Zauberstäbe werden gezückt...
Das letzte Jahr an der Horriblen Hochschule für handfeste Hexerei ist fast vorbei und es wird Zeit für Abschlussexamen. Airbus Schrumpelohr steht hinter dem Schreibtisch und schaut mit wachem Auge über unsere Schultische.


Titel:          Potion Explosion
Verlag:       Heidelberger Spieleverlag
Kategorie: Familie
Spieler:      2 - 4
Dauer:       30 - 45 Minuten

Alter:         8 +


Man sieht und liest direkt die Anspielungen auf den wohl bekanntesten Zauberlehrling unserer Zeit.
Diesem eifern wir bei dem Spiel nach und sind in unserem letzten Jahr an der Zauberschule. Wir sitzen in unserem Klassenraum an unseren Tischen und brauhen dort verschiedene Zaubertränke.

Wir finden das beiligende Material des Spiels  sehr schön und hochwertig. Am Anfang ist es ein wenig fummelig den Zutatenspender auf zu bauen, dass sollte eher ein Erwachsener übernehmen. Die beiligenden Murmeln stellen die Trankzutaten dar und die Tränke selbst, sowie die Arbeitstische sind aus etwas dickerer Pappe. Weiter liegen noch Plätchen dabei die Orden darstellen.

Man stellt den Zutatenspender in die Mitte des Tisches, sodas jeder gut dran kommt. Diesen befüllt man mit den "80 Murmeln". Jeder Mitspieler bekommt einen Arbeitstisch und man mischt die Tränke. Diese legt man in vier oder fünf kleine Stapel neben den Spender.
Je nach Spieleranzahl legt man noch eine bestimmte Menge an Zauberorden dazu und der Aufbau ist abgeschlossen.

Jeder Spieler legt zwei Tränke auf seinen Arbeitstisch. Diese sind in verschiedenen Farben aufgeteilt. Für die Farben zu füllen, benötigt man die gleichfarbige Murmel aus dem Spender. In seinem Zug darf man sich eine Zutat aus dem Spender nehmen und diese auf einen seiner Tränke legen.
Prallen zwei gleichfarbige Zutaten nach dem Herausnehmen aufeinander, ensteht eine Explosion im Spender. In diesem Fall darf man die Kugeln, die bei der Explosion beteiligt waren ebenfalls auf die Hand nehmen. Daher ist es wichtig darauf zu achten wo man bestenfalls die meisten Kugeln in einem Zug erhält. Hat man ganz viel Glück, dann kann man so schon mal eine ganze Reihe Zutaten abräumen.

Hat man alle Kugeln auf den Tränken verteilt, hat man noch einen kleinen Glaskolben in dem man 3 Stück aufbewahren kann, die noch nicht auf die Tränke passen. Alle übrigen wirft man zurück in den Spender und der nächste Spieler ist an der Reihe und zieht eine Zutat aus dem Spender, handelt die enstehenden Explosionen ab und füllt seine Tränke.

Ist ein Trank mit allen Zutaten gefüllt, räumt man die Zutaten wieder in den Spender und darf den Trank umdrehen und neben seinen Arbeitstisch legen. Jeder fertig gebraute Trank bringt dem Spieler Siegpunkte, eine Sonderaktion und erhöht die Chance auf einen Orden, der ebenfalls Siegpunkte einbringt.



Wir würden uns freuen, wenn ihr euch unser kures Video auf Youtube anschaut und eure Meinung drunter schreibt. Emi und ich haben ein kurzes Let´s Play aufgenommen.



Fazit: 85/100 Punkte
Emi ( 12 ) und ich ( 33 ) spielen das Spiel sehr gerne. Es ist gerade für Kinder eine sehr schöne Hintergrundgeschichte dabei und es ist alles sehr lustig geschrieben. Auch die Qualität des Materials ist sehr gut. Die beiligenden Murmeln und die Tränke sind Top. Das zusammenbauen des Zutatenspenders ist was fummelig und kann auch mal auseinander gehen, wenn man ihn wieder aus der Schachtel holt. Wir nehmen die Kugeln jedes mal wieder raus und füllen sie in eine Tüte, dann ist es nicht ganz so schlimm wenn sich mal was lösen sollte. Beim Spielen selbst hält er aber ohne Probleme. Das Regelheft besteht aus ein paar Seiten Aufbauanleitung und ein paar leichten Regeln.
Das Spiel ist schnell erklärt und auch für die Kleinsten leicht zugänglich. Ein Spiel für jedes Alter und hier hat auch jeder eine Chance zu gewinnen. Denn auch die Kleinsten erkennen die Explosionen die entstehen können und mit Hilfe der Tränke kann man sich auch mal eine Explosion im Spender zusammen basteln.















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