laufen, sehen zwar eine Sonne, und drei Planeten, aber sonst keinerlei Sterne im Universum...

4 Stunden, viele Lacher, (Hm... wir beide haben die Phaser, aber die anderen beiden wollen nicht mit uns, sondern unbewaffnet bei dem amoklaufenden Kampfrobotern bleiben), keine Minute Langeweile...



Unser letzter Meister hatte abermals keinen Schimmer von Startrek, was gar kein Problem war. In Startrek gibt es Elfen (Vulkainer), Dunkelelfen (Romulaner), Zwerge (Ferengi), und tolle starke und ehrenvolle Krieger (Klingonen). Statt alte verlassener Schlösser nach einem Goldschatz und einem Heiltrank zu durchsuchen, durchwühlen wir halt alte Raumschiffe nach Kristallen für unseren Warpantrieb oder ein Medopack.


Bisher waren wir immer nur zu viert, immer mit wechselnder Besatzung. Beim letzen mal hatte sich ausgerechnet unsere antialkoholische Vulkanierin, in einem Piratennest, an einem einsamen Ende eines instabilen Wurmloches, mit romulanischem Ale volllaufen lassen, worauf sie erst mal ein paar tage auf der Krankenstation in einer Art Stasis verbrachte.


Bei den Piraten lungerte aber auch eine Cardassianerin herum, und zwar in Sternenflottenuniform, sehr dubios, da es keine Cardassianer in der Flotte gibt. Aber sie schloss sich uns an und kämpfte in einem 3.000 Jahre alten zerschossenem Ancient Kampfkreuzer, loyal an unserer Seite.

Bei einem übergroßen und überbewaffneten Kampfroboter auf der Brücke des Raumkreuzers, griffen wir gemeinsam dann an, zusammen mit der noch ziemlich verkaterten Vulkanierin, und bekamen unsere Schutzschilde so ziemlich zerschossen, weil jeder Treffer aus diesen Ancient Doppellanzen, unserem gesamten Team stets allen Schaden machte. Ich als klingonischer Teamführer, war in Berserkerrage und wollte nur noch im Kampf sterben, als ausgerechnet die Ferengi in unserem Team, den Vorschlag machte, das wir uns doch aufteilen, und von vier verschiedenen Richtungen zugleich angreifen sollten.

Pah.... einen Ferengi töten bringt zwar keine Ehre, aber der Zwerg hatte nicht nur recht, er kämpfte für einen Ferengi recht stattlich und kannte sich zudem noch gut mit dem ausserirdischen Zahlensystem gut aus...

Da waren wir nun, abgekämpft, zuerst abgeschossen und in Fluchtkapseln einem Angriff entkommen, von einem verlassenen Mond mit einem alten Frachter in ein Piratennest, und von dort aus zu diesem durch Meteroiten durchlöchterten Kampkreuzer, in einem System, welche nur eine Sonne und nur zwei Planeten hatte, und sonst keine weiteren Sterne sichtbar waren.

Wir werden aus dem alten Kreuzer alles ausbauen und unseren Frachter aufrüsten, ohne einen Warpantrieb kommen wir hier nicht weg.
Der 2 Euro Flohmarkt Invest, in das Star Trek Video Brettspiel hat sich zum Recyceln fürs Rollenspielen schon mal gelohnt 




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