Ein Beitrag von Markus Michael

Gestern gab es ne Runde Tulip Bubble bei uns - ein 
Versteigerungsspiel rund um den Tulpenhandel des niederländischen 17. Jahrhundert. Ähnlich der aktuellen Bitcoin-Blase oder der Dotcom-Blase vor einiger Zeit spekulierten die Menschen damals auf die rasanten Wertsteigerungen ihrer Waren. In Holland waren es zu der Zeit Tulpen, deren Zwiebeln teilweise zum Wert eines Jahreseinkommens gehandelt wurden.

Es gibt bei Tulip Bubble verschiedenartige Tulpenfarben, jede noch in unters
chiedlichen Variationen. Die Spieler versuchen in Konkurrenz mit den anderen Spielern diese Tulpen zu ersteigern. Sowohl ein Zufallsereignis pro Runde als auch die Verfügbarkeit einzelner Farben manipulieren den Preis, also sinkt dieser bei vielen Tulpen einer Farbe in der Auslage und er steigt bei geringer Verfügbarkeit.


Dadurch das man somit also gezielt die Marktpreise manipulieren kann, lässt sich schnell der Besitzwert der anderen Spieler in den Keller crashen. Hat man seine eigenen Besitztümer auf einem für sich lukrativen Niveau lassen sich die Tulpen wieder verkaufen - entweder einzeln zum aktuellen Marktpreis an die Bank oder an eine Auswahl verschiedener Händler. Die Händler kaufen die Tulpen zwar nur in Sets mit bestimmten Bedingungen, vergüten diesen Deal dafür aber mit einem satten Bonus.
Bei unserer Partie zu dritt waren sowohl mein Bruder als auch ich angetan, aber wir mögen eh so Spiele. Viel interessanter: Der dritte im Bunde, eigentlich ein absoluter Nichtspieler, war auch zufrieden. Bei ihm war es eher der spekulative Aspekt, der einen Reiz ausübte. Spielbar ist es von 3 bis 5 Spieler, Dauer ca. 1 Stunde.

Youtube

Instagram

Twitter

Popular Posts